Fernsehen für Kinder doch schädlicher als bisher angenommen.

Das Fernsehen hemmt nach Erkenntnissen der Forscher die Produktion des
Hormons Melatonin.

Dies beeinflusse das Immunsystem, den Schlafzyklus und
den Beginn der Pubertät. Gleichzeitig könne die geringere Melatonin-Produktion in Krebs erregenden Mutationen der Zell-DNA resultieren.
Bei Menschen zwischen 20 und 60 Jahren steige zudem mit jeder Stunde vor dem Fernseher das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung.

Der Studie zufolge haben Sechsjährige in Großbritannien im Durchschnitt
bereits ein Jahr ihres Lebens vor dem Fernseher verbracht. Mehr als die Hälfte der Dreijährigen habe ein eigenes TV-Gerät im Kinderzimmer.

Die Autoren raten dazu, die Reduzierung des Fernsehkonsum zu den vorrangigen Themen der Gesundheitspolitik zu erklären. Auf diese Weise seien erhebliche Einsparungen im Gesundheitssystem möglich.

Quelle:
Aric Sigman - Member of The British Psychological Society

Social Media & Apps