Das Erdbeben dort ist hier gar kein Thema. Warum nicht? Ist es zu weit weg?
Spendet Ihr? Regelmäßig, gezielt an bestimmte Einrichtungen? Bei diesen Fernsehaktionen, die vor Weihnachten Inflatitionsraten erreichen?
An Patenkinder vielleicht? Kleidung an Kleiderkammern?
Spendet Ihr grundsätzlich nicht? Warum nicht?
Kommentare
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Aber dass wir jetzt ausgesprochene Spendenfamilie sind, will ich jetzt nicht sagen, weil soooo viel haben wir dann auch nicht.
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http://www.plan-deutschland.de/
Mit dem Transparenzpreis ausgezeichnet.
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Mir geht das generell nämlich schon immer sehr zu Gemüt.
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Für mich ist es aber völlig normal zu spenden und mich auch zu engagieren. Tatsächlich aber nicht an die großen, anonymen Organisationen, sondern nur, wenn ich durchblicken kann, wo meine Spende landet oder was mein Engagement bewirkt. Ich habe lange Deutschkurs für Flüchtlinge gegeben und die Organisation auch Spenden unterstützt, eine Bekannte unterstützt ein Waisenhaus in Rumänien, da fährt sie zweimal im Jahr hin. Die schreibt dann vorher immer ne Mail, was aktuell benötigt wird, da packen wir immer ein Paket oder geben Geld um Medis zu kaufen. Ansonsten kaufe ich Obdachlosen-Zeitschriften, bin Mitglied bei Amnesty und schreibe da auch immer mal Briefe… Das ist weder ein irrer Zeit, noch ein großer Geldaufwand und wahrscheinlich kann man damit nicht die Welt retten. Aber ich finde es schon wichtig, was zu tun und auch für den Muckel finde ich es wichtig, dass er lernt zu verstehen, dass wir hier in sehr, sehr privilegierten Verhältnissen leben, was auch eine Verantwortung ist…
Ob ich jetzt was für Haiti spende, weiß ich noch nicht. Leider haben so schreckliche Ereignisse - und dieses ist so unglaublich schrecklich, dass ich auch garnicht hinschauen kann - auch einen gewissen Verdrängungseffekt auf dem 'Spendenmarkt', soll heißen, die große mediale Präsenz führt dazu, dass andere Krisen & Menschen in Not schlicht vergessen werden und Spenden dort stark zurückgehen... schwieriges Thema...
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http://www.kinderprojekt-arche.de/arche.htm
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Ich bringe regelmäßig meine Kleidung zum Kinderschutzbund, betreue selbst einen kleinen Second Handladen im Mütterzentrum und spende dann regional noch wenn mir was gefällt. Patenkind hat meine Mutter..
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Für das Haiti-Desaster habe ich nochmals etwas extra gespendet. In der Stadt bekommt auch fast jeder Bettler ein paar Münzen von mir.
Mir geht es finanziell sehr gut. Warum soll ich nicht etwas abgeben an die, die Hilfe gebrauchen können?
Ob wirklich alles von dem Geld ankommt ist für mich zweitrangig. Wenn man sucht findet man an jeder Organisation etwas auszusetzen.
Wichtig ist für mich das Gefühl, dass ich persönlich etwas unternommen habe, um etwas an diesen Zuständen zu ändern.
"Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann Orkane in Bewegung setzen!".
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Aber bei Haiiti überlegen wir. Aber wieso können andere Länder spontan helfen und wir müssen erst eine Spenden Gala machen? Ich glaube wir werden Ärzte ohne Grenzen unterstützen
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Genau deshalb mache ich sowas nicht, wenn ich eben nicht sicher sein kann, wo das Geld landet. Ich helfe lieber aktiv sei es beim Jugendhaus früher oder während meiner Ausbildung beim Kinderschutzbund. Die bekommen heute noch Sachen, die Annika nicht mehr benötigt!
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Obdachlosen gebe ich ab und an etwas, viel lieber kaufe ich aber die Obdachlosenzeitung. Da sind meistens sogar noch richtig gute Artikel über die Region drin. Sachen werden in die Kleiderkammer gebracht. Jetzt beim Erdbeben werde ich auch etwas spenden. Gerade Naturkatastrophen können jedes Land treffen. Da ist man schon auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen.
Wie viel man spendet, ist eigentlich egal. Wenn Hunderttausende auch nur 1 Euro spenden, kommt auch was zusammen.
Was ich ablehne, sind diese pauschalen Afrika-Hilfen, vor allem wenn sie noch politisch gesteuert sind. Die schaden viel mehr, als sie vor Ort helfen und stürzen diese Länder noch sehr viel mehr in Armut. Davon ausgenommen sind in meinen Augen gezielte Engagements für 1 Krankenhaus oder 1 Waisenhaus oder so.
@Susanne67
Ich hab ein wenig geschluckt, als Du geschrieben hast, Du würdest Deinen Kindern zur Einschulung ein Patenkind schenken. Auch wenn Du es in Anführungszeichen gesetzt hast, finde ich diese Art und Weise, über Menschen zu schreiben, doch etwas befremdlich.
Aber vielleicht war ich jetzt auch etwas zu dünnhäutig bzw. hast Du Dich vielleicht nur etwas unglücklich ausgedrückt. Sicherlich möchtest Du Deine Kinder damit sensibilisieren und einen Austausch ermöglichen. Dann würde ich es aber wichtig finden, dass dann bei der Einschulung nicht auch als Geschenk zu verpacken oder zu bezeichnen oder so. Weißt Du, was ich meine?
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Das habe ich mir beim Lesen auch gedacht.Ein Patenkind ist doch ein Lebewesen und keine Sache, die man einfach herschenkt. Später nach reiflicher Übelegung bin ich dann auch zu dem Schluß gekommen, dass das nur unglücklich gewählte Worte waren.