Hallo an alle!
Ich würde gerne mal wissen, ob ihr mit euren Hebammen zufrieden wart... es kann ja nicht jede so wie Marlies sein..!
Ich frage das, da ich eigentlich nur nette Hebammen kennengelernt habe, die aber keine Ahnung hatten... schade ! Leider bin ich ja erst sehr spät auf dieses Forum gestoßen, sonst hätte ich schon früher gewusst, wie wichtig eine Hebamme ist und so habe ich mir vor der Geburt keine gesucht, ich kannte nur die aus dem Vorbereitungskurs. Die hat mir dann noch viel Geld für die Akupunktur abgeknöpft und gesagt, es wäre sehr billig bei ihr, obwohl alle anderen Hebammen in diesem Krankenhaus es kostenlos machen... :???:
Ich hatte die letzten Monate vor der Geburt starke Schmerzen am Schambein, aber alle, die ich gefragt habe deswegen - Hebamme, FÄin, Orthopädin - meinten nur, da müsse ich halt durch. Tja, inzwischen weiß ich von hier, dass es doch was gegeben hätte... :sad:
Bei der Nachsorge fand ich meine Hebamme auch sehr nett, ich kannte sie von der Geburt, aber ich habe danach, je mehr ich hier gelesen habe, gemerkt, dass sie vieles nicht weiß. Gegen Blähungen kannte sie nur SAB, bei Stillproblemen wusste sie nichts, Virbucol kennt sie nicht, Milchzucker hat sie mir dringend empfohlen, als mein vollgestillter Caius mal 8 Tage keinen Stuhlgang hatte (das wäre sehr bedenklich, ich müsste sofort was machen!) - ich habe zum Glück auch hier gefragt.. -, allen Müttern rät sie, sich vorsorglich HA start zu kaufen, die Produkte von Penaten sind gut; ach, die Liste könnte ich noch ewig weiterführen - es sind keine schlimmen Sachen, aber irgendwie habe ich doch den Eindruck, dass viele Hebammen irgendwie nicht so viel wissen wie die Hebammen hier.... :knutsch01:
auch die anderen Hebammen, die ich so im Krankenhaus getroffen habe, waren ähnlich; und Freundinnen, die ich nach ihren Erfahrungen gefragt habe, sagten auch ähnliches :???:
Wie habt ihr das empfunden, hattet ihr gute Hebammen???
Wie erkennt man denn vorher, wenn man gar keine Ahnung hat, eine gute ? Nett waren sie ja alle, und sie haben mir wohl nicht aus Böswilligkeit die guten tipps verschwiegen...
Kommentare
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Im GVK hatte ich eine junge Hebamme, die selbst keine Kinder hat. Sie kam mir oft ausgesprochen unwissend und unsicher vor. Demnach hat mir der Kurs auch überhaupt nichts gebracht, denn ich wußte hier aus dem Forum ja oft schon mehr oder kannte einfach verschiedene Sichtweisen.
Hmmm, wie man eine gute Hebamme erkennt... ichd enke man muss sich fragen was einem wichtig ist, denn eine die wirklich alles weiß wird selten sein (vermutlich wenn die ganz alten Hasen). Insbesondere für eine geburtsbegleitung würde ich persönlich nie eine wählen, die selbst noch keine Kinder bekommen hat. Ich denke einfach, die Erfahrung sollte sie auch gemacht haben. Ansonsten - weiß nicht...
4,118
Es gibt hier aber auch eine Menge Hebammen, die ziemlich altbacken und nicht so wirklich hilfreich sind, habe ich gehört. Es ist, finde ich, etwas blöd, dass man kein persönliches "Hebammen-Casting" veranstalten kann. Wenn einem eine nicht passt, kann man zwar im Vorfeld noch wechseln, aber ob die nächste besser ist... :roll: Da muss man sich schon auf Berichte von Bekannten etc. verlassen. :???:
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Die "anderen" sind einfach Mütter und andere ;-)
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Total lieb, jung, kompetent, immer mit Fortbildungen beschäftigt geduldig und macht Hausgeburten :razz:
Das beste was mir passieren konnte
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Nein ist sie nicht ...
Ich habe meine Hebamme beim Schwangerschaftsvorbereitungskurs kennengelernt.. eine klasse Frau :knutsch01:
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Wenn ich das Forum nicht gefunden hätte, hät ich nicht mal gewußt das mir vorher und Nachher ne Hebammme zusteht :oops: .
Die die ich dann gefunden habe wiaren eigentlich alle gut.
Meine Vorsorgehebi und GVk hebi, hat selbst einen kleinen Sohn und ist fitt in HOmöopathie, etc. Die Vertretung die ich in der Nachsorge hatte war sehr jung, und beim Stillen hätte ich mir mit meinem Problemkind mehr Unterstützung gewünscht.
Die einzige die mir nicht lag war dieHebamme die die Babymassage gemacht hat, und die auch in der Geburtsnacht Dienst hatte.
Da kamen noch so Sätze wie er kann auch mal 10 mInuten schrein( und sowas von ner Hebi :sad: )
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Find ich schade, dass manche unheimlich engagiert sind und Fortbildungen machen und so und andere nur den alten Kram kennen und den immer noch als neuesten Stand weitergeben... schade, dass die nicht auf ihre Visitenkarten schreiben, welche Einstellungen sie haben... ;-)
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:byebye01:
Gisela
181
Das ist echt eine Glücksache eine gute Hebamme zu haben und macht glaube ich wirklich viel aus.....wenn ich jetzt ins Krankenhaus zum entbinden gehen würde wüßte ich nicht wer gerade an dem Tag Schicht hat, da hat man dann zwar die komplette Medizinische Sicherheit.....aber ich glaube mir ist meine vertraute Hebi bei der Geburt wichtiger.
Aufgeregt u. nervös bin ich trotzallem auch beim 2. jetzt nach 7 Jahren...
Lg Zoe 39. Woche
21
Angefangen bei übertriebenen Reaktionen wie:" Sie haben ja 11,8 kg zugenommen, wissen sie nicht, dass 11 kg normal sind? Hat ihr Arzt da nicht richtig drauf geachtet??" Ich mein, 800g sind doch wohl noch lange kein Grund auszuflippen...
Dann hat meine Freundin Asthma und war so knapp dosiert in der SS wegen dem Kind. Sie hatte schon sehnlichst auf die Geburt gewartet, um wieder normal Medikamente nehmen zu können und hat sich gegen das stillen entschieden. Als sie das sagte, hätte sie sich auch gleich vor den Zug werfen können! Nach endlosen Diskussion, haben sie ihr dann nach der Geburt trotzdem nichts zum abstillen gegeben, bis ihre Tante sich mal informierte. Das hatte man scheinbar "vergessen"!
Damit ist wohl klar, wo ich mein Kind nicht bekommen werde.
Weil erstens habe ich jetzt bereits 11 kg zugenommen (und ich hab noch gut 7 Wochen) und ich habe mich gegen das Stillen entschieden! Und ich habe das rauchen nie ganz aufgeben können! An schlechten Tagen können es schon mal bis zu 5 Stück werden... Ach ja, und den GVK hab ich auch nicht wirklich durchgezogen!!
Und unter den Voraussetungen kann ich wahrscheinlich dort gleich die Adoptionspapiere ausfüllen...
Also man kann auch so richtig ins Klo greifen... gut das es sowas wie Erfahrungsaustausch gibt, damit einem sowas erspart bleibt....
Hoffe bei mir gibt es solche bösen Überraschungen nicht...
lg Jess
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lg Jess
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Ich hoffe doch das da nix dran ist....
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Ich hoffe auch, dass an dieser Geschichte nicht wirklich ein Fünkchen Wahrheit ist. Aber kannst du vielleicht einmal herausfinden, woher du diese Info hast?
:byebye01:
Gisela
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Mal ne Zwischenfrage @ Gisela: wie lange hast du denn gebraucht um den KS zu verarbeiten?
Bei mir ists ja noch nicht so lang her, aber ich hab vorallem im Moment doch arg dran zu knabbern. Vorallem, weil die ja nicht mal richtig schneiden/nähen konnten :sad:
Zu meiner Hebamme... also menschlich war sie vollkommen okay. Wenn ich mich auch bei ihr nicht wirklich gut aufgehoben gefühlt hab.
Sie kam 5 Tage lang ca. 5 min wenn nicht gar weniger, und rauschte dann wieder ab. Und danach meinte sie, die Zeit die die KK bezahlt wäre nun rum...
Ich hatte ihr von meinen Stillproblemen erzählt und das einzige was sie zu mir sagte war: 'Um das Kind jetzt noch an die Brust zu bringen ist es zu spät. Entweder sie pumpen weiter ab oder sie stillen ab.' :shock:
Da ich die ersten Wochen kein Inet hatte, als Kylian auf die Welt kam konnte ich nichtmal mit meinen Sorgen hierherkommen. Heute bin ich mir sicher, wir hätten das hinbekommen können
Sie hat mir ja nichtmal geholfen beim Anlegen oder dergleichen...
Sie kam wirklich nur reingerauscht (das war das Wort das mein Mann immer verwendet hat), hat sich den Nabel meines Zwerges angeschaut und meinen Busen/Narbe und dann war sie schon wieder weg...
Aber über ihren GVK lass ich nix kommen, der war spitze
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meine ist auch relativ schnell wieder verschwunden und hat immer sehr gehetzt, ich habe mich dann gar nicht richtig getraut, "größere Fragen" zu stellen...
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Das können im Extremfall 18 Besuche werden.
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Bei meinem KS damals war es so, dass ich bei ET + 9 erfolglos eingeleitet wurde, sobald der Wehentropf abgehängt wurde, hatte ich keine Wehen mehr. Dies nahmen mein damaliger Gyn. (der aber von der Schwangerschaftsbetreuung super gut war) sowie die Hebammen zum Anlass, mir zu sagen, dass ich eine primäre Wehenschwäche hätte, wenn sich jetzt noch nichts täte und dass der Zwerg nie auf normalem Weg käme. Laß mal so eine Aussage einer Frau hören, die schon knapp 10 Wochen vorher mit teilweise wahnwitzigen Symphysenschmerzen rumlief. Die glaubt natürlich irgendwo alles, insbesondere, wenn es noch von den Hebammen auch kommt. So ging es mir damals...
Naja, jedenfalls hat sich einige Zeit später, nach Gesprächen mit anderen Frauen, die ebenfalls in diesem Krankenhaus entbunden haben, herausgestellt, dass die Hebammen dort reine Erfüllungsgehilfinnen des Arztes sind.
Nach dem KS wurde mir gesagt, dass es keinen ersichtlichen Grund für den KS gegeben hätte (natürlich nicht unter Zeugen, denn das hätte man ja in irgend einer Weise verwenden können). Und so habe ich mich lange Zeit gefragt, ob der KS nötig gewesen wäre, wenn ich meinem Zwerg noch den einen oder anderen Tag gelassen hätte und bzgl. der Schmerzen lieber noch auf die Zähne gebissen hätte.
Das sind jetzt natürlich alles Spekulationen, "was wäre gewesen, wenn...", aber mittlerweile sehe ich die positiven Aspekte (ich habe mich seinerzeit gleich während des KS sterilisieren lassen - würde ich heute auch nicht mehr, ist aber eine andere Geschichte), bin froh, dass ich vier gesunde Kinder habe und nach menschlichem Ermessen auch keines mehr bekomme und fange langsam wieder ein Leben als Frau an.
Nur, um noch einmal den Kreis zum Thema zu schließen, ich bin mir nicht sicher, ob alles anders gelaufen wäre, wenn ich etwas mehr Unterstützung seitens der Hebammen bekommen hätte, in einer Situation, in der ich nicht mehr fähig war, rational zu denken. :traurig04:
:byebye01:
Gisela
7,364
@ Gisela: liest sich so ähnlich wie meine Geschichte
Sag das mal einer Frau, dazu noch einer Erstgebärenden, unter Wehen... da half meine ganze medizinische Ausbildung nix... denn meine Fähigkeit logisch zu denken war durch die Wehen und den von Dir genannten Symphysenschmerz (den hatte ich auch die letzten 2 Monate vor Geburt ganz schlimm) vollkommen weg...
717
Die erste im GVK war gerade 25 geworden, machte ihre Sache aber sehr gut. Leider ist sie gleich nach dem Kurs für ein Jahr nach Australien, stand also nicht für die Nachsorge zur Verfügung (oder hätte mir die Krankenkasse den Flug bezahlt
Für die Nachsorge bekam ich im Krankenhaus eine Din A4 LIste mit Namen und Telefonnummern ausgehändigt. Tja, und die Wahl fiel dann auf eine, die ich mal im Kreisssaal beim Vorgespräch kennengelernt hatte (ca 25-30). Zufälligerweise hatte die auch Dienst als ich mit meinem Blasensprung im KH ankam. Zuerst dachte ich, das sei gut, da sie mich bei der Geburt und danach betreuen konnte.
Mit etwas Abstand betrachtet bin ich jedoch froh, dass es kurz vor meinem Endspurt einen Schichtwechsel gab und mich während der Geburt eine etwas erfahrenere und resolutere Hebamme (ca 40 - 45) betreute, die mich auch in schwierigeren Situationen mit der nötigen REsolutheit wieder auf die richtige Spur brachte. Ich weiss nicht, ob die jüngere das auch so geschafft hätte.
Bei der Nachsorge hatte ich immer das Gefühl, dass die jüngere nur zum Schwätzen kam und nach 30 Minuten Geplänkel wieder weg ist. Sie war zwar sehr nett, aber mehr auch nicht.
(Ausserdem bin ich immer noch der Meinung, dass sie an Felix' Nabel besser nicht so rumgedoktort hätte, sondern uns lieber direkt zum KiA hätte schicken sollen.)
Ein paar Jahre Berufserfahrung scheinen wirklich von Vorteil zu sein...
330
Sie meinte, das sie eine Freundin hat, die Hebamme lernt. Und diese hätte eben mal erwähnt, das Hebemmen bei Kaiserschnitten eine Prämie bekämen, ebenso wie die Ärzte, wenn vielleicht auch nicht so viel, weil es als OP (je mehr desto besser) gelten würde. Wie das genau war hab ich mir leider nicht merken können in meinem Zustand ;-)
181
Also da hatte ich beim ersten mal völlig unbedarft wahrscheinlich einfach Glück, denn eine Vorsorgehebi hatte ich damals gar nicht, weil ich nicht wußte das es das gibt u. nach dem meine Kleine 1 Woche überfällig war und wir dann mit Wehen ins KH sind, hatte Gott sei Dank die älteste Hebi damals Dienst, die war einfach ruhig u. saß immer schön an meinem Rücken hat mich massiert,2 Ärzte waren auch noch da weil bei meiner Kleinen die Herztöne total runtergepurzelt waren...ich hab sie kaum registriert obwohl sie immer sagten es müßte jetzt mal schnell gehen sonst KS...ja da gings dann auch wirklich schnell, denn genau den wollt ich nicht.
Na komisch find ich nur das ich jetzt beim 2. viel unruhiger bin, viell. weil man mehr weiß was alles passiern kann o. schief gehen kann.
Mein Kleiner Knödel ist auch schon propper gewachsen u. ausser das ich seit Wochen massive Vorwehen habe, mir mein Becken so weh tut das ich kaum schlafen kann tut sich gar nix...obwohl der FH die ganze Zeit gesagt hat der kommt wahrscheinlich früher.
Ich wünsche mir wirklich das der Knödel langsam mal in die Puschen kommt u. sich nicht noch bis über 4kg Zeit lässt in mir....denn ganz ehrlich davor habe ich schon bisserl Panik, vorallem weil er auch einen großen Kopf mit sehr ausgeprägten Hinterkopf wie sein Papa hat :???:
Habe jetzt noch 5 Tage bis zum ET....mal sehen was passiert, ich hoffe das mein Hausgeburtswunsch auch stattfinden kann, denn ich mag die Hebi sehr.
LG Zoe
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Selbst wenn es keine "Beteiligung" für die Hebamme gibt, kann ich mir schon vorstellen, dass man im Umkehrschluss vom Arzt ganz schön unter Druck gesetzt wird, wenn bestimmte Quoten nicht eingehalten werden?
:byebye01:
Gisela
38,644
Die Sätze für Kaiserschnitte sind mehr als doppelt so hoch...ich kann mir das nur im Belegsystem vorstellen.