Hallo!
Mich beschäftigt schon länger die Frage, wie es ist, mehrere Kinder zu haben. Ich will ja auch unbedingt noch eins oder zwei - aber ich bin sooo müde seit Niklas auf der Welt ist. Wie schafft man das, dauernd nachts wach zu sein und ein Baby zu stillen und zu trösten, und tagsüber wenn das Baby mal schläft, sich dann um ein Kleinkind zu kümmern? Ich nutze jetzt sie Schlafphasen von Niklas öfter für ein kleines Nickerchen, das geht dann ja nicht mehr. Und trotz der Nickerchen bin ich halt immer sehr erschöpft.
Ist doch sicher total anstrengend, wenn man mehrere Kinder hat, oder? Oder ist das dann mehr Routine beim nächsten Baby, so dass es nicht mehr so anstrengend ist?
Würde mich schon mal interessieren, vielleicht hat ja jemand Lust, ein bisschen zu erzählen...
Kommentare
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bei mir war es eigentlich relativ einfach, weil zwischen meinen vieren teilweise doch sehr große Abstände liegen. Mein zweites Kind kam zur Welt, da war die Große 2 Jahre und 8 Monate alt. "Nr. 1" war im Gegensatz zu "Nr. 2" sehr pflegeleicht, der Albtraum der schlaflosen Nächte dauerte vier Jahre. Wie ich das damals geschafft habe, kann ich dir heute nicht mehr sagen. Es ging aber, ich war zu dieser Zeit sogar noch berufstätig. Als der Dritte ungeplant zur Welt kam, waren die beiden Großen 8 3/4 und 6 Jahre alt. Das Mädel war in der Schule, der Junge im Kindergarten. Da hatte ich also tagsüber viel Zeit zum schlafen, wenn es nötig war. Wobei aber "Nr. 3" wieder ziemlich pflegeleicht, auch mit dem Durchschlafen war. Und der Jüngste kam zur Welt, da war mein Mädel 13 und die beiden Jungs 10 und 4 1/2. Auch hier war ich tagsüber ziemlich lang alleine und konnte mich mit dem Wurm hinlegen, wenn wir müde waren.
Alles in allem gesehen habe ich es sicher relativ gut gehabt, abgesehen von den vier Jahren bei meinem Zweiten. Wenn ich mich so zurück erinnere, war das schon eine harte Zeit, aber frau gewöhnt sich tatsächlich an so gut wie alle Anforderungen, die an sie gestellt werden. Ich ging wohl eine Zeitlang ziemlich auf dem Zahnfleisch, aber wenn es keine Alternativen gibt, geht das auch.
:byebye01:
Gisela
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Danke für deine Antwort!
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Aber hinterher ist es schön, die spielen immer viel zusammen. Was ich schade finde ist nur, dass ich weder die SS noch die Baby Phase vom Kleinen oder die Kleinkindphase vom Großen wirklich genießen konnte.
Und leider hatten wir hier in Köln auch keine Verwanten, so dass ich noch nicht einmal eine Unterstützung hatte.
Aber trotz allem meine ich das diese Entscheidung richtig war ;-)
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also ich fühle mich wie an der streßobergrenze angekommen. bei uns ist der abstand 3 1/4 jahre und dann 23 monate. gerade die zwei kleinen zusammen sind superanstrengend momentan. obwohl meine kids auch von kind zu kind "pflegeleichter" sind - vielleicht liegt es wirklich dran, daß die zeit zum "bespielen" immer weniger wird und sie sich auch mal mit sich selber beschäftigen dürfen und auch müssen.
halbe kinder gibts ja nicht. 2 sind mir zu wenig und 3 manchmal fast zu viel. so 2 1/2 wären optimal.
seit 2 1/2 jahren schlafe ich auch keine nacht mehr durch.
aber wird ja sicher besser.
übermorgen ist meine 2 wochen weg - fliegt mit der oma nach mallorca. ich vermisse sie jetzt schon.
liebe grüße - anja
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am anstrengendsten fand ich den kurzen altersabstand zwischen josch und nik- mir waren die 2 jahre zu kurz, ich kann auch heute nicht behaupten, das gerade die 2 ein besonders gutes verhältniss zueinander haben. schön waren die 3,5 jahre zwischen den ersten zweien und auch die drei jahre beim letzten mal.
ich kann gisela nur recht geben- es ist um vieles leichter wenn die/das große/n vormittags im kiga sind.
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Leider habe ich nirgends gelesen: "gar kein Problem, viele Kinder zu haben, man schafft das locker und ist trotzdem immer ausgeruht" :biggrin: , aber das war mir ja schon vorher klar...
Naja ich werds dann ja mal erleben. ;-)
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