Vaterschaftstest

bearbeitet 27. 04. 2010, 21:51 in Plauderecke
Hallo ihr,

das ist zwar für mich ein sehr ernstes und kein Plauderthema, aber ich stell's jetzt trotzdem mal hier rein weil ich sonst nicht so ganz wusste wohin damit.

Mein Mann möchte für unser zweites Baby einen Vaterschaftstest machen lassen. Ich bin damit prinzipiell einverstanden, obwohl ich es hirnrissig und rausgeschmissenes Geld finde, aber das ist bei ihm so eine Glaubenssache, für die er sich glaub ich am ehesten politisch engagieren würde wenn er da Ambitionen hätte: die Rechte der Väter und dass jeder Vater das Recht darauf haben sollte überprüfen zu lassen ob es auch wirklich sein Kind ist etc. etc. .... aber das ist ein anderes Thema. Auch das Thema Vertrauen (Angeblich - so sagt er - glaubt er schon dass das sein Kind ist und dass ich ihm nicht fremdgegangen bin, sehr gnädig; er möchte nur nicht in einigen Jahren vielleicht aus irgendwelchen Gründen anfangen zu zweifeln und die Beziehung zu dem Kind belasten. Bei Erik erübrigt sich das, oder zumindest ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer, da er auf einer mehrwöchigen Neuseeland-Reise "entstanden" ist.) ist ein anderes Thema.

Was ich gern wissen möchte: er hat da jetzt aus dem Web so halbgare Informationen und meint aufgrund dessen, dass das so läuft: nach der Geburt (die wir täglich erwarten) meldet er das Kind beim Standesamt an, erkennt aber die Vaterschaft nicht an und das Jugendamt macht dann einen Test. Oder so ähnlich.

Ich glaube dass dann aber mit Sicherheit irgendwas darüber in unserem Familienbuch landet bzw. muss nicht unsere Hebamme im Geburtshaus auch schon irgendwas in das Stammbuch schreiben (zumindest sollen wir es ja zur Geburt mitbringen)?

Ich will ihm seinen Test nicht verweigern, aber ich weiß ja das Ergebnis (es IST natürlich SEIN Kind!!!) und möchte um jeden Preis verhindern dass nur wegen so einer Marotte (sorry aber seh ich so) dann hinterher sowas in unserem Familienbuch drinsteht. Stellt euch mal vor unser zweiter Sohn schaut dann irgendwann mal in diese Unterlagen (ich persönlich war irgendwann mal neugierig auf diesen Kram mit Geburtsurkunden und so und habe mir das von meinem Vater zeigen lassen) und sieht dann, dass sein Vater ihn nach der Geburt erstmal nicht anerkennen wollte - das ist doch Horror! Und das NUR aus Prinzip, nicht weil ein begründeter Verdacht existiert (dann könnte ich's ja noch verstehen)!

Kann mir irgendjemand da mit fundierten Infos weiterhelfen? Das wär super lieb. Das Ganze belastet mich grad echt sehr, da es ja auch jeden Moment mit der Geburt losgehen kann und ich das unbedingt vorher geklärt haben möchte...

Viele Grüße

Steffi

Kommentare

  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenn er die Vaterschaft nicht anerkennt wird ein Test auf Antrag des Jugendamts gerichtlich angeordnet. Die gesamten Kosten die dadurch enststehen, zahlt der Vater. Das ist wesentlich mehr Geld als wenn er anerkennt und einen privaten Test machen lässt.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ist das dieser Unterschied zwischen Vaterschaftstest und Vaterschaftsgutachten? Oder gehts da "nur" um die entstehenden Kosten beim Amt usw.?

    Seine Motivation beim Amt zunächst die Vaterschaft nicht anzuerkennen ist wohl hauptsächlich dadurch bedingt dass er meint, wenn er da einmal die Vaerschaft anerkannt hat wird er das "nicht mehr los", also kann das nicht revidieren, falls sich rausstellen sollte, dass es doch nicht sein Kind ist (rein theoretisch; in der Praxis ist das wie gesagt eh alles hinfällig...). Weißt du vielleicht, ob das denn überhaupt stimmt?

    Er meint dass aufgrund eines privat durchgeführten Tests die Vaterschaft nicht angefochten werden kann.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also

    Ein Test ist das Private, ein Gutachten das Gerichtliche. Das Gerichtliche ist unanfechtbar und gültig, das private rechtlich irrelevant sondern nur eine reine " Jetzt weiß ich es sicher" Sache.

    Er hat trotz Anerkennung 2 Jahre Zeit , wenn berechtigte Zweifel bestehen, gerichtlich die Vaterschaft anzufechten.

    Ein privater Test steht einem Gerichtsweg nicht im Wege aber er wird vor Gericht nicht anerkannt. Das bedeutet. Wenn der Test negativ ist und die Vaterschaft aufgrunddessen angefochten werden soll ( und kann! Denn hier wird ein berechtigter Zweifel nachgewiesen ) , so wird das Gericht nicht aufgrund des privaten Tests ein Urteil fällen, sondern einen weiteren Test anordnen.


    Wenn es ihm also wirklich nur darum geht einen Test machen zu lassen, weil er grade ne Rechtsfimmel hat aber keine Zweifel an seiner Vaterschaft, so geht ihm nichts verloren, wenn er einen privaten Test macht. Fällt dieser negativ aus, kann er dennoch Klagen und die Vaterschaft aberkennen lassen.

    Auch eine Test vor der GEburt ist möglich aber mit Risiken verbunden.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Vielen vielen lieben Dank!! Das habe ich jetzt soweit verstanden, klingt auch logischer als "was man einmal anerkannt hat kann man nie wieder anfechten".

    Darf ich denn jetzt noch ganz unverschämt fragen woher du diese Infos weißt? :oops: Bist du selbst Juristin bzw. arbeitest auf dem Gebiet? Nur damit ich meinem Mann sagen kann woher ich das weiß und dass diese Aussagen Hand und Fuß haben...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich war durch meine Scheidung und den darauf folgenden Streitigkeiten Jahrelang in Rechtsberatungsforen und Elternforen die sich mit diesem Gebiet beschäftigen unterwegs und habe mich auch mit befreundeten Anwälten schon öfter ausgetauscht. Also keine Fachfrau, sondern nur Erfahrung und Interesse ;-)
  • NaseweisNaseweis

    5,435

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Kurz ne andere Frage, da du ja von deinem Mann sprichst. Ist er auch den Ehemann? Denn dann erkennt er die Vaterschaft "automatisch" an.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich war jetzt von Unverheiratet ausgegangen.....


    Also wenn ihr verheiratet seid, ist er immer der Vater. Sogar wenn es nachweislich nicht sein Kind ist.
  • Mia76Mia76

    655

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenn ich das richtig verstanden habe seid Ihr verheiratet?! Dann ist das mit der Anerkennung sowieso erledigt. Kinder, die in der Zeit einer Ehe geboren werden, sind automatisch die Kinder der Eheleute, egal ob die Ehepartner tatsächlich noch ein Paar sind oder vielleicht schon längst getrennt leben und neue Partner haben und allen Beteiligten vielleicht sogar klar ist, dass das geborene Kind NICHT das gemeinsame Kind der Eheleute ist. Etwas wirr, aber ich hoffe Du verstehst was ich meine.
    Dein Mann, vorausgesetzt Ihr seid verheiratet, hat also gar nicht die Möglichkeit, die Vaterschaft erstmal nicht anzuerkennen, das geschieht automatisch. Dein Ehemann steht also mit Anmeldung des Kindes als Vater im Stammbuch.
    Wie bereits oben beschrieben wurde, hat er nur die Möglichkeit bei berechtigten Zweifel (den er dann auch noch nachweisen muss) die Vaterschaft anzufechten. Sollte das dann über das Amt laufen, muss er im Falle einer bewiesenen Vaterschaft alle Kosten des Verfahrens tragen, was sich in den 1000ern abspielt. Nur wenn er nicht der Vater wäre, entstehen ihm keine Kosten. Ein privater Test kostet so ab 350 Euro je nach Labor und Unternehmen.
    Alle Angaben ohne Gewähr. Sind alles reine Erfahrungswerte sowohl beruflicher als auch privater Natur. Ich betreue junge Mütter und ihre Kinder in der stationären Jugendhilfe und habe es dort häufiger mit ungeklärten oder nicht anerkannten Vaterschaften zu tun...Soviel dazu.

    Ich wünsche Euch für die Geburt alles Gute und hoffe, dass sich Dein Mann trotz seines Bedürfnisses nach Absicherung und Bestätigung auf das zweite Kind einlassen kann - und das nicht erst, wenn ein Ergebnis vorliegt. Wäre doch schade wenn er sich emotional um diese spannende und schöne Zeit des Kennenlernens bringen würde... ;-)
    LG Mia
  • Mia76Mia76

    655

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Die anderen waren schneller... :oops:
    Hab`s trotzdem mal stehen lassen....
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir sind seit 2006 verheiratet! D. h. dann kann er das Kind tatsächlich gar nicht NICHT anerkennen? Das erleichtert mich jetzt aber ungemein! Dann soll er seinen Test mit meinem Einverständnis bei einem privaten Anbieter machen und alle Beteiligten sind einigermaßen zufrieden.

    Ich fand anfangs die bloße Tatsache völlig bescheuert und habe zwei Tage nur geheult (als er es mir gesagt hat, dass er so einen Test machen möchte), habe mich aber mittlerweile damit abgefunden, zumal er wie gesagt sagt es geht ihm NUR um das Langfristige, also falls wir mal wieder ne Ehekrise haben (und die hatten wir, wenn auch ein Jahr BEVOR ich zum zweiten Mal schwanger geworden bin), damit er dann nicht anfängt zu zweifeln ob das zweite auch wirklich sein Kind ist.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Darf ich mal was fragen?
    Wie geht es dir damit? Mich würde das ganz schön traurig machen.
    Ein Kind das aus Liebe (hoffentlich) entstanden ist sollte doch mit Vertrauen aufwachsen.

    Und ein Kind, bzw. die Zeugung eines Kindes sollte doch ein Urvertrauen einer Ehe mit sich bringen.

    Wenn mein Mann auf den Trichter käme so einen Test haben zu wollen (nur für den Fall, daß wir mal eine Krise kriegen und nicht für den Fall das er wirklich Grund zum zweifeln hat), würde ich ihm das auch erlauben, aber zeitgleich könnte er die Scheidungspapiere unterschreiben. Mein Vertrauen in unsere Beziehung wäre hin.

    Ich hoffe meine Worte sind nicht zu krass, ich meine das auf keinen Fall anprangernd gegn dich, sondern ganz allgemein.

    Alles Gute für die Entbindung! :smile:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Lol na sag ihm mal wenn ihm das so wichtig ist, soll er sich erstmal vernünftig informieren. Das ist wie Golf als Hobby zu haben und zu glauben das es dabei um Ball spielen geht *fg*

    Also er IST der rechtliche Vater und da fragt auch keine Sau nach, geschweigedenn ein Amt *g* Er kann/muss nichts anerkennen und alle Kinder die Du in der Ehe bekommst sind rechtlich seine, selbst wenn sie gelb grün kariert sind und behaupten vom Planeten Blups zu kommen *ggg*

    Aber wenn Du Dir nen Spaß gönnen willst, lass ihn bei Gericht mal einen Antrag stellen auf Feststellung der Vaterschaft mit der Begründung, er will es nur grade eben wissen obwohl er keinen Grund zum Zweifel hat. Die Abfuhr könnte Spassig sein *gg*
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Arielle: Wie gesagt, am Anfang fand ich das ganz schrecklich, habe mich aber mittlerweile damit abgefunden bzw. kann verstehen dass es für die Männer schon blöd ist dass sie eben nie sicher sein können, im Gegensatz zu uns Frauen. Mein Mann hat in mancherlei Hinsicht seltsame Ansichten, aber da das bisher nie einen so persönlichen Bereich berührt hat lache ich dann entweder drüber oder denke mir einfach meinen Teil. Diesmal war das schon anders, aber ich habe eben gemerkt dass es ihm wichtig ist und mich dann bemüht zu verstehen worum es ihm geht. Unter der Voraussetzung eben dass das keine Folgen für uns hat, aber das ist ja nun zum Glück nicht der Fall, da die ganze Aktion so wie er sich das gedacht hat nicht stattfindet.

    @Felidae: er schrieb mir vorhin eine Email dass er das jetzt auch alles weiß da er heute beim Standes-/Jugendamt angerufen hat. Da bin ich ja mal gespannt was er nachher erzählt was die gesagt haben.... haben sich wahrscheinlich auch gut schlappgelacht.....

    Vielen lieben Dank jedenfalls für eure Hilfe! Da ist mir jetzt echt ein Stein vom Herzen geplumpst, und der Tag ist gerettet. ;-)
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ehrlich gesagt, ich bin grad etwas geschockt. Also entweder hat man nun vertrauen oder nicht. Aber dann soll er das gefälligst ehrlich sagen. Und für mich ist allein die Idee, dass er doch nicht der Vater ist, eben ein zeichen, dass er dir im Moment ja auch schon nicht vertraut. Und dass du noch mitspielst find ich umso seltsamer. Das sind doch nur Ausreden, dass er das als "Vorsicht für die Zukunft" haben will. Er vertraut dir doch dann im prinzip jetzt gar nicht, dass das wirklich sein Kind ist. Man o man :shock: ich würd mir 3x überlegen ihm nicht nochmal kräftig die Meinung zu sagen.

    also wenn mir mein Mann mit sowas kommen würde, gäbs wohl den größten Ehekrach aller zeiten hier, weil dann kann er sich genauso gut von mir trennen, wenn er eh nicht glaubt, dass das Kind von ihm ist.. Jungejunge :scratch.:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Rainbird77 schrieb:
    @Arielle: Wie gesagt, am Anfang fand ich das ganz schrecklich, habe mich aber mittlerweile damit abgefunden bzw. kann verstehen dass es für die Männer schon blöd ist dass sie eben nie sicher sein können, im Gegensatz zu uns Frauen. Mein Mann hat in mancherlei Hinsicht seltsame Ansichten, aber da das bisher nie einen so persönlichen Bereich berührt hat lache ich dann entweder drüber oder denke mir einfach meinen Teil. Diesmal war das schon anders, aber ich habe eben gemerkt dass es ihm wichtig ist und mich dann bemüht zu verstehen worum es ihm geht. Unter der Voraussetzung eben dass das keine Folgen für uns hat, aber das ist ja nun zum Glück nicht der Fall, da die ganze Aktion so wie er sich das gedacht hat nicht stattfindet.

    Es beruhigt mich wenn du das so sehen kannst und ich wünsche euch wirklich alles erdenklich Gute!
    Eine wunderschöne Kennenlernzeit mit dem Würmchen. Wenn er das Kleine ertsmal auf dem Arm hat wird er eh hin und weg sein. :grin:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Mäusle: Na ja, was soll ich sagen bzw. machen? Den Krach wegen dem Thema hatten wir schon (2 Tage kaum miteinander geredet, ich hab die meiste Zeit geheult). Die Scheidung einreichen? Wenn ihm der dämliche Test so wichtig ist soll er ihn haben, bitte sehr. Dass das Verhältnis zwischen uns immer noch nicht total rosig ist, ist uns beiden klar. Wie gesagt, die Krise war real, lange und heftig. Also ist es mir lieber er lässt sich dadurch beruhigen als dass das jetzt ewig ein Thema ist und er vielleicht doch daran zweifelt dass das sein Sohnemann ist. Die Meinung gesagt habe ich ihm schon, keine Sorge. Mir ist wichtiger, dass wir wieder zu Potte kommen mit unserer Beziehung.

    Er meint eben z. B., dass er dafür wäre, dass bei ALLEN Kindern grundsätzlich ein Vaterschaftstest gemacht werden sollte, um die für den Mann nun mal vorhandene Nicht-Sicherheit auszuschließen. Wenn dem hier in Deutschland so wäre hätten wir die Diskussion eben gar nicht. Es gab letztes Jahr mehrere Male dieses Thema auch in der Presse, und angeblich sind 10 % aller Kinder (laut einem Artikel, den er gelesen hat, und das war nicht die BILD-Zeitung) Kuckuckskinder. Das kann ich mir in dem Maß nun wiederum nicht vorstellen, aber egal; dass es vorkommt ist mir klar. Das hat dann auch nix mehr mit Anti-Romantik oder sowas zu tun; wenn Vätern Kinder untergejubelt werden die nicht von ihnen sind ist das nun mal inakzeptabel, das sehe ich auch so.
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    naja da denk ich etwas anders aber gut ;-) scheidung einreichen fänd ich übertrieben, ich würd aber nicht zustimmen. Entweder mein Mann vertraut mir, oder eben nicht, aber dann soll er bitteschön gehen. Eingewilligt hätt ich auf keinen Fall. Und dass solche Tests standardmäßig gemacht werden sollten find ich genauso blödsinn. Aber gut - ist halt meine Meinung.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Würde er sich denn auch monatlich auf ansteckende Krankheiten testen lassen, die beim Sex übertragen werden können . Wie viele Ehefrauen haben schon AIDS und Co bekommen, weil der Mann es von einem Seitensprung mitbrachte...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also ich muß jetzt doch ein bißchen schlucken. Finde die Einstellung deines Mannes doch ein wenig fragwürdig.
    So etwas Wichtiges wie ein Kind miteinander zu bekommen hat so viel mit Vertrauen zu tun. Und das nunmal die Frauen die Kinder bekommen, tja...würden sich manche Frauen vielleicht auch lieber andersherum wünschen, ist aber nunmal so.
    Du mußt ihm ja auch vertrauen in so vielen Dingen. Daß er nicht mit einer anderen Frau auf dem Schreibtisch liegt, euch nicht in kriminelle Sachen reinbringt... Wo fängt das an und wo hört das auf? Aber das führt jetzt auch zu weit.
    Wie gesagt, ich wünsche euch nur Gutes.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich find sie auch fragwürdig (und manchmal lächerlich), aber was soll ich machen? Ich kann sie nicht ändern, und über solche Themen haben wir nun mal nicht gesprochen als wir uns kennengelernt haben. Soll ich mich denn eurer Meinung nach vom Vater meiner beiden Kinder trennen, nur weil wir jetzt in diesem Punkt sehr unterschiedlicher Meinung sind? Darum geht es doch in einer langjährigen Beziehung; dass man auch die Marotten des anderen kennenlernt, und dann muss man entweder sehen dass man damit lebt oder die Konsequenzen ziehen. Und ich denke wirklich, dass viele das Thema Vaterschaft noch nie aus dem Blickwinkel des Mannes betrachtet haben. Fragt doch eure Männer/Lebenspartner mal; vielleicht seid ihr überrascht was dabei rauskommt. ;-)
  • krabbeltierkrabbeltier

    3,047

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    wenn sonst alles stimmt in der Beziehung würde ich mich deswegen auch nicht trennen auch wenn ich es sehr schade finden würde. Aber irgendwas gibt es immer in jeder Beziehung. Ein wenig komisch ist das aber wirklich. Ihr liebt Euch, vertraut Euch doch? Wolltet beide die Kinder. Und da ist er so misstrauisch?

    Ich habe meinen Mann mal gefragt und er war eher geschockt das ich sowas frage. Er hat noch nie darüber nachgedacht das die beiden nicht seine Kinder sein könnten, für ihn ist das so klar wie mir ;-).
  • MäusleMäusle

    7,471

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    mein Mann hat mir grad den Vogel gezeigt. Er meinte entweder man ist zusammen und vertraut einander oder eben nicht. Wenn man Zweifel hat, soll mans offen sagen und net hintenrum über "es könnte ja irgendwann mal sein, dass ich Zweifel hab" versuchen, weil dann hat er die Zweifel auch jetzt schon. Genauso seh ichs auch.
    Und für mich is das auch nicht nur ne "Marotte" sondern eben fehlendes Vertrauen und das würd mir schon zu schaffen machen, ich hätte da wohl sehr wenig Verständnis, er unterstellt dir ja prinzipiell, dass du ihn anlügst, wenn du sagst er wäre der Vater.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    MEin Mann hat mir den Tip gegeben zu meinem Text weiter vorne, wegen der monatlichen Untersuchungen ;-) Er ist auch der Ansicht, das es der Anfang vom Ende ist, wenn man ohne konkreten Verdacht solche Zweifel hegt.
  • Snoopy82Snoopy82

    7,740

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, ich finde es zwar auch etwas befremdlich, wenn ein Mann gerne einen Vaterschaftstest machen möchte, aber ich sehe das jetzt nicht so krass wie die meisten hier ... wenn mein Mann damit ankäme, würde ich ihn wohl erst mal auslachen, aber wenn's ihn glücklich macht - bitteschön. Dann würde ich mir allerdings im Gegenzug für das gleiche Geld was schönes gönnen (ausgiebig Klamotten shoppen oder so) ;-) ... ich würd's glaube ich nicht so krass sehen und gleich das Vertrauen anzweifeln. Vielleicht hat ihm auch irgendjemand nen Floh ins Ohr gesetzt, er vertraut zwar grundsätzlich, aber wird diesen Floh nicht los ... ich denke, dann ist die Beziehung entspannter, wenn der Mann seinen Test bekommt und zufrieden ist.
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