Plötzlich Angst

bearbeitet 3. 01. 2011, 18:57 in Kleinkinder
Hallo zusammen,

ich würde mich freuen zu hören, was ihr über folgendes "Angstphänomen" :scratch.: denkt:

vor ca. 4 Wochen begann mein Sohn (28 Monate) das Wort "Angst" zu benutzen, und dies in verschiedensten Situation: Angst vor anderen Kindern, vor einem Auto, vor dem Wasserbecken, manchmal auch nachts. Dabei ist er ziemlich angespannt, will auf den Arm und klammert. Wir können uns das nicht erklären. Wir beruhigen ihn aber immer, sagen, das alles gut ist.

Kennt das jemand? Was können wir noch tun?

Danke schon mal

Kommentare

  • EinhornEinhorn

    3,873

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Erstmal Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum.
    Ich kann dir nicht wirklich nicht weiterhelfen. Mein Sohn sagt auch manchmal das er Angst hat. Aber er klammert dabei nicht.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    im dritten lebensjahr werden wörter für innere und emotionale zustände schwerpunktmäßig im spracherwerb gelernt. eigene wahrnemungen, gefühle und gedanken in worte zu fassen ist eine ziemliche erfahrung für kinder ;-). ich denke, dass dein sohn genau diese erfahrung gerade macht. er erlebt ein gefühl ("angst"), was vllt. auch eher eine unsicherheit in bestimmten situationen darstellt und bezeichnet dies sprachlich. ich würde so reagieren, wie ihr es tut und im spiegeln, dass er aus diesen oder jenen gründen jetzt keine angst haben muss, ihr als eltern das gefühl aber kennt und auch mal angst habt. ich denke, er braucht viel sicherheit und bestätigung von euch, dann wird diese phase auch wieder vergehen.
  • ed24ed24

    1,208

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo und herzlich willkommen,

    unser kleiner (26 MOnate) erschreckt sich zur Zeit vor vielen dingen, die frueher kein problem waren. (Wenn der Mund seines Stoffhundes auf ist und die Zunge raus haengt will er sofort das ich das zu mache) Dann klammert er auch und weint manchmal ein bischen.

    lg ed
  • tesorotesoro

    4,431

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    An diese Phase kann ich mich bei unserem noch sehr gut erinnern. Vor allem bei lauten Geräuschen und großen Hunden. Er hat das genau so gemacht, wie du es beschrieben hast und ich finde Franziskas Antwort dazu echt einleuchtend. sie deckt sich mit meinen Erfahrungen.

    Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen: Es geht ziemlich schnell wieder vorbei, wenn man nicht allzuviel Aufwand darum betreibt. Ganz normal beruhigen, erklären, was gerade passiert. Egal, ob er die Erklärung versteht... Manchmal reicht schon der Umstand, dass es eine gibt! ;-)


    Es geht vobei.


    :grin:
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