Wir waren heute an der Elbe, und haben das Hochwasser angeschaut.
Jaja, Katastrophentourismus :oops: .
Ich weiß allerdings, wie schlimm das eigentlich ist. Beim letzten Hochwasser haben wir beim Sandsäcke befüllen geholfen, das gesamte Betriebsgelände meines Arbeitgebers ist "ertrunken", und wir haben Schlamm geschaufelt usw.
Beim letzten Bild, gaaanz im Hintergrund links, kann man vielleicht die neue Brücke erahnen, die noch eine Baustelle ist. Wegen der gab es schon soviel Ärger, jetzt steht erstmal alles unter Wasser :???: .
Kommentare
1,977
Wir werden morgen einen Spaziergang entlang der Oder unternehmen. Mal sehen, was uns erwartet...
476
Unsere Jungs (Kamerateams) kamen gar nicht mehr zum Schlafen. Die Welt wollte Bilder sehen. Ich kam auch an einem Tag nicht nach Hause und schlief in der Firma. Ich habe die Jungs mit Essen und Kaffee versorgt, wenn sie denn mal Pause hatten. Ich war völlig fassungslos über die Bilder, die an unserem Schnittplatz zusammengeschnitten wurden. Krankenhäuser und Altenheime, die evakuiert wurden. Die Weißeritz, wie sie durch den Hauptbahnhof schießt. Anwohner in Weesenstein, die ihr Nachbarpärchen vermissten ("Die sind nur schnell nochmal zurück, weil sie noch was holen wollten."). Beide starben. Und das Haus, drei Ecken von uns, bei dem die Hälfte eingestürzt war und man direkt in die Wohnungen reinschauen konnte. Und der Bewohner, der ein paar Tage später gefunden wurde, leider tot.
Schon, als diese Riesenmengen Schnee lagen und Tauwetter angekündigt wurde, wußte man: wenn noch Regen kommt, wirds wieder schlimm. Mein Mann (natürlich auch Kameramann) war heute zum Drehen unterwegs und er erzählte von den Menschen, die verzweifelt mit Steinen versuchen, eine Art Wall vor das Haus zu bauen.
Bei unserer Haussuche achten wir sehr genau darauf, dass wir nicht einmal in die Nähe von Elbe oder Weißeritz kommen. Aber was machen die Mensche, die seit Generationen ihr Haus dort haben? Schrecklich, einfach nur schlimm!
Huch, das ist jetzt aber viel geworden. Hoffen wir, dass Dresden und alle gerade betroffenen Städte und Dörfer das irgendwie überstehen!
Viele Grüße
Katja
2,619
Da ist es ja regelmäßig mindestens 1x pro Jahr soweit, dass die ganze Uferpromenade übergeht.
Aber auf Happy´s Bilder gefällt das Wasser wenigstens einigen, den Wasservögeln. Was ist denn der orange auf dem zweiten Bild für einer, der sieht ja hübsch aus?
59,500
3,241
@iris: das ist eine Mandarinente ;-)
LG
476
Viele Grüße,
Katja
59,500
So, mal Wikipädia gefragt
Hier mal ein Zitat der selbsen Seite:
Inzwischen findet man sie fast überall auf der Welt in Parks und Zierteichen, zum Teil auch als Gefangenschaftsflüchtling oder Neozoon, beispielsweise in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, in den Niederlanden und in Südengland.
Die in England lebenden Tiere werden heute als eigene Population gewertet, da sie sich seit längerer Zeit selbständig reproduziert. In West- und Mitteleuropa bilden sich durch Gefangenschaftsflüchtlinge kurzzeitige Ansiedelungen, während eine längerfristige Etablierung nur sehr langsam stattfindet. Die meisten mitteleuropäischen Populationen bestehen aus freifliegenden Nichtbrütern und erlöschen meist nach kurzer Zeit. Dies ist auch bei mindestens einem Einbürgerungsversuch in Deutschland der Fall gewesen. Der Ornithologe Heinroth siedelte in Berlin nach 1900 Mandarinenten an, die sich bis mindestens 1920 vermehrten. Ein zweiter Ansiedelungserfolg erfolgte nach 1975 in Brandenburg. Dort vermehrten sie sich bis mindestens 1990. Allerdings waren diese Mandarinenten einem hohen Feinddruck durch Marder ausgesetzt, so dass diese Einbürgerung letztlich erfolglos verlief.[4] Ausgehend von freifliegenden Individuen auf den Gewässern des Berliner Zoos hat sich in der Region um Berlin jedoch mittlerweile eine Population gebildet, die fast fünfhundert Weibchen umfasst. Zweiter Ausgangsort einer Ansiedelung war nach 1990 der Tierpark in Cottbus, so dass es in dieser Region um 1998 etwa achtzig bis einhundertzwanzig Brutpaare gab.[5] In der Schweiz gab es eine erste erfolgreiche Fortpflanzung wildlebender Mandarinenten 1958 und seit 1980 ist sie alljährlicher Brutvogel, wobei sich seit den 1990er Jahren eine leichte Zunahme und Ausbreitung feststellen lässt.[6] In Belgien stellte man die erste Brut 1987 fest, seitdem ist die Brutzahl bis 2002 auf etwa achtzig bis fünfundneunzig Brutpaare allein in Flandern angestiegen. In den Niederlanden ereigneten sich die ersten Bruten schon 1964 und mittlerweile beträgt der Brutpaarbestand für das Jahr 2000 zwischen 200 und 260 Paare.[7]
Der europäische wildlebende Bestand scheint mit geschätzten 7.000 Brutpaaren mittlerweile den asiatischen zu übertreffen.
Insgesamt gibt es laut IUCN etwa 65.000 Mandarinenten. Der Gesamtbestand gilt als ungefährdet.
3,241
LG
3,241
nochmal der Enterich ;-) :
4,111
Heftig, mein armes Dresden...mir wird immer ganz anders wenn die Elbe steigt. :sad:
3,241
Und ich finde das Ding echt häßlich :sad:
@kabany: Die Firma meines AG steht in Freital, direkt an der Weißeritz...naja, kannst dir ja vorstellen, wie DAS ausgesehen hat...
Und der ganze Müll, der liegenbleibt, wenn das Wasser weg ist *seufz*
LG
2,619
@Happy: Aha, Mandarinenten, ja, jetzt wo Du es sagst und dazu noch das nahe Bild vom Erpel, wirds mir klar. Dankeschön für die Aufklärung. ;-)