Ihr wohnt im Ausland??

2

Kommentare

  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, das versteh icxh auch nicht, mea. Warum ging es bei euch so schnell und bei uns nicht??? Aber Pass habt ihr keinen? Den hatten wir nach 8 Wochen...

    @ JCrone4444: Wir brauchen eine deutsche Geburtsurkunde, weil die englische vielleicht nicht überall anerkannt wird oder so. Wenn er später mal heiraten will :biggrin: . Ich denke mal, eine österreichische ist halt doch was anderes als unser englisches Zertifikat (das hat übrigens goldene Siegel und verschnörkelte Schrift - sieht super aus). Na jedenfalls haben wir gar nicht überlegt, weil uns im deutschen Institut gesagt wurde, dass wir eine beantragen müssen. Eine Botschaft gibt es hier ja nicht.

    @babygrill: Das mit den Namen ist ja interessant.
    Hier gibt sich jeder Chinese auch einen englischen Namen und so heißen die Leute dann Winston, David oder Wendy ;-) . Das ist komisch, oder?

    Vermisst ihr eigentlich was bestimmtes zu Essen? Ich hätte hier immer mal gerne Brezen...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, Bratheringe, Rollmöpse und weißen frischen Spargel!!! Außerdem vermisse ich die Brotvielfalt, die es in D gibt.
    Man bekommt das zwar auch zum Teil hier, aber dann so teuer, dass man gleich den Appetit darauf verliert.
    Dafür mag ich keinen deutschen Kaffee mehr
    :grin:
  • steffiisteffii

    1,316

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, Bratheringe, Rollmöpse und weißen frischen Spargel!!! Außerdem vermisse ich die Brotvielfalt, die es in D gibt.
    Man bekommt das zwar auch zum Teil hier, aber dann so teuer, dass man gleich den Appetit darauf verliert.
    Dafür mag ich keinen deutschen Kaffee mehr
    :grin:

    Wir haben seit einiger Zeit eine Brotbackmaschien und finden die wirklich genial. Man kann dort Backmischungen aber mit minimalem Aufwand auch jede Art von anderem Brot (angefangen von Stuten bis Vollkornbrot) backen: Zutaten abwiegen, alles zusammen in die Maschiene packen, Programm anstellen und fertig. Mit Backmischungen geht das noch einfacher: Backmischung rein, Wasser rein, anstellen, fertig. Wenn Du die Brotvielfalt irgendwann mal zu heftig vermisst, wäre das vielleicht eine Alternative? Seit wir die Maschine haben, haben wir jedenfalls kein einziges Mal mehr Brot gekauft.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja über so ein Teil habe ich auch schon nachgedacht. Hm...sind da Rezepte dabei?
  • steffiisteffii

    1,316

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja über so ein Teil habe ich auch schon nachgedacht. Hm...sind da Rezepte dabei?

    Bei meiner waren welche dabei (Gott sei Dank sehr einfache, wo man nicht lauter merkwürdige Zutaten braucht). Eine Freundin von mir hat ein anderes Modell, da waren keine Rezepte dabei. Das wäre aber kein Problem. Die Rezepte sind so einfach, dass ich Sie abtippen oder kopieren und Dir per Brief schicken könnte. Mal abgesehen von den diversen Variations-Möglichkeiten und dem immer frischen Brot bin ich von Natur aus ziemlich faul und es ist wirklich weniger Aufwand ein Brot mit der Brotbackmaschine zu backen als zum Becker zu gehen und eins zu kaufen. (Wie man unschwer erkennt bin ich ziemlich begeistert von dem Teil, allerdings habe ich es auch noch nicht so lange. Vielleicht läßt das irgendwann wieder nach.)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :grin: ...ja ich werde mal gucken gehen...
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe so ein Teil! Eine Zeit lang hab ich auch tatsächlich selber gebacken, immer frisches Brot... :lol: ! Nur: Marlies, mach Dir keine Illusionen, das schmeckt nicht wie die deutsche Brotvielfalt vom Bäcker, sondern ist ein völlig neuer Geschmack! :grin: :shock: Das Bäckerbrot lässt sich keineswegs imitieren! Heute nutze ich das Teil als Teigkneter, z.B. wenn ich Pizza mache; alle Zutaten rein und los gehts!

    :table5: Was ich nochmal wissen wollte: Ihr Exildeutschen, bringt ihr Euren Kindern deutsche Kultur nah? Ich meine, deutsche Kinderlieder, Märchen, Bücher? Findet Ihr das wichtig?
  • JoellaJoella

    2,666

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich wohne zwar in D (könnte die ganze Palette der Brotvielfalt also eigentlich kaufen), aber ich backe immer selbst (im Backofen, ganz herkömmlich). Erstens ist es günstig und zweitens weiß ich was drin ist....

    Gruß, Musikmaus
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe kein kleines Kind mehr, würde das aber sicher tun. Zumindest ein paar Sachen, weil das evtl. auch wichtig ist für den Teil der Familie, die in D ist.
    Ich kenne einen jungen Mann, dessen Vater ist Spanier, schon ewig in D und mit einer Deutschen verheiratet. Der ist sozusagen überintegriert :roll: Der Sohn kann kein spanisch, geschweige denn dass er etwas über das Land weiß. Mit 18 hat er dann einen Sprachkurs gemacht, damit er sich mit der Familie in Spanien verständigen kann.
    Also nääää...man kann ja auch alles übertreiben.
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das ist eigentlich traurig, wenn man nicht mit seiner Oma sprechen kann. Ich meinte über die reine Vermittlung von Sprache hinaus, auch die Vermittlung von deutschem Kulturgut, wie z.B. Liedern (:cool04: Ade, Du schönes Heimatland... :biggrin:) und Geschichten; es hat ja ebenfalls mit der Sprache zu tun.

    Hab ich doch in einem Buch über Mehrsprachigkeit von Kindern gelesen, dass Kinder, wenn sie nicht mit Kinderthemen in einer Sprache konfrontiert werden, letztendlich akzentfrei sprechen, jedoch in einer Sprache wie ein Erwachsener, dass ihnen also irgendwas fehlt... :roll: Versteht Ihr wie ich meine?
  • meamea

    318

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Elias wird wahrscheinlich auf Deutsch singen :lol: . Ich singe ihm nämlich fast immer beim Stillen was auf Deutsch vor, na und rede natürlich auf auf Deutsch mit ihm, und lese ihm auf Deutsch vor, die franz. Bücher werden dann eben übersetzt, und mein Mann übersetzt die deutschen ins Französische :lol: . Wir haben auch nur eine Puppe die franz. Kinderlieder singt, ich hab' mir schon überlegt eine CD hier zu holen, damit Elias nicht denkt, man kann nur auf Deutsch singen ;-) .
    @babygrill: Welche Bücher zu Mehrsprachigkeit hast Du denn? Kannst Du die weiterempfehlen? Ich hab' mir nämlich noch keine besorgt :oops: .

    Ach ja, deutsches Brot, seufz! Hier gibt's "Pumpernickel", der ist zwar dunkelbraun/schwarz, aber so luftig und weich wie Toastbrot :shock: .
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ja, ich bin gerade dabei 2 Bücher zu lesen. Ein abschliessendes URteil gebe ich dann gerne hier in diesem Theater ab. ;-)

    Wir hören deutsche Kinderlieder auf CD, wobei meinem Conrad aber jede Art von Musik gefällt. Ausserdem hören wir gerne noch Sesamstrassen-Lieder auf deutsch (das ist aber eher ein Nostalgiefaktor seiner Mamma :biggrin: )
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Also ich versuche auch, Niklas deutsche Lieder und Kinderbücher nahezubringen. Es ist ein totaler Mix bei uns. In dem Kindermusik-Kurs wird natürlich nur englisch gesungen, nachmittags rede ich auch englisch mit ihm (wenn wir mit Freunden unterwegs sind). Lenchen hatte mal gesagt, dass Kinder die Sprache gut nach Situationen trennen können, also hoffe ich, es verwirrt ihn nicht zu sehr :???: , vielleicht hat er auch mal was davon...
    Ich habe auch viele englische Kinderbücher, aber die lese ich ihm "übersetzt" vor. Und zuhause singe ich deutsch mit ihm.

    Ich finde es wichtig, dass Kinder Reime etc in ihrer Muttersprache kennen. Es ist ja sozusagen Kulturgut ;-) . Gerade bei babygrill, wo der Mann Italiener ist und ihr in Italien lebt, da fände ich es für Conrad wichtig, auch etwas von seiner "anderen Hälfte" zu erfahren. Er hat ja auch deutsche Wurzeln. Wie ist das noch gleich bei mea?

    Natürlich werden die Kleinen nie die normale deutsche Kinder-Umgangssprache lernen, wenn sie nur mit Mama deutsch sprechen. Meine Freundin, die im Jemen aufgewachsen ist, kannte kein einziges deutsches Schimpfwort, da ihre Mutter natürlich relativ gesittet mit ihr gesprochen hat. Ihr schlimmster Satz war "Jetzt werd bitte nicht ausfallend!" ...und das von einem kleinen Kind :lol: .
    Naja es ist ja nicht schlimm, wenn man die "Sag mal Klettergerüst - du hast ne nackte Frau geküsst"-Phase nicht durchmacht. Denke ich zumindest ;-) .
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Smoothie
    Ich habe meine Geburtsurkunden innerhalb von 2 Monaten gehabt, aber du brauchst sie ja im Prinzip erst für Papier Kram in D.
    Aber warum sollten die solange brauchen?
    Du gibst die Engli¡sche Urkunde einem anerkannten Übersetzer, gehst dann mit deinen Dokumenten zur Botschaft und machst die Namenserklärung und die schicken das dann ein!
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Taipeh langsamer sein könnten, als in Mexiko! :shock:


    Jaaaaaa, das Brot hier ist auch sehr besch...!!!! Und wenn man Weihnachtsbäckerei machen will gibts keine Zutaten :neutral:

    Meine Kinder haben Anfangs nur deutsch gesprochen, aber wenn sie feststellen, dass alle anderen spanisch reden, tuen sie das auch, sie reden fast kein Deutsch mehr :???:

    Ich komme dann durcheinander und rede nur spanisch, wenn´s Baby kommt werd ich wieder mit Deutsch anfangen! Deutsch singen können sie allerdings!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Es gibt in Taiwan keine deutsche Botschaft. Vielleicht ist das das Problem :idea: .
    Taiwan wird von den meisten Staaten nicht als Land anerkannt, sondern als Provinz von China gesehen - deswegen haben die Länder keine diplomatischen Beziehungen zu Taiwan.
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    OH, dass ist natürlich ein Grund!
    Aber im Ausland lässts sich ja ganz gut ohne Deutsche Geburtsurkunde Leben, ist ja nur wichtig für Kindergeld etc.

    Was die Schimpfwörter angeht, die lernt man meist irgendwie am schnellsten :roll:

    Mir rutscht schon mal sowas raus, sage meinen Süssen aber, dass sowas nur Erwachsene sagen dürfen, und wenn dann jemand ein solches Wort ausspricht, dann heisst es" Das dürfen nur Erwachsene sagen!"

    Mein Deutsch wird auch ständig schlechter, aber hier im Forum kann ich ja üben!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mir hat mal eine Sprachlehrerin gesagt, als Ausländer wäre man immer unterlegen im Streit....die Einheimischen kennen immer mehr Schimpfwörtet als wir.
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da hast du wohl recht!
    Aber wenn man 2 sprachig aufwächst funktioniert das ganz gut! Auch wenn man die Schimpfwörter erst etwas grösser kennenlernt.

    Ich kann sowohl ihn Spanien, Mexiko, als auch in Deutschland wie ein schlecht erzogener Rohrspatz schimpfen und die Mexikaner schimpfen ganz anders als die Spanier.

    Ich denke es ist schon wichtig auch diesen Wortschatz zu beherrschen, aber man sollte auch gezeigt bekommen, wann und wo es angebracht ist!

    Auf Englisch könnte ich jetzt fast garnichts schlimmes sagen, oder auf französisch, oder auf Latein?
    Man lernt in der Schule eben doch nur eine Grundlage, der Rest kommt dann bei der Anwendung, nicht wahr!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich vermisse auch das Brot, will schon die ganze Zeit selber welches backen. Allerdings scheitert das an einer Backform. Hier habe ich bisher nur Einweg- oder Muffinbackformen gefunden. Und so Brot in Muffinform, das sind dann ja doch eher komisch geformte Brötchen ;-)
    Was ich aber noch mehr vermisse ist eine richtig fette Milchproduktauswahl. Käse, Joghurt usw. Es gibt hier auch einen Käsespezialladen, aber fragt nicht nach den Preisen :shock:
    Und der Joghurt... ohne Worte...
    Und Rahmspinat!! Und meine Lieblingschips. Ähäm.

    Ich habe mich hier gleich mit englischsprachigen Kinderbüchern eingedeckt (Berufsschwäche :roll: ) und seit seiner Magen- Darm- Geschichte findet Arthur Bücher gucken jetzt auch ganz toll. Ich erzähl ihm zweisprachig, was zB. für Tiere drin sind.
    Kinderlieder... na, warten wir mal auf unseren Kindermusikkurs morgen. Ich freu mich schon drauf!

    Das mit dem überintegriert hats du übrigens sehr treffend gesagt, Marlies! Genau das denke ich bei meinem Neffen auch immer. Meine Schwägerin hat auch fast nie mit ihm in einer ihrer vielen Spachen gesprochen. Das hat mich immer schon gewundert und frustriert. Aber irgendwie wollte sie nicht. Na, vielleicht wird das jetzt anders, sie hat mich nämlich soeben wieder zur Tante gemacht (ich hoffe, das geht als Doppelposting durch ;-) ). Mein Neffe war auch noch nie in Kenia. Aber was soll ich sagen, mein Bruder auch nicht, was soll man da erwarten :flaming01: (Mir ist echt unklar, wie man sich so wenig für die Wurzeln des Menschen den man am meisten liebt interessieren kann :roll: )

    Und zum Fluchen und den Schimpfwörtern wollte ich noch was sagen:
    ich bin ganz froh, das ich da einen sehr begrenzten Wortschatz habe. Eine Freundin von mir hat mir nämlich Ewigkeiten beibringen wollen, nicht immer gleich so zu fluchen, wenn mir was nicht passt, weil sich das dann verselbständigen würde.
    Tja, und jetzt wo ich dieser Ausrucksform beraubt wurde fühle ich mich viel ausgeglichener ;-)
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Irgendwer hat mir mal gesagt, man soll die Sprachen bei Kindern räumlich trennen, also zu Hause nur Deutsch und dann woanders die sprache des Landes in dem man sich aufhält.
    Da aber mein man nicht Deutsch spricht ist das dann teilweise etwas schwierig. Er hat zwar 1 Jahr gelehrnt, aber er kommt dann mit englisch durcheinander, was er in seinem Job jetzt wieder täglich braucht!

    Ich muss daran denken, Deutsch, Deutsch, Deutsch, Deutsch, ....
    Auch wenn sie mich anfangs nicht verstehen, es ist das beste in einer globalisierten Welt!

    Meine Mutter hat mit mir auch nie Spanisch geredet, allerdings waren wir dort jedesmal im Urlaub, auch ohne Eltern und wir mussten uns ja mit der Oma verständigen und den Onkels und Tanten und Freunden etc., da lernt man das dann von alleine.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    So, jetzt geb' ich auch mal meinen Senf dazu! Ich bin vor sechs Jahren von Berlin nach Amsterdam gezogen. Wegen der Liebe! love100: Mein Mann ist Holländer und er wollte leider nicht in Berlin bleiben...
    Sprachprobleme hatte ich keine, ich habe Niederländisch in Berlin studiert. Ich hatte allerdings Probleme bei der Jobsuche, denn welche niederländische Firma braucht schon eine deutsche Niederlandistin? Noch dazu eine, die immer nur als Journalistin arbeiten wollte???? Inzwischen habe ich meinen Platz in der niederländischen Arbeitswelt gefunden, habe jede Menge eigene (!) Freunde und fühle mich recht wohl hier.
    Zum Glück ist Deutschland auch nicht allzu weit weg, denn die riesige Auswahl an Milchprodukten vermisse ich doch sehr. Hier gibt es Joghurt nur in drei Geschmacksrichtungen und dann immer in der Familienpackung.
    Zum Thema Mehrsprachigkeit: Wir werden das OPOL-Prinzip anwenden (one parent one language). Mein Mann redet holländisch mit Paula und ich deutsch. Holländisch ist aber eindeutig die starke Sprache, da Paula vier volle Tage in der Kita ist. Zur Zeit spricht sie allerdings noch die universelle Babysprache...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe meinen Ex 1982 auf der Arbeit kennengelernt und bin dann 18 Monate später zu ihm in die Niederlande gezogen (er ist Niederländer) Am Anfang traute ich mich nicht niederländisch zu reden, (verstanden habe ich es allerdings gut) ich hatte immer Angst das man mich auslacht :oops: . Ich weiß noch das ich öfter mal lachen mußte weil an den Haustüren stand *3x bellen* ich wußte da noch nicht das, das *3x klingeln bedeutet. :razz: Oder auch einige Vornamen kamen mir anfangs relativ komisch vor. Dort gibt es z.B. einige Namen die sowohl Männer- als auch Frauennamen sind. Im Laufe der Jahre habe ich dort 3 Kinder bekommen mit denen ich leider nur niederländisch gesprochen habe (hatte mir eigentlich vorgenommen mit ihnen deutsch zu reden, warum ich das nicht getan habe kann ich jetzt nicht mehr sagen) Heute verstehen meine Kinder sehr gut deutsch,1. durchs Fernsehn und 2.haben sie auch noch in der Schule Deutsch gehabt.
    In Holland hat mir besonders die Mentalität gefallen, die Leute sind dort im allgemeinen lockerer drauf. Dort wo ich gelebt habe (weiß ja nicht ob das unbedingt in ganz Holland so ist) sprach man fast jeden mit Du an. Meine Ehe ging dann den Bach runter und im September 2003 kam ich der Liebe wegen wieder zurück ins Ruhrgebiet in dem ich geboren und aufgewachsen bin.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Werdet Ihr eigentlich auch dauernd gefragt, ob Ihr kein Heimweh habt? Wann Ihr wieder nach D zurückkommt und solche Sachen?
    Das mit der Sprache kenne ich auch. Mir fällt es sehr schwer, und weil ich immer alles richtig sagen will, habe ich ein Problem. Dabei reißt einem ja keiner den Kopf ab, wenn man etwas falsch sagt. :roll: Ich stehe mir selber im Weg, und bin immer sehr erstaunt, wenn die Leute verstehen was ich sage. Naja, bin eben nicht mehr die Jüngste!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    In Amsterdam zu wohen kann ich mir auch schön vorstellen.

    @ Rigmor: jaaaa, Rahmspinat! Fehlt mir auch sehr! Mit Joghurt können wir uns abhelfen, wir haben ein Teil das heißt Easyjo, da schüttet man Wasser und Pulver zusammen und das wird lecker Joghurt. Im Pulver sind, nehme ich mal an, Milchpulve und Joghurtkulturen. Das ist dann zwar purer Joghurt ohne Geschmack, aber den mag ich sowieso am liebsten. In Deutschland kaufe ich immer Kinder Pingui und Kinder Maxi King - leeeecker :razz: . Außerdem die Buttermilch Himbeer Schnitte von Wimmer...

    Sprache nach Orten trenne ich nicht. Ich trenne nach Gelegenheiten. Mit mir uns meinem Mann Deutsch, sobald ein anderer dazukommt Englisch. Ich hoffe, das ist auch ok so. Naja, in zwei Jahren sind wir sowieso wieder zurück...

    Kinderbücher kaufen liebe ich, und ich finde das ist später eine schöne Erinnerung an die Zeit im Ausland.
  • adpatadpat

    425

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo,

    ich wohne zwar in Deutschland, aber ich bin selbst zweisprachig aufgewachsen, meine Mutter kommt aus Kroatien.
    Daher dachte ich, ich kann euch aus eigener Erfahrung erzählen, wie das für Kinder so ist.

    Meine Mutter hat von Anfang an beide Sprachen mit uns gesprochen, Vater nur deutsch, es gab weder räumliche noch sonst irgendeine Trennung. Nach einem Urlaub in Kroatien konnte es dann passieren, daß wir erst mal kein dutsch mehr reden wollten, aber das legt sich nach zwei/drei Tagen (habe dieselbe Erfahrung nei den Kindern meiner beiden Kusinen gemacht, die auch so aufwachsen).

    Im Kindergarten hat sich das dann von selbst geregelt: wenn ich gemerkt habe, daß mich jemand nicht versteht, habe ich automatisch zur anderen Sprache geswitcht.

    Ich kann nur jedem raten, der die Möglichkeit dazu hat, dem Kind die andere Sprache beizubringen, nie wieder lernt man das so leicht!
    Auch habe ich bis heute das Gefühl, ich tue mir viel leichter, wenn ich eine andere Sprache lerne.

    Ich werde mit meinem Kind auch kroatisch sprechen, von mir aus braucht es nicht alles zu verstehen, aber es wäre eben schön, daß es sich im Uralub dort verständigen kann. Mein Mann will dem/der Kleinen übrigens auch noch bayerisch beibringen *hihi* da bin ich ja mal gespannt, wir wohnen doch im schwäbischen.

    Liebe Grüße, :byebye02:
    Adriane
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @sechsmillionendollarfrau: So locker sind die Holländer inzwischen leider nicht mehr. Seit Pim Fortuyn (der rechte Politiker, der 2002 ermordet wurde) sind die Holländer genauso drauf wie die Deutschen. In den großen Städten geht's noch, aber in den Dörfern geht's teilweise ganz schön spießig zu. Im Dorf meiner Schwägerin (in der Nähe der dt. Grenze) darf man am Sonntag z.B. keine Fenster putzen...
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hä?
    Mein Mann sagt immer ich soll nachts, bzw. abend,s nicht fegen, man würde sonst die gute Ökonomie aus dem Hause kehren :shock:

    Aber wieso darf man denn nicht Fensterputzen am Sonntag? Kann doch jedem egal sein wann die geputzt werden, oder?

    Hier in Mexico, obwohl ein sehr katholisches Land, wird oft 7 Tage die Woche gearbeitet. Supermarkt öffnet zB. táglich von 8 -22 Uhr!
    Auch die Märkte sind täglich geöffnet. Ich habe noch nie erlebt, das die schliessen würden, und dass " am Tag des Herrn " ;-)

    Was die Sprache angeht:
    Ich habe auch nur deutsch mit meinen Kindern geredet, aber nicht auf der Strasse und wenn Besuch kam auch nicht, das ist unhöflich, find ich!
    Aber wie gesagt, im Mai fang ich wieder an!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Tja, die Calvinisten... Ich putze allerdings Sonntags auch nie die Fenster - das lasse ich lieber meinen Mann machen. :razz:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Da wo ich gewohnt habe hat sich seit *Pim Fortuyn* nichts verändert, habe zu der Zeit ja noch dort gewohnt. Sonntags Fenster putzen war nie ein Problem und ist es auch heute noch nicht. Und ich habe nicht in einer größeren Stadt gewohnt, sondern in einem Ort mit knapp 8000 Einwohnern. Ich habe auch jetzt noch gute Kontakte dort, da meine Kinder (sie sind inzwischen 16, fast 18 und 20 Jahre alt) wegen Schule und vielen anderen Dingen bei ihrem Vater geblieben sind zu dem ich seit der Trennung ein freundschaftliches Verhältnis habe. Ich denke mal das es in Holland genau wie in Deutschland auch von Region zu Region unterschiedlich ist wie die Leute drauf sind. ;-) Auf jeden Fall habe ich sehr gern in Holland gewohnt und mich dort sehr wohl gefühlt.
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Bin ein bisschen spaet dran....aber werd dann auch noch mal meinen Senf dazu geben *hihi*

    Ich bin im August hier mit zwei Koffern angekommen, da ich eigentlich nur vier Wochen hier bleiben und meinen Schatz besuchen wollte.
    Acht Tage spaeter hat er mich gefragt, ob ich ihn heiraten und hierbleiben moechte. War eine schwere Entscheidung, die ich jedoch keine Minute bereut habe.
    Die ersten Wochen waren hier Kulturschock ohne Ende....nebenbei hatte ich auch noch eine Woche einen Jetlag....da taummelt man dann ein wenig "besoffen" durch die Gegend. :biggrin:
    Am Anfang musste ich sehr viele Sachen von hier aus steuern...Nachmieter finden, Ausbildung abbrechen, Beamten"gaenge" per Telefon, Umzug, Verkauf meiner Sachen etc.
    Nachdem wir nun mein Visum/Greencard (das uns ein Vermoegen gekostet hat und reichlich viele Nerven) beantragt haben und ich sie nach vier Monaten (sehr rasant...andere warten 1 1/2 Jahre) in der Hand hatte, fuehl ich mich doch mehr als Mensch hier. Darf arbeiten, Geld verdienen und legal hierbleiben ;-) :grin:
    Mir fehlen oft Kleinigkeiten.(mein Pommes spezial kann ich ja selber machen *hihi*)..habe hier auch deutsche Supermaerkte, aber meistens auf bayrisch getrimmt :mad:, die Produkte kosten eine Unmenge...bekomm ab und zu care pakets from Germany ;-)
    Mir fehlt meine Familie und meine Freunde am meisten, aber so richtig Heimweh hat ich selbst Weihnachten nicht....nur am Anfang.
    Was mir aufgefallen ist, ist, dass ich so langsam Probleme bekomme zwischen den Sprachen zu "switchen". Teilweise sind meine Texte voller grammatikalen Fehlern oder Rechtschreibefehler ohne Ende...daher versuch ich noch so oft wie moeglichst nach D zu telefonieren oder deutsch zu schreiben....da mein Mann aber Ami ist (kein deutsch kann) und ich in meinem Job (Call Center) auch nur englisch rede, mittlerweile traeum ich schon auf Englisch...hab ich leider das Gefuehl, dass mir mein deutsch langsam floetten geht :cry:
    Wie sieht es denn bei denen aus, die im Ausland wohnen??? Habt ihr das auch?
    Das Einleben hier in den Staaten war fuer mich sicher ein wenig einfacher, da mein Mann ja Amerikaner ist....und auch schon drei Jahre in Deutschland gelebt hat. Konnte vieles nachempfinden und mich da sehr unterstuetzen...in meiner anfaenglichen wirren Gefuehlswelt.
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    War lange auf der Suche nach Quark und konnte nur eine Abwandlung davon finden...schmeckte nich so. Und das Brot ist auch nicht wirklich Brot...sowas von soft. Hab mir nun Brotbackmischungen aus Deutschland "einfliegen" lassen ;-) und Backpulver, Sahnesteif, Vanillezucker (haben sie hier nich) :-) :-) :-)
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja Quark ist auch so eine Sache hier...Joghurt und Backzutaten sind aber zum Glück kein Problem.
    Usere zahlreichen Besucher müssen immer etwas mitbringen. Nur im Winter kommt kaum einer. :roll:
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Gibt es nicht ALDI auf Mallorca ;-)
    Ich glaub, ich hab mal eins in Palma gesehen.... :cool:

    Hier gibt es auch ALDI, aber nur an der Ostkueste....sind bisweilen noch nicht hergekommen...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Nein, nur LIDL, aber mit einem anderen Sortiment als in D....so halb spanisch....z.B. viel Rotwein, X Sorten Oliven und so....Es gibt aber in den diversen Supermärkten immer wieder "Deutsche Wochen". Dann schlagen wir auch zu, sofern es nicht zu überteuert ist.
    Das Problem habe ich sowieso nur im Winter. Im Sommer essen wir nicht deutsch.
    Man bekommt hier ja auch in den deutsch geprägten Ferienorten das gewohnte Essen. Nur wer kann schon dauernd essen gehen?
    Wir haben eigentlich immer nur "Anfälle" in dieser Richtung. Mal Hunger auf bestimmte Dinge, aber nicht als Dauerzustand.
    Übrigens sind die Spanier ganz wild auf deutsche Hausmannskost. Die Insulaner kochen auch eher herzhaft. Das mögen sie. Und deswegen ist auch dauernd das deutsche Brot ausverkauft :biggrin:
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Was wuerd ich fuer eine leckere, westfaelische Erbsensuppe mit geraeucherten Mettwurst-Stueckchen alles machen....yummy!!! :lol:
    Deutsche deftige Kueche...ui...da laeuft mir das Wasser im Munde zusammen...
    Im letzten care paket aus D haben mir meine Eltern eine westfaelische Mettwurst "reingeschmuggelt". Fleisch darf hier nicht eingefuehrt werden, aber zum Glueck ist mein Paket nicht geoeffnet worden ;-) :biggrin:
    Die Mettwurst war innerhalb von Minuten gegessen, und ich hab jeden Bissen genossen *schmelz*
    Eigentlich schmeissen die bei der Einfuhr, selbst Maggi Beutel fuer Spaghetti Bolognese weg ... da Fleisch drauf abgebildet ist und sie nicht wissen, was Bolognese ist.
    Leider dauert das hier jedesmal 6-8 Wochen bis ich das Paket bekomme und das Porto belaeuft sich auf 50 -60 Euro...also auch nich billig :cry:
    Im naechsten Paket ist dann meine Wickelauflage, Babyprodukte/-sachen und wieder leckere Sachen drin *freu*

    Ich hatte gegen Weihnachten den absoluten Drang eine deutsche Strasse mit deutschen Autos zu sehen....fragt mich nich warum, aber ich haette sonst was dafuer gegeben....fuenf Minuten in Deutschland stehen zu koennen und dann wieder zurueck....
    Meine Mom hat dann unsere Strasse daheim in D fotografiert und mir zu gemailt...so super kleine Sachen sind manchmal richtig schoen....
    auch wenn es sich bekloppt anhoert. :lol:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh Mann, ja, ohne Internet hätte wir es doch wirklich ein paar Spuren härter! Ich bekomme neuerdings immer mini- videos gemailt, und überhaupt, man bekommt ja so schnell eine Antwort, als wären die anderen nur einen Katzensprung entfernt. *schwärm*
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Meine Family und Friends haben sich nun webcam angeschafft... :biggrin:
    Das ist ganz praktisch...so sieht man sich dann auch mal...wenn auch nicht in live, aber immerhin.
    Und meine Eltern ruesten nun auf. Hatten bis vor kurzem nur ein Analogmodem und nun bekommen sie DSL. :biggrin:
    Dank mir! *hihi*
    Alle haben den YahooMessenger....mittlerweile und nun sind wir dran mit Headphones, so dass wir ueber das Net auch umsonst telefonieren koennen.
    Wenn die Leute aus D anrufen, ist das eigentlich "saubillig"...1.8cent/min.
    Allerdings zahl ich das Doppelte. :cry:

    Meine Mom hat mir nun eine Kindheits-DVD zusammen gestellt...Tanja und das erste Bad, Tanja und der erste Tag Zuhause..(alles auf Super8 aufgenommen)..ich als Kleinkind...tausende Fotos von mir und meiner Schwester....meine alten Wohnungen in D etc. Super klasse!!!! :lol: Solche Sachen gewinnen unheimlich an Bedeutung und sind einfach schoen nostalgisch sich anzusehen....
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Skype sage ich nur. Damit kann man für 1,7 C auch ins Festnetz telefonieren.
    http://www.skype.com/
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    pregny@
    Was mir aufgefallen ist, ist, dass ich so langsam Probleme bekomme zwischen den Sprachen zu "switchen". Teilweise sind meine Texte voller grammatikalen Fehlern oder Rechtschreibefehler ohne Ende...

    Ich habe das teilweise jetzt noch, obwohl ich schon 1,5 Jahre wieder in Deutschland wohne. Wenn ich mich aufrege passiert das oft noch in holländisch, außerdem betone ich viele Wörter noch auf holländische Art. Oder es passiert auch schon mal das ich etwas sagen will und mir fällt nicht ein wie das Wort in Deutsch heißt. Mein Freund der kein holländisch kann guckt mich dann immer an als hätte ich chinesisch gesprochen :roll:
    Was mir allerdings aufgefallen ist, ist das ich besser holländisch schreiben kann als ich bisher dachte. Denn wie bereits erwähnt hatte wohnen meine Kinder noch bei ihrem Vater in Holland und ich habe täglich mit ihnen Kontakt über den Messenger. Und was die deutsche Grammatik angeht, da habe ich ab und zu Probleme mit der Groß- oder Kleinschreibung. Denn in Holland wird genau wie im Englischen fast alles bis auf Eigennamen und einigen anderen Ausnahmen klein geschrieben.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    habt ihr es mal mit Videochat versucht? Das ist ja ein gewurstel....
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Übern Messenger kann man auch mit Cam und Headset kommunizieren. Klappt zwar nicht immer einwandfrei, aber es kostet nichts extra ;-)
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    ja..meistens bricht dann alles nach ner Zeitlang zusammen. :twisted:
    Skype sind wir nun grad dran auf unsere Rechner zu bringen ;-)
    ueber das Internet ist das Telefonieren ja dann umsonst.

    Mein Spanischlehrer hat mir gesagt, dass ich einen hollaendischen Akzent habe, wenn ich spanisch rede :oops: Das hat man davon direkt an der Grenze gross zu werden. Ich hab mir die hollaendischen Top 100 runtergeladen...liebe es, hollaendisch zu hoeren...wie Daheim :lol:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja die Musik, kenne von den letzten 20 Jahren mehr holländische Interpreten als Deutsche. ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Rigmor:

    Gymboree war total blöd... :twisted: Laut, es wurde ständig mit Schellen gescheppert, und außerdem irgendwie nicht kindgerecht. Die Babys wurden mit Spielzeug über eine Rutsche gelockt und am Ende durften sie das Spielzeug nicht haben. Außerdem durften sie nichts in den Mund nehmen. Niklas hatte überhaupt keinen Spaß, er hat viermal geweint der arme kleine Mann. Am Ende saß er friedlich in der Mitte der turnenden Kinder und hat eine Schraube an der Rutsche betrachtet. Zum Knuddeln süß! :razz:
    Also für ihn ist es definitif nicht das richtige, für die anderen war es schon ganz lustig.

    So, jetzt bin ich abgeschweift, das Thema hatten wir schon lange nicht mehr. Aber ich wollte es doch mal erzählen. ;-) Macht ihr es jetzt eigentlich? Arthur ist ja auch etwas älter als Niklas.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Habe schon auf deinen Bericht gewartet ;-)
    Scheint wohl das System zu sein, das so doof ist. Naja, kommerziell ohne Ende und dann aber nichtmal auf die Kinder ausgerichtet, also voll daneben :roll:
    Ne, wir machen es nicht (vielleicht aber, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt und ich verzweifelt und vor nix mehr fies bin, wie man "bei uns" im Ruhrgebiet so schön sagt.
    Ich mache ja jetzt auch Kindermusik (gehen wir gleich hin *freu*) und das ist einsame Klasse, die Frau hat hat total Spaß dran und die anderen Mütter/Kinder sind toll, es ist nicht so überfüllt und die Kinder stehen halt im Mittelpunkt -> Instrumente sind zum Essen da (sowas Blödes beim Gymboree, ist doch klar, das die alles in den Mund nehmen, bei uns war es nicht ausdrücklich verboten, aber ich hatte aber auch das Gefühl, das es nicht gern gesehen wurde, genauso wie plappern und krabbeln :roll: ) da :lol:
    Vielleicht buche ich aber mal ne Schnupperstunde Gymmusik oder wie der Trash heißt, um mal einen Vergleich zu haben, so just for fun eben ;-)
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich überlege gerade, ob das auch so eine Kette ist, das mit der Kindermusik? Bei uns gabs ein Bilderbuch und eine CD dazu, das ganze heißt Kindermusik Village und das Thema ist "Hickory Dickory Tickle and Bounce". Kommt dir das bekannt vor?


    Was meint ihr eigentlich dazu, ist es verwirrend für ein Kind, mal deutsche und dann wieder englische Lieder zu hören? Ich meine, wenn ich mal so und mal so mit ihm singe. Dann versteht er doch vielleicht nicht besonders viel... Hm. Irgendwo habe ich gelesen, dass Kinder die Sprachen früh unterscheiden können - dann müsste es ja ok sein. babygrill, hattest du nicht zwei Bücher über Zewisprachigkeit gelesen? Irgendwelche Erkenntnisse?

    @ Marlies: du telefonierst auch mit Skype? Ist echt super... Man kann sich gar nicht vorstellen, wie das vor 50 Jahren war. Da hätte man nicht so einfach umsonst um die halbe Welt telefonieren können - und jetzt ist es total normal und sooo einfach!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich überlege gerade, ob das auch so eine Kette ist, das mit der Kindermusik?
    Hihi, smoothie, daran habe ich heute auch gedacht! Und: ist es! Wir machen allerdings "Rhythm of my Day", aber Hickory... machen wir danach auch noch, es gefällt uns beiden total gut! Das Bilderbuch ist ja echt ganz nett und die CD, ach naja, muß mal mehr hören, ich glaube unsere Frau die das macht, nimmt viele ihrer eigenen Lieder.
    Ich hatte mich jedenfalls schon gewundert, das sie auf ihren Glöckchen usw. ihr Logo aufgedruckt hatte :roll: Bin ich blöd!
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Zur Mehrsprachigkeit:

    ja, ich bin gerade beim Lesen, nur leider bin ich immer noch nicht ganz mit ersten Buch fertig. Auch wenn mir das sehr gut gefällt. :cool: Es verfügt über eine solide wissenschaftliche Basis und zeigt auf, wie der Sprachenerwerb funktioniert.

    Bei uns zuhause ist es ja so, dass ich in einer sprachlichen Mischehe lebe und das bringt eigene Voraussetzungen mit sich. :???: Jedenfalls wird mir das nun bei der Lektüre bewußt. Bei vielen von Euch ist es ja anders, Familiensprache und Umgebungssprache unterscheiden sich. Das ist ein enormer Unterschied. Es handelt sich bei der Umgebungssprache also nicht um eine Erst- sondern eine ZWeitsprache. Das ist übrigens kein NAchteil, nicht dass Ihr mich da falsch versteht... :???:

    ICh habe weiter oben irgendwo mal einen Beitrag gelesen, in dem von der situationsbedingten Spracherlernung die Rede ist. Wie das nun beim Liedersingen ist, weiß ich zwar nicht. Aber in diesem Buch, was ich gerade lese, wird vehement aber verständlich der Grundsatz
      Eine Bezugsperson - eine Sprache !

      gepredigt. Das ist eigentlich auch relativ einleuchtend. Ich will Euch auch ein paar Zitate zum Thema nicht vorenthalten:
      "Kinder sind von Geburt an fähig, von zwei verschiedenen Bezugspersonen zwei verschiedene Sprachen zu übernehmen, vorausgesetzt dass die Bezugspersonn mit dem Kleinkind immer die gleiche Sprache sprechen. Das lernende Kind braucht während der Erwerbszeit eine gewisse Sicherheit für die Rollenverteilung der Menschen, die mit ihm kommunizieren."... "Wenn ERwachsene über Sprachen sprechen, dann wissen sie, was eine Sprache ist. Sie denken dabei ganz konkret an den Klang einer Sprache, an ein Land, in dem diese Sprache gesprochen wird, an Wörter, an das Schriftbild und vieles mehr. Sprachen sind weitgehend abstrakt, ...". "In der Spracherziehung mit klenen Kindern muss man sich bewusst sein, dass Kinder keine abstrakten Konzepte verstehen können. Ein einjähriges oder zweijähriges Kind kann nicht wissen, was eigentlich Französisch, Englisch oder Urdu ist. Für das Kind existieren lediglich konkrete Menschen, die eine bestimmte Sprache sprechen, das heißt sich in einer bestimmten Form sprachlich ausdrücken. Wenn kleine Kinder eine ihnen bekannte Sorache hören, sagen sie nicht Die spricht Englisch! sondern Die spricht wie Tante Mary!."..."Kinder ordnen die Sprache den Personen zu, mit denen sie diese Sorachen in einer Beziehung erlebt haben." "... (sie)... lernen nicht Deutsch, Italienisch oder Hindi, sonder sie lernen nachahmend die sprachliche Verhaltensweise einer bestimmten Bezugsperson. Wechselt eine Bezugsperson von der einen in die andere Sprache, dann kann ein Kleinkind unmöglich wissen, welches die eine Sprache und welches die andere ist. Wenn Objekte von derselben Person verschiedenartig benannt werden (zum Beispiel einmal Tisch und einmal mesa) dann ist da Kind zwangsläufig verunsichert. In der zweisprachigen Erziehung stellt deshalb die goldene Regel eine Person - eine Sprache ein fundamentales Prinzip dar."
        Aus: Mehrsprachige Kinder von Nodari/De Rosa, erschienen 2003 im Haupt Verlag, EUR 19,90; zu bestellen unter Marlies´Link zu Amazon

        In unserem Fall geht es ja gar nicht anders. Dafür müssen wir aber wiederum mit der Schwierigkeit leben, dass das Deutsche nur von einer Bezugsperson, also mir, vermittelt wird. Die Gefahr dabei ist, dass dies dann nur rudimentär geschieht; doch dafür gibt es ja die Ferien und den heißen August, in dem wir immer nach Deutschland flüchten... ;-) sowie die hier ansässige Deutsche Schule.

        Was meint Ihr zum Thema? Bin gespannt. :fun45:
      • PatyPaty

        2,953

        bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
        Ich denke, das das was im Buch steht richtig ist. Sehe das ja an meinen Kindern. Die konnten sehr gut Deutsch verstehen und anfangs auch akzent frei sprechen (naja das bischen was man mit Anfang 2 spricht).
        Leider machen sie das jetzt nicht mehr, hab mich von ihnen aus dem Deutschen rausbringen lassen :???: jetzt können sie nur noch so ein paar Wörter. Sehr rudimentär würd ich sagen, aber wenn erst das Baby da ist, und wir von der Schwiegerfamilie weiter weg wohnen, so ab Juni, werd ich wieder nur Deutsch reden! Sonst lernen sie es ja nie!

        So stimmt das ja auch nicht ganz, wie gesagt, meine Ma ist Spanierin, sie spricht nie mit uns Spanisch, aber wir haben in den Ferien gelernt, allerdings sind meine Kinder nicht 1 mal im Jahr in Deutschland, um dann 6 Wochen nur Deutsch zu reden.
        Ich Denke, das ich recht gut Spanisch rede, auch wenn ich "nur" in den Ferien gelernt habe. Man feilt halt daran und es wird immer besser, ich denke lesen ist ne Tolle sache, um den Wortschatz zu erweitern!

        So, dass war jetzt aber lang.
      • AnonymousAnonymous

        59,500

        bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
        Es klingt sehr logisch, dieses "Eine Person, eine Sprache". Aber leider würde das bedeuten, dass ich mit Niklas nur Deutsch sprechen soll. Was mache ich dann in Kindermusik und solchen Veranstaltungen? Soll ich die Lieder mit ihm zu Hause nicht singen, keine englischen Reime aufsagen und so? Rigmor, wie machst du das?
        Ich kenne einen Jungen, der ist jetzt 16 Monate alt. Seine Mutter spricht mit ihm Bulgarisch, Englisch und Deutsch, der Vater nur Deutsch. Dieser Junge kann ein paar Wörter sagen, z.B. "Wasser" und "Tatütata" auf Deutsch, und "bus" auf Englisch. Er kommt mir nicht verwirrt vor, aber es ist jetzt wahrscheinlich noch zu früh, etwas zu sagen. Die Mutter sagt auch gemixte Sätze, wie z.B. "Look, there is Wasser" - das ist angeblich ganz schlecht :???: . Sagt sie auch selber.

        Naja ich werde auch noch ein bisschen recherchieren und mich dann wieder einklinken.
        Wir müssen aber wirklich die zweiprachigen Kinder wie Conrad und Patys Kinder von denen unterscheiden, die mit einer Zweitsprache aufwachsen (Niklas, Arthur). Das ist sicher was ganz anderes.
      Hey! Melde dich an oder registriere dich, um mitzureden.

      Social Media & Apps