Mamis ohne KiTa, Krippe usw..
Mäusle
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Hallo ihr lieben,
ich wollte mal in die Runde fragen wer hier als Mama seine Kinder nicht schon mit 1/2 bis 1 Jahr regelmäßig in Betreuung gibt, sondern erst später oder auch gar nicht. Würde mich über Austausch sehr freuen!
LG
ich wollte mal in die Runde fragen wer hier als Mama seine Kinder nicht schon mit 1/2 bis 1 Jahr regelmäßig in Betreuung gibt, sondern erst später oder auch gar nicht. Würde mich über Austausch sehr freuen!
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Kommentare
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Meiner Meinung nach verpassen so kleine Kinder nichts, und bekommen zu Hause alles was sie brauchen. Von allen drei Kindern haben wir aus Schule und Kindergarten sehr gute Rückmeldungen bekommen wie sozial, hilfsbereit und gruppenfähig unsere Kinder sind.
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Nein, eigentlich finde ich ihn, bei näherem Nachdenken, diskriminierend all denen gegenüber, die ihre Kinder früher in Betreuung geben (müssen).
Als ob die keine vollwertigen Mütter wären. Und ob langes Zuhausebleiben oder frühe Betreuung zusammen mit anderen Kindern besser ist, ist doch auch stark vom Kind abhängig.
Ich bin also keine Vollblutmami, sondern mit ganzem Herzen eine Vollzeit-im-Dreischichtsystem-arbeitende, stillende, liebende Mutter. Ohne Krippe übrigens, weil der Gatte zu Hause bleibt. Aber das Großkind geht in den Hort. Weil es dahin will. Nicht weil wir so furchtbare Eltern sind sondern weil wir ihr den Kinderkontakt nicht bieten können und sie uns "zu alt, zu wenige und zu langweilig" findet.
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wenn ich nur zuhause wäre, ohne meine kleien arbeit, wäre ich glaub auch nicht wirklich glücklich, und da hätten die kinder auch nicht so viel davon. ich denk ich bring das alles gut unter einen hut.. uns geht es allen prima und wir sind eine glückliche familie. darauf kommts wohl an, oder?
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Vollzeitmami wäre vl. besser gewesen. tut mir leid, vielleicht kann es einer von den Moderatoren ändern? ;-)
im Prinzip gehts mir einfach darum dass ich derzeit hier von allen seiten schief angesehen werde, weil ich eben NICHT arbeite seit mein zwerg 1 jahr geworden ist, mir KEINE "entlastung" suche und ihn in die Krippe gebe und so quasi meinem Kind etwas vorenthalte weil ich zuhause bei ihm bleibe und ihm selbst trotz allem auch genug Kontakte zu anderen Kindern verschaffe und auch beschäftigung.
Bin hier echt teilweise der Exot weil ich meinem Kind ja sooooo viel entgehen lasse das er unter anderen Kindern 4-8 Stunden täglich haben könnte. Und da such ich einfach bissl den Austausch wie ihr das so macht, was euer Tagesplan und "Beschäftigung" für die Kinder ist.
Im Augenblick sieht es schon so aus, dass ich ab Januar wieder Arbeit suchen muss, aber da wird er hier im örtlichen Betreuungszentrum (Mütterzentrum) auch nur für die Zeit sein, die unbedingt nötig ist. Im Augenblick überlegen wir, ob es nicht eine andere Möglichkeit gäbe, sofern ich Arbeit Samstags oder auch abends finde. Dann könnte mein Mann sich kümmern...
Sprich. wenn es sich umgehen lässt, tun wir das.
Aber irgendwie setzt mir das grad arg zu, dass alle meinen man enthält den Kindern was vor, nur weil sie nicht schon mit 1 jahr in die Krippe gehen, sondern frühestens mit 4 jahren in den KiGa (oder wie gedacht evtl erst mit 5 in die Vorschule)
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Beim Großen war das genau das Richtige. Beim Kleinen ging es mir gar nicht gut damit. Zwei Kinder + stressiger Beruf (wenn auch nur wenige Stunden) + einige Probleme privater Natur, das war irgendwie zu viel und ich hatte das Gefühl niemandem mehr gerecht werden zu können. Deshalb werde ich mir diesmal die drei Jahre Elternzeit gönnen und erst danach wieder in den Beruf einsteigen. Aber erst mal sind meine Kinder wichtig.
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Irgendwie finde ich blöd das darüber überhaupt disskutiert werden muss.
Dieses thema spaltet die lange. Die einen gucken blöd wenn die zwerge schon in die kita gehen wenn sie kleiner 1 jahr sind und die anderen gucken blöd wenn man sie dann noch länger zu hause lässt.
Ich persönlich bin überzeug davon, dass jeder mama die richtige entscheidung für sich und ihr kind trifft.
Lass dich doch von anderen meinungen nicht beeinflussen oder irritieren, es ist schon richtig wie du es machst. Dein bauch sagt es dir doch.
Es ist ein phänomen, dass der nachbar immer weiS was gut für einen selber ist.
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Lass sie reden und höre auf Deinem Bauch.
Ich habe nach der Elternzeit(14 Mo.) auch wieder angefangen zu arbeiten, es ist mir am Anfang schwer gefallen aber mittlerweile ist bei mir diese Blockade weg und ich geniesse die Kindfreie Zeit. Kiara wird vermutlich im nächsten Jahr in die Kita gehen, mit 2 1/2h dann. Und es ist nicht zu früh für sie, man merkt einfach wenn es Zeit ist denn nächsten Schritt zu gehen.
Also lass die anderen Reden und denk nicht darüber nach :sunny: :fungif52:
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Total viele bzw die meisten geben hier in meinem Umfeld die Kinder ab 1 Jahr in die Kita und Mamis gehen wieder arbeiten, weil das Geld nötig ist oder sie zuhause mit Kind "eingehen". bei uns gibts genug Gründe die dagegen sprechen, arbeiten werde ich erst ab Januar und dann wie gesagt so weit es geht auch ohne fremdbetreuung erstmal.
und ich bemühe mich wirklich für meinen Zwerg trotzdem genug Kinderkontakte und Beschäftigung zu erreichen.
Aber wenn ich dann wage zu erzählen dass er jetzt tagelang bzw schon seit Wochen immer wieder brüllend an mir dran hängt (er zahnt!) und nur getragen werden will, unleidlich ist, keine Lust hat irgendwas zu spielen (weder mit anderen Kindern draußen noch mit mir zuhause), wird immer alles gleich darauf geschoben dass er ja nicht genug Beschäftigung hätte und eine KiTa quasi die einzige Lösung wäre, da wären die Kinder sooooooo viel ausgeglichener. Und man versucht mir schlechtes Gewissen zu machen was ich ihm vorenthalte. regelmäßig / tägliche Kinderkontakte, viel Förderung und Beschäftigung, auspowern usw.
Momentan komm ich dem Ganzen nicht so richtig aus! :oops: gebe ich ehrlich zu! auch wenn ich im tiefen inneren weiß dass meine Entscheidung richtig ist. Zurzeit geht er 1-2x pro Woche ein paar Stunden zu Oma und Opa und der Ausgleich reicht mir augenblicklich auch um mal Zeit für mich zu haben. Zudem haben wir 2-3x die Woche minimum ein paar Stunden Spielen mit anderen Kindern. oder auch Nachbarskindern draußen.
Wie laufen denn eure Tage mit Kind ab? was sind eure beschäftigungen wenn sie NICHT wo hin gehen? Wie regelt ihr das alles?
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Trotzdem habe ich Elena erst mit 1 3/4 in die Krippe gegeben und das war sogar noch 1/4 Jahr früher, als ich eigentlich wollte. Eigentlich wollte ich sie erst mit 2 Jahren in die Krippe tun, aber die Krippe wollte lieber, daß sie mit dem Start des neuen KiGa-Jahres anfängt. Da hab ich dann zähneknirschend zugestimmt. Davor habe ich sie selbst betreut, bzw. meine Eltern.
Krippe mit 1 Jahr wäre für mich niemals in Frage gekommen. In unserer Einrichtung sind 10-13 1-3 Jährige mit 2 Betreuungspersonen. Den Schlüssel finde ich für die Kleinen unterirdisch. Da bleiben ganz sicherlich Bedürfnisse auf der Strecke. Die Unterbringung bei einer Tagesmutter könnte ich mir da schon eher vorstellen.
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Ich möchte eunfach nur das Vollbut entfernen wenn Du einverstanden bist?
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Spielen, spielen, spielen. Dazwischen mal essen und kurz schlafen und die Großen zu ihren Aktivitäten bringen. Ach und neuerdings gehen wir zum Babyschwimmen. Damit ich auch mal mitreden kann, wie da so ist. ;-) Und wahrscheinlich wird er nicht ab 2 in den Schnupper-Kiga gehen, weil ich keine Laune hab, noch mehr Chauffeur zu spielen.
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@Marlies, ich wüsste auch nicht, wie ich es ausdrücken soll. Vollblut finde ich aber auch furchtbar, Vollzeit hmm weiß nicht. Mamis ohne Kita, Krippe ... passt doch, finde ich.
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Finde auch es passt so. Ich bin auch ne vollzeit mami trotz fremdbetreuung. Zumindest sehe ich das so.
Ich würde den titel so lassen. Er sagt doch treffend aus worum es geht ohne das sich jemand auf die füße getreten fühlt.
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Aber mal was anderes - du hast schon mal über die Bemerkungen aus deinem Bekanntenkreis geklagt (damals ging es um das zweite Kind usw.) die dir zusetzten. Was sind denn das für Leute? Deine Freunde, Familie? Oder Krabbelgruppe? Vielleicht kannst du dir andere Kreise suchen in denen die Frauen ähnlich ticken wir du und dich nicht ungefragt mit Kommentaren vollsülzen. Das geht doch niemanden etwas an!
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Manna zu deiner Frage: Familie und enge Freunde ist nicht das Problem. Eher andere mütter mit denen ich laufend zusammen treffe. Die meisten gehen entweder schon wieder arbeiten seit die Zwerge 1 Jahr sind oder zumindest haben sie die Zwerge in Betreuung. Denn ein Kind "braucht" das. :sad: und es tut ja mir und Sohnemann angeblich überhaupt nicht gut dass er nur zuhause ist, und nur mich die Woche über um sich hat (Kinderkontakte nachmittags usw. zählen da gar nicht) ... er müsste viel mehr gefordert werden, sowohl geistig als sich ausposwern können.
zum Rückbildungskurs-treffen geh ich schon gar nimmer, die Mütter da ticken fast alle so :oops: ein paar wenige sind ausnahmen... ich erzähl eh schon kaum noch was, aber das allgemeine Blabla will ich mir halt auch net immer verkneifen.
Ich persönlich sehe es ja auch so dass ich ihm die Möglichkeiten schaffe, aber eben auch nicht den kompletten Tag mit ihm spielen kann .Ich versuch einfach viel Abwechslung zu schaffen. Mal machen wir Haushalt, mal haben wir reine Spielzeit, dann gehen wir raus, treffen andere Kinder, aber oft sobald sich die Wohnungstüre schließt, dreht er die Sirene auf und kreischt stundenlang solange er nicht aufm Arm ist.
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Frei nach dem Motto: "Lass 'se reden"
Schwenk doch einfach immer auf ein anderes Thema um, wenn wieder derartige "Belehrungen" kommen!
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@Manna: eure Arbeitsteilung in Sachen Betreuung klingt voll super! so haben Papa und Sohn auch exklusivzeit zusammen! Bei uns ist trotz allem ab 16.30 Uhr erstmal Papa zeit, wenn der heim kommt und ich koch in Ruhe, mach schnell ein paar Dinge, die ich tagsüber nie geschafft habe.
ab welchem Alter habt ihr mal mit Fingerfarben etc gemalt? mein Kleiner steckt sich recht intensiv noch alles in den Mund (im Vergleich zu einigen gleichaltrigen). wann macht sowas sinn?
unser Tagesprogramm beinhaltet derzeit minimum 1-2 Stunden reines spielen mit ihm. Singen, tanzen (liebt er!), Klavier klimpern (nein spielen kann man es noch nicht nennen ;-) ) bauklötze, oder sonst was. Meist hab ich ihn auch 1 std in der manduca. da bringen wir Müll runter, räumen auf, wischen staub zusammen. Sowas halt, das damit leicht machbar ist.
außerdem bin ich dazu übergegangen, nicht immer ALLES spielzeug zur Verfügung zu stellen, sondern nur 1/3 der Sachen aus denen er aussuchen kann. Seitdem spielt er deutlich intensiver und hat mehr Freude daran, wenn nach 2-3 Wochen mal wieder was anderes "auftaucht".
Oft bauen wir uns auch eine Kuschelhöhle oder Kuschelecke, da könnte meiner Stunden mit mir verbringen. ab und an komm ich so auch wieder mal zum buch lesen. Zumindest ein paar Seiten! Wird also :cool:
@tinat: ich hab auch schon überlegt ob das der Pure "Neid" bei manchen Sein könnte die einfach selber die Energie nicht aufbringen sich vollzeit ums Kind zu kümmern. Oder nicht die Möglichkeit haben. Oder schlicht und einfach zu feige sind, zuzugeben, dass sie gern arbeiten gehen usw. keine Ahnung ... zumindest bei 2en kommts mir schon ein bisschen so vor!
das mit Kindergarten ist sehr unterschiedlich, ich selbst war in keinem, hatte aber keine Probleme mit mangelndem selbstbewusstsein. ist vielleicht etwas Kindabhängig, aber genau da wollen wir auch gut beobachten ob es ihm dann wirklich deutlich gut tun würde, oder ob wir das Gefühl haben, er hat genug andere Kontakte zu Kindern und kommt gut zurecht. Unser Vorteil ist wirklich noch, dass in der Nachbarschaft einige mütter ihre Kinder auch nicht fremdbetreuen lassen und somit auch viel draußen sind. Nachteil: die meisten sind Russinnen und unterhalten sich natürlich auch viel in Russisch. ;-) da muss ich passen!
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Und wie ich dafür angeguckt werde ist mir so was von egal...
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bei uns ist es derzeit auch so, wir sind für nächstes jahr september auf warteliste für 1 Kita (für den fall dass ich arbeiten muss und den platz brauche) alle anderen wären zuviel aufwand mit holen und bringen, da is die zeit zu lang denn ich hab kein auto und muss es laufen können! ich hab mich da auch sehr spät drum gekümmert. daher bleibt wenn, dann erstmal das mütterzentrum. da kann man holen und bringen nach belieben, wobei da auch schon enorm Zeit drauf ginge. aber es wäre nur nach bedarf zu nutzen! und ist echt super dort für die Kids.
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Letztendlich habe ich mich von all den Müttern getrennt die meinten mir so zu kommen, ich tausche mich gerne aus aber ich weiß und fühle was für mein Kind das wichtigste ist.
Nicht nachdenken, einfach machen und probieren ;-)
Das Kind in die Badewanne stellen und los gehts! J. muss ja nicht gleich den ganzen Farbtopf leer schlecken aber wenn er mal die Finger in den Mund nimmt, finde ich das jetzt nicht so schlimm. Vorausgesetzt die Farben sind unbedenklich.
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klar sind die Kinder in Betreuung mehr ausgepowert und gefordert. bestreite ich nicht. aber es klingt halt immer als wäre das die einzige lösung und alles andere inakzeptabel. für mich zumindest ist es sooo schön die Kleinkindzeit intensiv mitzubekommen. Ihn nicht täglich morgens einige Stunden wegbringen zu "müssen"... auch wenn ich durchaus respektiere dass andere es eben so machen.
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Ich habe einen Satz in einem Buch, weiss nicht mehr welches, mir immer besonders gemerkt und immer wieder gesagt: "das wichtigste was wir unseren Kindern schenken können ist unsere Zeit." Das ist so wahr, die Jahre sind so schnell vorüber und die Kleinen noch so sensibel und intensiv betreuungsbedürftig, das kann meiner Meinung nach in einer Kita nicht so gemacht werden wie eine Person das zu Hause kann. Das andere ist, dass die Kleinen ja nur alleine spielen. Meiner z.B. konnte sich bis jetzt nie gut wehren wenn ihm ein anderes Kind was weg nimmt, ihn unterbricht. Das beginnt erst langsam. Alleine kann er sich ganz versenken in sein Tun ohne gestört zu werden. Das wäre im Kiga garantiert schwierig für ihn. Klar, das Toben und Rennen und Quatsch machen, das powert aus und macht Spaß, ich würde ihn am liebsten in einen Vorkindergarten bringen so ein paar mal ein paar Stunden in der Woche, aber das gibt es bei uns in der Nähe nicht.
Jetzt bin ich aber abgeschweift... Also, dickes Fell überziehen und deinem Kind geben was es braucht, er zeigt es dir ja deutlich. Und wenn er auch jetzt noch geschleppt wird zeigt es ihm nur dass er geliebt wird und seine Bedürfnisse wichtig sind. Wer würde das in der Kita machen können? Genieße es ihn da zu haben und bei sein zu können. Mir tut es immer leid morgens zu gehen wenn er sagt "du hier bleiben, du mit mir Auto bielen???"
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was hab ich mir vor sieben Jahren anhören dürfen, als ich die Kleine mit einem Jahr in eine private Kinderkrippe gegeben habe, von wegen egoistisch, Rabenmutter und so...
Mittlerweile hat sich da das Rad anscheinend um 180 grad gedreht, und man ist egoistisch wenn man sein Kind bis 3 zu Hause läßt. Habe das aber auch schon von meiner Schwägerin gehört, deren Tochter grad zwei Jahre alt ist.
Wie mans macht ist es auch wieder nicht Recht :scratch.:
Ich will hier nicht urteilen, welche Möglichkeit die beste sein soll, sondern nur drauf hinweisen, wie sich die allgemeine Meinung mit der Zeit wohl öfters ma ländern kann...
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"Der Müller und sein neuer Esel" heißt es und die Moral von der Geschichte lautet: Selbst wenn du immer tust, was die Leute dir sagen, es wird immer welche geben, die es falsch finden. Man kann es nie allen recht machen.
Ich finde, das paßt hier gut. Von daher plädiere ich dafür, auf sein Bauchgefühl zu hören und die anderen reden zu lassen, zumal es sie ja nu wirklich nichts angeht.
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Was ja nicht falsch ist, denn jeder Mensch ist schlicht anders. Und einige müssen auch relativ zügig wieder arbeiten oder kriegen das alles super unter einen Hut und haben Freude am job.. Und können wohl einfach nicht verstehen dass jemand da mehr in Familie, Haushalt, etc aufgeht.
aber ich persönlich fühle mich einfach nicht so. Für mich ist Arbeit Mittel zum zweck, auch wenn ich meinen Beruf sehr liebe, ist mir doch die "kurze" Zeit mit meinem Kind die ersten Jahre echt wichtig! Ich werde bald auch ein paar Stunden arbeiten müssen, aber selbst wenn ich manchmal jammere wie anstrengend der Kleine grad ist - ich möchte es trotzdem nicht anders haben ;-)
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Naja, wer weiß, über was die "Karriere-Mamis" so jammern könnten.... und sagen es halt bloß nicht.
Ich finde den Spagat zwischen Job, Kind, Mann, Haushalt, Hunde,... oftmals auch sehr anstrengend. Vor allem, wenn irgendwas aus dem Ruder läuft und der präzise durchgeplante Alltag aus den Fugen gerät, weil Kind krank, Auto kaputt, Haushaltshilfe kündigt, oder ähnliches.... Und ich jammere da auch mal, oder bin genervt. Das ist doch ganz normal. Das heißt aber im Umkehrschluß noch lange nicht - wie du schon selbst schreibst - daß man es anders haben will. ;-)
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aber ich kann mir echt nicht vorstellen dass es sich negativ auf das kind auswirkt wenn es nicht in eine krippe geht. wenn man guckt dass das kind auch so andere kinder treifft zum spielen, ist das doch eigentlich besser. und meist besuchen die mamas ja dann auch spielgruppen, babyschwimmen, pekip oder sonst was, das reicht wohl in dem alter. krippe oder kita kann bei zuviel, die kinder auch auf jeden fall überfordern. ich brauch ein bisserl zeit für mich, und arbeite auch gern, das geb ich offen zu, das geld brauchen wir auch. deswegen versuche ich alles unter einen hut zu bringen, und hab die krippe und den kiga nur soweit in anspruch genommen, dass ich arbeiten kann und ein vormittag für mich hab. jetzt mit baby ist ja auch wieder alles anderst, jetzt bleib ich erst mal ein jahr daheim und dann gucken wir wie es danach weiter geht.
aber mäusle, laß dir da nicht reinreden. so wie du das machst ist es doch prima! und ich denk du machst das so wie es für dich, deinen mann und das baby (hast du nur ein kind?) gut ist. und das ist so wichtig, dass ihr als familie gut miteinander auskommt. wie das andere sehen ist doch so wurscht!!! jeder ist anderst, und toleranz sollte jeder den anderen entgegenbringen. auf durchzug schalten und die anderen reden lassen!!!
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Für uns war es also die richtige Entscheidung!!
Ich könnte mir allerdings nicht vorstellen, mein Kind schon mit einem Jahr in den Kindergarten zu geben ... ich kenne aber auch keinen, der das macht, hier im Ort nehmen die meisten Kindergärten ab 2 Jahre auf. Die wenigen, die so früh schon wieder arbeiten gehen, nehmen in der Regel tagesmütter oder der Mann bleibt zu hause.
Aber dass ich mir das nicht vorstellen kann, heißt ja nicht, dass es schlecht ist ;-)
Genauso wenig könnte ich mir vorstellen, nicht arbeiten zu gehen ... ich mag meine Arbeit, auch wenn es stressig ist, mit 3 Kindern und Haus, aber das nehme ich in kauf ... auch, wenn ich mir manchmal erlaube zu jammern ;-) das darf man meiner Meinung nach auch bei selbstgewähltem Schicksal ;-) . Ich denke halt auch, die Kinder werden größer und kosten mehr, und ich habe nicht 6 Jahre studiert um dann später kellnern zu gehen ... ich möchte in meinem Beruf arbeiten, und da kann ich nicht zig Jahre pause machen, dann bin ich raus!