Hi,
fragt mich nicht wie ich darauf komme, genau weiß ich es auch nicht... ich meine, mich entfernt an ein Buch zu erinnern, dass im 18. Jahrhundert spielt, und da wird eine frischgebackene Mutter von ihrem Ehemann anlässlich der Geburt des ersten Kindes "mit Juwelen überschüttet". Da habe ich mich gefragt, ob heutzutage eigentlich immer noch Männer auf die Idee kommen, ihrer Frau/Partnerin zur Geburt des Kindes irgendwas Schönes zu schenken?
Mein Mann ist bisher leider nicht drauf gekommen. Aber der liest ja auch nicht. Schon gar keine Bücher, die im 18. Jh. spielen. ;-)
Viele Grüße
Steffi
Kommentare
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Ich meine, so ein richtiges Geschenk muß ja nicht sein, das erwarte ich auch nicht, aber so eine kleine Aufmerksamkeit, das wäre schon schön gewesen.
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Ich glaube früher haben sich die Gatten bei ihren Frauen dafür bedankt daß sie ihnen Nachwuchs geschenkt haben.
Mein Mann hat es immerhin beim zweiten Kind geschafft einen Blumenstrauß zu besorgen.
Dafür hat mir sein Vater nach der Geburt meines Jüngsten plötzlich einen Umschlag mit einem ziemlich großen Schein überreicht und hat dazu geschrieben daß er sich bedanken möchte für die 2 tollen Enkel die ich ihm beschert habe :oops:
Da war ich ganz schön baff.
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Zumindest gab es Blumen...Da hatte ich Glück
Ich kenne aber auch Frauen ie wirklich richtige Geschenke bekamen, Schmuck etc...Das muss mE, nicht sein.
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Bei Lotte habe ich eine sehr schöne Kette von Swatch bekommen, die ich mir schon lange gewünscht habe.
Und Blumen natürlich.
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Bei Felix hat er mir einen Stein in den Ehering machen lassen...und bei Julia da er da nicht an den Ring dran kam...habe ich eine sehr schöne goldene Kette mit Anhänger bekommen.
Blumen gab es von meiner Mama ...also ja er hat da dran gedacht. Ich dachte auch das Mann das eigentlich immer so macht. Zumindest Blumen... ;-)
Zu den Blumen im KH: Ein alter Aberglaube sagt ..wenn man die Blumen mitnimmt geht man wieder zurück ins KH..muß jeder selbst wissen
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Blumen aus dem KH habe ich auch nicht mitgenommen, aber ich konnte sie ja ausreichend genießen, war ja mit dem KS 10 Tage drin.
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Allerdings hat mein Mann während ich in der Badewanne lag mit der Hebamme ganz tollen Kuchen gebacken (den wir dann nach der Geburt alle gemeinsam gegessen haben), die letzten Vorbereitungen getroffen und alles noch ein wenig schön hergerichtet für die Geburt. Das fand ich echt schön, zumal mein Mann ja im Vorfeld nicht so auf die HG versessen war und nebenbei nicht gerade Mr. Kreativ ist...Und im Wochenbett musste ich tatsächlich rein gar nichts tun ausser stillen, kuscheln und mich ausruhen. Er hat nicht nur den Haushalt geschmissen und sich um die beiden Jungs gekümmert, sondern vor allem erfolgreich mich davon abgehalten, irgendwo mit anzupacken ;-)
Das einzige was ich ganz schön finde an der Vorstellung etwas zur Geburt geschenkt zu bekommen ist der Gedanke, das dann später mal ans Kind weiter zu geben, wenn es denn selber mal Kinder bekommt. Z.B. einer Tochter den besagten Kettenanhänger dann zu vermachen. Manchmal stehe ich halt auf Traditionen - irgendwie ein Gefühl von Verbundenheit... :oops:
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@Guni:
Ja, so hatte ich das auch empfunden in dem Buch wo der Mann seine Frau mit Geschenken überschüttete. Aber das war ja auch der Erbe, das war ja früher die "Pflicht" der Frauen, den/die Erben zur Welt zu bringen. Da das ja nun heutzutage nicht mehr so aktuell ist hat mich einfach mal interessiert ob sich der Brauch denn trotzdem gehalten hat oder nicht. Also, ich hatte nichts erwartet aber gefreut hätte ich mich natürlich trotzdem. Wobei es mich schon überrascht hätte was zu bekommen, muss ich sagen; einfach weil es für mich irgendwie altmodisch klingt, wenn auch schön (wenn es was Nettes ist).
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Und nicht als "lohn", sondern, weil er 1. einfach lust hatte mir was zu schenken;2. der anlass gerade passend war und 3. er es bewundernswert fande wie die Geburt verlaufen ist.
Erwartet hatte ich nihcts. Gefreut habe ich micht riesig!
lg ed
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Mir hat gereicht, dass er da war und vor allem beim ersten Kind, wie sehr er gerührt und auch stolz war. Diese Gefühle bei ihm zu sehen, erfreuten mich mehr, als Schmuck (den ich nicht trage) oder Blumen (die vergehen) es vermocht hätten.
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Aber egal, ich kenne auch niemanden der etwas geschenkt bekommen hat und ich finde es auch ok. Aber das mit dem essen finde ich ganz toll, dass er etwas mitbringt worauf man sich die ganze Zeit schon gefreut hatte. Ich hatte während der ersten SS immer so Appetit auf Mett, aber soll man ja nicht essen (roh).
Und das was Froschvonhops geschrieben hat, das mit den Ringen mit dem Namen, das finde ich ne super schöne Idee.
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Ob mich das dann in dem Moment noch interessiert, bezweifel ich ;-)
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Ich kann ja nur von mir reden. Aber ich hatte einen Bärenhunger nach beiden Entbindungen.. Natürlich genießt man erstmal das Baby, aber dann das lecker Essen. Ich habe übrigens Mettbrötchen gekriegt
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Den (Blumenstrauß, nicht den Mann) und die anderen hab ich dann auch im Krankenhaus gelassen.
Kurz vor der Geburt hat er mir aber eine wahnsinnig schöne und sehr besondere Uhr geschenkt.
Ganz überraschend. Nachts hat er mich geweckt und mir die übergeben.
Ich wollte ihn erst erschlagen (wann schläft man schonmal als Schwangere im Endstadium
Ooch...das hier würde ich nicht so sehen:
"Ansonsten finde ich die Vorstellung von Geschenken für die Frau für die Geburt irgendwie komisch. Als hätte man dem Mann einen Dienst erwiesen und würde nun entlohnt."
Monatelang mit Klumpfüßen rumlaufen, Wasser im Körper, welches bei der Akupunktur aus den Beinen läuft, Krämpfe und unfreiwillige Herausgabe des Essens, Verzicht auf Sushi und einem zum Schreien bringende Schmerzen während der Geburt...während mein Mann relaxt seinen Tagesablauf (fast) nicht unterbrochen hat?
Das war kein Dienst meinerseits, aber eine Aufmerksamkeit oder Dankeschön sicherlich wert
Ich finde so etwas klassisch und sehr schön.
Und so würde ich es andersherum auch zeigen wollen.
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Na, darüber brauchen wir uns in den nächsten Millionen Jahren noch keine Gedanken machen, bleibt ja doch bei uns hängen. :erstaunt04: