BAG Mehr Sicherheit für Kinder weist auf Gefahren durch Brandverletzungen hin
„Der Tag des brandverletzten Kindes“ findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt und steht unter dem Motto „Vorsicht heiß!“. Die BAG unterstützt den Aktionstag von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. am 7. Dezember. Die Bedeutung von Brandschutzerziehung und der Prävention von Unfallgefahren sollen in diesem Jahr im Vordergrund stehen. „Es ist sehr bedeutend, dass kleine Kinder früh erkennen können, welche Risiken Feuer verursachen kann und wie man dieser Gefahr begegnet“, erklärt Martina Abel von der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. „Daher sollen Kinder bereits im Kindergarten lernen, wie man zum Beispiel ein Streichholz richtig anzündet und wieder löscht.“ Wie wichtig die rechtzeitige Beschäftigung mit dem Thema ist, untermauern einige Zahlen: 30.000 Kinder und Jugendliche müssen Jahr für Jahr aufgrund thermischer Verletzungen behandelt werden. Alleine 6.000 Kinder erleiden dabei so schwere Verbrennungen oder Verbrühungen, dass sie anschließend stationär aufgenommen werden müssen. 80 Prozent der Betroffenen sind Kinder unter fünf Jahren. Besonderes Augenmerk gilt am „Tag des brandverletzten Kindes“ der Brandschutzerziehung und der Prävention von Unfallgefahren. Vor allem Eltern sollen die Gefahren im häuslichen Umfeld kennen und den Kindern erklären, was „heiß“ bedeutet. Denn nur wer selber die Risiken richtig einschätzt, kann sein Kind effektiv schützen. Es ist daher notwendig, vorausschauend zu handeln und das richtige Verhalten zu trainieren. Informationen zum jährlich stattfindenden Gesundheitstag finden Sie auf der Webseite http://www.tag-des-brandverletzten-kindes.de. Betroffene Familien können bei Paulinchen e.V. eine umfassende Beratung und Begleitung erhalten (siehe: http://www.paulinchen.de). Paulinchen e.V. gehört zu den Gründungsmitgliedern der BAG und gibt viele wichtige Impulse zur Unfallprävention bei thermischen Verletzungen.