wir sind am 3. april auf eine hochzeit eines ehemaligen engen schulfreundes unserer damaligen abiclique eingeladen. der kontakt ist in den letzten jahren sporadisch 1-2x im jahr, wir telefonieren ab und zu, er meldet sich immer zu geburstagen/familienfesten.
wieviel würdet ihr in ein geschenk investieren ? ich hatte an einen wert von ca. 100,-€ gedacht. ist das zu wenig/zu viel ?
Kommentare
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In unserer Gegend gibts das Durchaus, dass in der Einladung eine gewisse Summe fürs Essen "verlangt" wird. Dann wären natürlich 100 Euro schon viel.
Aber ansonsten fände ich es schon in Ordnung. Man isst und trinkt sich ja auch den ganzen Tag durch, dann soll vom Geschenk schon noch was übrig bleiben.
Wir haben vor 5 Jahren geheiratet und von denen, die Geld gaben, bekamen wir meist 50 Euro pro Person. (Mit Schwankungen nach oben (teils Familie) und unten, aber es soll ja auch nur jeder schenken, was ihn nicht ruiniert ;-) )
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100 find ich echt heftig, käme nur bei engsten Freunden in Frage, aber nicht bei sporadischen Telefonaten oder Treffen.
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Das mit dem Wellnessarrangement finde ich übrigens auch eine gute Idee. Da ist das dann nicht so einfältig mit einfach "nur" Geld. Und das können die beiden nach dem Hochzeitsvorbereitungsmarathon bestimmt auch noch brauchen.
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Aber hier ist es schon so üblich das mit den Geldgeschenken ein großer Teil der Kosten für das Essen ect wieder drinnen sind.
Meine Mutter hat jetzt auch ihren 60gsten groß im Lokal gefeiert..und obwohl sie das Geld hatte und gerne ausgegeben hat..kam es am Schluß fast +- NUll raus..ohne das sie das jetzt erwartet hätte.. ;-)
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wir haben uns damals auch geld gewünscht, da wir verreisen wollte und uns so die reise finanziert haben. ich finde so eine grobe orientierung pro person schon nicht schlecht. ich finde auf diese art und weise zeigt man ja auch nochmal zusätzliche wertschätzung dem gastgeber/paar gegenüber unabhängig vom anlass. wir haben zwar keinen engen kontakt mehr, aber kennen uns seit der 9. klasse und jedes mal wenn wir uns sehen, freuen wir uns wirklich sehr und planen immer, dass wir uns öfter sehen müssten, schaffen es dann aber nicht.
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klar sollte man am geld nicht festmachen, was der andere wert ist bzw. sich darüber definieren, aber dafür, dass wir uns so selten sehen (können), hätte er uns im prinzip auch nicht einladen müssen, da beide große familien haben. daher finde ich das schon okay, so einen ungefähren richtwert zu haben.
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Irgendwie finde ich schon ziemlich absurd, Leute einzuladen, die sich dann selbst finanzieren. Eine Einladung ist für mich eine Einladung. D.h. der Gastgeber zahlt, was er bestellt halt, also Essen und Getränke für alle Gäst. Alles andere ist komisch. Die Schenkwilligen dann in die richtigen Bahnen zu lenken, damit man danach nicht 40 Geschenke hat, die man nicht braucht, ist was anderes. Klar darf man sich Geld wünschen, aber das sollte sich doch bitte nach den Gästen richten.
Mein bester Freund hat bei unserer Hochzeit ewig rumgeeiert, ob er kommen soll oder nicht. Ich war schon total sauer, bis ich rausgefunden habe, dass er einfach total pleite war zu der Zeit. Der war schon so von diese fixen Geldbeträgen auf allen Hochzeiten ‚geimpft‘, dass er ernsthaft überlegt hat, abzusagen, weil er sich’s nicht leisten kann, uns was großes zu schenken (er hatte auch noch 500 km Anreise, kostet ja auch was). Das fand ich schon schlimm, das jemand ernsthaft glaubt, dass seine Anwesenheit mir nicht mehr am Herzen liegt, als der Geldwert seines Geschenk…
Zur Frage: Ich finde den Wellness-Gutschein auch eine schöne Idee. Ich würde einen Betrag wählen, der sich für mich selbst ok anfühlt, ob das nun 50, 70 oder 100 € sind, ist eigentlich nicht so wichtig. Als 'Regel' kenne ich auch so 30 bis 50 € pro Person... Muss man finde ich aber nur geben, wenn die auch drin sind...
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ich will jetzt auch gar nicht so sehr auf den vergleich "was koste ich?" vs. "wieviel geld schenke ich?" hinaus. ich hatte eingangs ja erwähnt, das ich das durchaus als richtwert kenne, es hier aber nicht ein MUSS ist, sich daran zu halten. so wie es jetzt aussieht werden wir wahrscheinlich 149,- € zusammen mit einem anderen paar "investieren". die summe pro zu beschenkedem oder pro schenkendem ?
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Pro Schenkendem, also mit zwei personen zwischen 60 € und 100 €... Da passen die 149,- mit dem anderen Paar ganz gut finde ich.
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Ja, 149 Euro mit 2 Päärchen find ich auch optimal.
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Mahlgeld kenne ich auch nicht. Aber das ungeschriebene "Gesetz", daß jeder etwa so viel gibt wie er kostet ... wir haben letztes Jahr auf einer Hochzeit dem Paar zusammen 50 Euro geschenkt. Fanden wir ausreichend, schließlich sind das immerhin 100 DM. (Komisch, man rechnet immernoch um...).
Waren allerdings auch schon auf ner anderen Hochzeit, wo wir eher das Gefühl hatten, das Paar ist mit PLus rausgegangen,w eil die Hochzeit ansich sehr einfach war. Das fanden wir dann auch irgendwie schade, weils eher das Flair einer Betriebsfeier war. :oops:
100 Euro würde ich auch an gute Freunde nicht einfach verschenken... und ich möchte das auch nicht geschenkt bekommen, das ist maßlos. :oops: Dann möchte ich lieber von Herzen 25 Euro oder von Herzen ein Geschenk, oder eben einen Gutschein ... :oops:
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Ja rajen,
leider ist die Inflationsrate beim Geld so, Früher haben wir 50 DM pro Person gegeben und heute musst Du leider so mit 50 € rechnen.
Eine Pizza hat früher 7 DM gekostet beim Italiener, heute, bzw. nach der Umstellung auf € kostet die gleiche Pizza 7 €. So ist das auch mit allem anderen Essen und Trinken. Deswegen rechnet man dann so.
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was mich etwas stört an der diskussion: warum sollte den ein höherer wert gleichzeitig weniger von herzen kommen ?
was den gutschein angeht, möchten wir eben keinen wertgutschein mit einer ausgewiesenen summe verschenken (dann könnte ich das geld ja auch gleich reinlegen), sondern einen leistungsgutschein.
das was ich jetzt schreibe, klingt vllt. ungerecht und hört sich sehr geldgeil an, aber ich habe auch ein für mich persönlich negatives beispiel: der cousin meines mannes und seine frau haben uns zur hochzeit 20,-€ in einer lieblosen karte mit keinem persönlichen wort geschenkt. unser kontakt war immer gut und mein mann hat beiden immer viel geholfen. das fand ich dem anlass nicht angemessen und bei den beiden liegt es definitiv nicht an deren finanziellen situation.
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Vielleicht konnten sie sich das anders nicht leisten und wollten eben kein Mahlgeld nehmen oder darauf spekulieren, dass sie genug "rausbekommen". Aufwendig heiraten kann man eben nur, wenn man viel Geld hat (oder "dafür hat", vielleicht ist es manchen auch einfach nicht so wichtig) oder davon ausgeht, dass man das Geld von den Gästen bekommt.
Ich kann mich dem allgemeinen Tenor hier anschließen. Mahlgeld finde ich total blöd. Wir haben so gefeiert, wie wir es uns leisten konnten (allerdings haben meine Eltern uns vorher auch eine bestimmte Summe für die Feier zugesichert) und ansonsten über Geld nicht geredet. Mir war es schon unangenehm genug, in der Einladung darauf hinzuweisen, dass meine Mutter eine Geschenkliste hat. Da waren aber auch kleine Geschenke drauf.
Umgekehrt hab ich für uns auch den Richtwert: 100€ von uns als Paar, wenn wir Geld schenken. Bei einem Geschenk würde ich versuchen, mich irgendwo zwischen 50 und 100€ zu orientieren (150€ für 2 Paare finde ich auch ideal!). Das hängt aber klar von der Beziehung zum Beschenkten und auch von seinem eigenen Einkommen ab. Wir haben einem sehr guten Freund meines Mannes zu Zeiten, als er sehr viel verdient hat und wir wirklich pleite waren nur einen Sack Espresso geschenkt. Er hat das richtig verstanden und unsere Freundschaft hat nicht drunter gelitten ;-)
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Versteh mich nicht falsch, aber auch ich finde 100 Euro für ein Geschenk megaviel, hab ich ja schon gesagt. Inflation hin oder her. Die meisten machen doch einen Geschenketisch irgendwo in einem Porzellanladen oder so, da kann man sich doch nett was aussuchen.
Das mit dem Wellnessgutschein finde ich auch super. Das ist ne tolle Idee und besser als einfach nur Geld in den Umschlag zu stecken.
Und ob das Paar jetzt mit Plus oder Minus rausgeht, ist mir als Gast relativ egal. Die sollen so prunkvoll oder einfach feiern wie sie mögen, ich freu mich auf die Feier und werde mich anpassen. Aber ich werde nicht gucken, ob mein Geschenk dem Essen oder so entspricht. Ich kann auch Butterbrot auf einer Hochzeit essen.
Also das mit dem Mahlgeld find ich ja echt seltsam, aber interessant.
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...nein, definitiv nicht. Ich kenne sie ganz gut. (Aber mehr schreiben möchte ich dazu einfach mal lieber nicht) ;-)
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Ich bin auch der Meinung der Geschenkwert sollte zum Anlaß passen. Dann kann man sich ja immer noch überlegen ob man lieber Gegenständliches, einen Gutschein oder eben Geld nett verpackt schenkt. Das ist ja dann jedem selbst überlassen.
Mahlgeld gibt es hauptsächlich in Bayern dort war/ ist es üblich in kleine Dörfern das gesamte Dorf zur Hochzeit zu laden..verständlich wenn man dann Mahlgeld nimmt.
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Stimmt, aber tatsächlich trifft das 'war' wohl eher zu, heute lädt wohl kaum noch einer das ganze Dorf ein. Meine Oma hat auch erzählt, dass früher auch die Familie kein Mahlgeld gegeben hat. Heute wird das halt oft umgedreht, d.h. es kommt nicht mehr das ganze Dorf, dafür zahlt jeder Gast Mahlgeld.... Gewinnoptimierung, sozusagen :roll: Für mich ist da von der verständlichen Tradition nur noch eine Unsitte übrig...
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Von diesem "Mahlgeld" habe ich zum ersten Mal gehört, als ein Freund von uns auf der Hochzeit seines Cousins in Bayern war - der ist fast aus den Latschen gekippt als er hörte, dass er die Getränke selbst zahlen muss (Essen gab's gnädigerweise umsonst ...)! Wir waren alle entsetzt, als er das erzählte und konnten uns nicht vorstellen, dass sowas wirklich gemacht wird - ich find's total unhöflich!!! Normalerweise nimmt man zu ner Feier doch gar nicht großartig Geld mit - klar, ein paar Euro hat man immer im Portemonnaie, aber mehr nicht (wir zumindest nicht ...) ... da wären wir echt aufgeschmissen (zumal besagter Cousin davon wohl vorher nix gesagt hat- sonst wären sie gar nicht gefahren).
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Wir waren im Landhotel, das nicht grade billig ist, aber wir wollten einfach nicht, dass irgendjemand was machen muss an dem Tag. Das war uns wichtiger als alles zu finanzieren aber dann eher eine Party als Hochzeit zu haben. Haben Freunde von uns aber ähnlich gemacht.
Geschenke waren uns eh nicht so wichtig, wir haben zwar 2 Geschenktische gemacht (an beiden Wohnorten) aber es war auch für alle Bekannten und Gäste klar: wenn was zu teuer ist, sollten sie zusammen legen.
Wir haben uns auch über ein 10€ Geschenk wahnsinnig gefreut, weil wir wussten, diese besagte Person hat einfach so gut wie nix. Wir haben auch von einer Einzelperson etwas für 150€ bekommen, ich hab da auch kein schlechtes Gewissen, weil derjenige sicher weiß was er sich leisten kann/möchte oder nicht.
Für mich persönlich sind halt nach unseren finanziellen Verhältnissen 30-50€ pro Person angemessen als Geschenk. Wir sind nicht reich, aber das können wir geben, wenn wir schon zu ner Hochzeit eingeladen werden. Sind wir nicht eingeladen, fällt das Geschenk auch je nach Freundesgrad kleiner oder größer aus. Ist einfach Ermessens-Sache.
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Also dass Getränke selbst gezahlt werden, kenne ich auch.
Und zwar so, dass nicht-alkoholische-Getränke, Wein und Bier frei waren, der Rest selbst bezahlt werden musste...das betrifft dann Cocktails und die berühmten Schnapsrunden, die ab 23.00 Uhr losgehen und gefühlt nie wieder aufhören ;-). Das finde ich eine angenehme Regelung.
Auch kenne ich Hochzeiten im ländlichen Raum, bei der wirklich fast das gesamte Dorf eingeladen wurde, weil der Bräutigam z. B. Musiker war oder bei der freiwilligen Feuerwehr gearbeitet hat.
Dementsprechend waren die Einladungen breit und trotzdem (für ihn) eng gestreut.
Der Familie, den Bekannten und Freunden, Vereinskollegen etc. gerecht zu werden, ist dann mitunter ein Drahtseilakt in der Geldbörse. Ich denke, wenn man weiß, dass es solche Dimensionen annimmt, dann schenkt man gern etwas mehr oder gibt mehr beim Blumen/Ansteckverkauf oder so mehr.
Ansonsten - im relativ unbeteiligten Fall (man kennt sich halt nur), finde ich 50 Euro, nett verpackt oder einen Gutschein, mit Freunden zusammengelegt, die beste Form.
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Und da wir im Hochsommer geheiratet haben sind da mal eben 11 Kisten Wasser über den Tisch gegangen...
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Wir schwimmen z.B. auch nicht gerade in Geld (zu der Zeit war ich noch Studentin und Carsten gerade mit der Ausbildung fertig) - daher haben wir unsere Hochzeit im Pfarrsaal gefeiert. Getränke haben wir schon Wochen vorher auf Sonderangebote gewartet und uns dann damit eingedeckt; Schnäpse gab's dann 2-3 Sorten zur Auswahl (wobei eh maximal 1-3 Schnapstrinker dabei waren) und das war ok so ... ist auch hier durchaus üblich, dass man nicht unbedingt in ein Lokal gehen muss (was ja dann direkt deutlich mehr ins Geld geht) sondern einfach einen Raum mietet.