Ökotest: Sophie la Girafe nicht verkehrsfähig -
ÖKO-TEST hatte in seiner November-Ausgabe berichtet, dass sich aus der untersuchten Kultgiraffe, die gern als Ersatz für Schnuller oder Beißringe verwendet wird, weit mehr nitrosierbare Amine herauslösen als gesetzlich zulässig. Sie hätte somit gar nicht verkauft werden dürfen. Gegen diese Aussage wurde seitens des französischen Herstellers eine einstweilige Verfügung gegen das Verbrauchermagazin erwirkt, die nun von eben diesem Landgericht wieder aufgehoben wurde. Auch CleanKids wurde übrigens damals mit einer Abmahnung bedacht. Geändert hat die ganze gerichtliche Auseinandersetzung nichts. Wie Ökotest berichtet, wurden auch bei einem Test der französischen Verbraucherzeitschrift Que Choisir Werte gemessen, die weit über den in Deutschland geltenden Grenzwerten liegen. Vulli bezieht sich in einer aktuellen Pressemitteilung vom 19.01.2012 unter anderem auf einen Test der Bild am Sonntag (Ausgabe 18.12.2011). In diesem Test wurde Sophie mit “Sehr Gut” bewertet. Ganz vergessen wurde dabei der Hinweis, daß in gleichem Test der Beissring Chewing rubber (Sophie la girafe) von Vulli mit “Mangelhaft” bewertet wurde. In diesem Baby-Produkt aus Naturkautschuk – auch aus der “Sophie la Girafe” Reihe – wurden ebenfalls nitrosierbare Stoffe nachgewiesen. Viel schlimmer aber, auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in hohen Konzentrationen wurden gefunden. Diese PAK’s gelten zum Großteil als krebserregend. Diese Stoffe haben NICHTS in Produkten zu suchen, die von Babys in den Mund genommen werden. Da sollten sich alle Eltern einig sein!