Ihr wohnt im Ausland??

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Kommentare

  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mh... das finde ich aber jetzt auch komisch, also ich meine, jetzt fühle ich mich ein bischen komisch. Leuchtet ja ein!
    Aber ist irgendwie ziemlich schwierig handzuhaben für mich. Es ist ja auch so, das wenn jemand drittes dazukommt, englisch sprechen. Und wenn ich mich mit meiner Nachbarin treffe, dann reden wir auch englisch, dann rede ich auch mit Arthur englisch (und deutsch, wenns was entscheidendes ist).
    Er guckt schon auch verwirrt, wenn wir in einer Umgebung sind, in der alle einschließlich Mama/Papa englisch quasseln. Das ist ihm schon nicht ganz geheuer...
    Bei der Kindermusik da ist mir das als wir das erstemal da waren, ganz extrem aufgefallen. Aber beim zweiten Mal hat er superviel Spaß gehabt und das auch wiedererkannt.
    Mh... ich habe ja auch immer CD´s mit englischer Musik gehört (um nicht zu sagen, das es ein paar Robbie Williams Lieder gibt, die besser wirken als Osamit und Viburcol zusammen ;-) ), da habe ich mich schon in Berlin immer gefragt, ob ihn das nicht verwirrt, bzw. ob er da nicht von profitiert.

    :fun11: Ihr seht mich total ratlos... das hat mich jetzt echt verunsichert... Sag mal Silke, hast du zufällig auch was gelesen, das eine andere Meinung vertritt?
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe direkt an der deutsch-holländischen Grenze gewohnt. Der deutsche Ort hat ca. 1400 Einwohner und es gibt dort keinen Kindergarten nur eine kleine Grundschule. Aus diesem Grund gingen und gehen die Kids in den holländischen Kindergarten. Mir ist in der Zeit als meine Kids in den KG gingen aufgefallen wie gut 4 jährige in der Lage sind eine andere Sprache perfekt zu lernen. Wenn die Eltern mittags ihre Kids abholten verabschiedeten sich diese von ihren Freunden in holländisch, drehten sich dann um und sprachen dann mit ihren Eltern fließend deutsch.
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Briegieth: ;-)

    tut mir leid, erstens für die Verspätung und zweitens für die These "eine Person - eine Sprache", die sich tatsächlich zur alleinigen "Wahrheit" manifestiert ! :???:

    Doch verstehe das bitte nicht falsch! Du mußt doch deshalb nicht mit Deinen NAchbarn deutsch reden, flüstern oder sie schlichtweg ignorieren, nur weil Du Angst hast, Arthur könnte sonst verwirrt werden! :eek: Meine Umgebung spricht ja schließlich auch eine andere Sprache als ich mit meinem Kind. Da muß Arthur wohl durch!

    Auch wenn Dein Fall Euerer Migration etwas anders liegt als bei mir: die Erstsprache Deines Kindes ist Deutsch. Im Umgang mit anderen lernt er dann Englisch als Zweitsprache, während Conrad zwei Erstsprachen hat. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Arthur mal schlechter Englisch als Deutsch spricht, es ist ausschließlich eine Definitionssache.
    Der dritte Begriff ist die Fremdsprache. Definiert wird Fremsprache, wenn man eine Sprache lernt, ohne sie im Alltag zu benutzen. Bei der Erst- und Zweitsprache spricht man übrigens vom Spracherwerb und nicht vom Lernen.

    Wenn man nun vom Prinzip "eine Bezugsperson - eine Sprache" spricht, so ist gemeint, dass man, wenn man sich an sein Kind wendet, mit ihm nur EINE Sprache sprechen sollte. Erstaunlicherweise ist es in den ersten zwei Jahren z.B. unerheblich, wie die Bezugspersonen untereinander sprechen. Also ist es meinem Conrad lt. der Sprachwissenschaftler momentan noch gleichgültig, in welcher Sprache ich mit seinem Vater beim Abendbrot spreche... :roll:

    Weiterhin habe ich noch einige interessante Sachen gelesen: Kinder können in der Zweitsprache ein weitaus höheres Sprachverständnis vortäuschen, als sie tatsächlich verfügen. Das resultiert daraus, dass der Spracherwerb mit Floskeln einher geht. Das kann man daran erkennen, wenn Erstklässer schreiben "meinemama". Sie nehmen es nicht als zweit Worte wahr, sondern als ein Begriff und lernen sozusagen auswendig. Wenn sie nun sagen "lassmichinruhe", dann meint man, sie könnten Sätze sprechen, dabei haben sie das nur durch Ímitation der Peergruppe, also der anderen Kinder gelernt. Meist sprechen übrigens Kinder lieber die Sprache der Peergruppe, also der Meinungsführer im täglichen Umgang, z.B. die Sprache der Kinder im KiGa oder in der Schule.

    Und noch was Beeindruckendes: die Schwellenhypothese:

    Früher galt Mehrsprachigkeit weitgehend als Benachteiligung, ja sogar als Behinderung. Man meinte, dass mehrsprachige Kinder gemessen an den Monolingualen einen tieferen Intelligenzquotienten erreichen. Diese Behauptung wurde erst in den 80-er Jahren differenziert. Untersuchungen von Schülerinnen und Schülern in Bezug auf deren linguistischen und kognitiven Leistungen beschreiben die Auswirkungen der Zweisprachigkeit nun genauer:

    Wenn Kinder beide Sprachen altersgemäß beherrschen, d.h. beide Sprachen beeinflussen einander nicht negativ, so herrscht der idealtypische Fall vor. Auch bei den kompetentesten Menschen beeinflusst eine Sprache die andere (Beispiele kennen wir, die wir im Ausland wohnen, sicher zur Genüge). Diese Menschen, die also perfekt "switchen" können - und das ist selten - können höhere kognitive Leistungen erbringen. Sie bekommen ausgeprägtere Fähigkeiten, abstrakte Gedankengänge zu verstehen und zu formulieren. Sie haben schon früh gelernt, über Sprachliches zu reflektieren und Willkürliches und Gemeinsamkeiten in den Sprachen zu erkennen. Diese Art von Zweisprachigkeit kommt in der Regel durch eine zweisprachige Schulung zustande, übrigens auch im Migrationsfall.

    Wenn Kinder eine beider Sprachen altersgemäß beherrschen, also eine Sprache auf Native-Speaker-Niveau, spricht man von dominanter Zweisprachigkeit. Oft geschieht das im Migrationsfall. Die Erstsprache wird in der Familie erworben und in umgangssprachlichen Situationen verwendet. In der Schule lernen sie die Zweitsprache mündlich und schriftlich und bereits nach wenigen Jahren entwickelt sich die Zweitsprache zur starken Sprache. In diesem Fall hat die Bilingualität weder positive noch negative Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten.

    Die unterste Schwelle er Zweisprachigkeit erreichen Personen, die in keiner Sprache ein Nativespeaker-Niveau erreichen. Sie können sich zwar im Alltag perfekt verständigen, in Bezug auf die schulbezogenen Anforderungen genügen ihre Fähigkeiten allerdings nicht. Tatsächlich wirkt sich diese Form der Zweisprachigkeit für die kognitive Entwicklung nachteilig aus. Kinder haben Schulprobleme, nicht nur in der Sprache, sondern in allen Fächern, in denen abstrakte Sachverhalte gelernt werden müssen. Sie vermögen die Inhalte nur begrenzt zu verstehen und zu verarbeiten. Dieser Fall ergibt sich in erster Linie im Fall von Arbeitsmigranten, die ihre Erstsprache nicht ausreichend vermitteln vermögen, die sozialen Umstände also auch entsprechend sind.

    Und noch ein letztes zu Paty: Es scheint ein völlig normales Phänomen zu sein, dass Erstgeborene immer kompetenter in der zweiten Erstsprache sind, als Nachgeborene. Dies rührt daher, dass sich Kinder ja der Peergruppe anpassen und auch untereinander meist diese Sprache sprechen. Meist setzt sich dann als Familiensprache diese letzte auch durch. Trotzdem kann durch entsprechende Aufenthalte und ein Basiswissen, was meist trotzdem noch vorhanden ist, dies irgendwann ausgeglichen werden. Es ist also völlig normal, dass die kleineren von Paty´s Kinder momentan weniger Deutsch sprechen! :cool:

    Das wars, mehr fällt mir nicht ein! :biggrin: Ist wohl etwas lang geraten :oops: :compi: :fun11:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    :protest:

    Also diese Antwort begeistert mich gar nicht! Naja gut, ich werde dann wohl mit Niklas nur Deutsch sprechen. Und Englisch bekommt er durch Freunde und Kindermusik etc mit... Dann vermute ich mal, er wird das nicht richtig lernen - aber besser er spricht eine Sprache gut als dass er verwirrt wird :roll: .

    Später kann er sich dann mit seinen Freunden vielleicht nicht verständigen, alle werden Englisch reden und er kennt dann kaum Wörter. Ich hoffe mal, dass sich Kinder zum Teil auch ohne Worte verstehen.

    Na bei den Kindern, die zwei Erstsprachen haben klingt das ziemlich unproblematisch. Ich denke der Schlüssel zum Erfolg ist, viel mit den Kindern zu reden. Reden, reden, reden. Ich kenne einen Fall, wo ein Mädchen in beiden Sprachen nicht sicher ist. Sie hatte immense Schulprobleme und braucht heute noch länger, um einen Satz zu sagen... Sie war aber immer mit einem Kindermädchen alleine, mit ihr wurde wenig geredet und keiner hat sich groß mit ihr beschäftigt. Passt zu babygrills These, da wurde auch die Erstaprache nicht richtig vermittelt!

    Ja, hm. Nicht ganz das, was ich gehofft hatte zu lesen. Aber doch gut zu wissen. Danke für diese umfangreiche Zusammenfassung!!! :fun52:
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @ Smoothie: :eek01: Neeeeee, halt!!!

    Sorry Smoothie, ich hab mich vor lauter Eifer wahrscheinlich falsch ausgedrückt! Meine ganze Abhandlung soll keinesfalls darauf hinauslaufen, dass zwei Erstsprachen besser sind als eine Erst- und eine Zweitsprache - nein, wenn sich das herausliest, dann hab ich das Thema völlig verfehlt (was kann man schon anderes erwarten, bei meinen nächtlichen Laberflashs :oops: )

    Es ist sogar so, dass zwei Erstsprachen wie in unserem Fall die denkbar schlechtere Voraussetzung bieten, denn es gibt in der Familie nur eine Person, also mich, die ihm eine der Erstsprachen, hier Deutsch, beibringen kann. Es ist genauso die Möglichkeit gegeben, dass Menschen mit Erst- und Zweitsprache die Fähigkeit erlangen, beide Sprachen perfekt zu beherrschen! Dies kann sogar der Fall sein, wenn die zweite Sprache erst im Jugendalter vermittelt wird. Der Unterschied zwischen Erst- und ZWeitsprache liegt im Alter des Spracherwerbs und nicht wie fälschlicherweise angenommen, in der Kompetenz. Eine Sprache ab der Geburt zu "leben" wird als Erstsprache bezeichnet.

    :idea: Nochmal zusammengefasst, vielleicht wurde das nicht deutlich: es ist wichtig, dass eine Person nur eine Sprache mit dem Kind spricht und dies, wenn das Kind direkt angesprochen wird. Das Kind ist wohl in der Lage zu unterscheiden, dass eine andere Codierung im Umgang mit Dritten gilt. :idea: Und weiterhin: der Erwerb der Zweitsprache erfolgt ausserhalb der Bezugspersonen, z.B. in der Peergruppe, was nicht gleichzeitig mit einer späteren niedrigeren Kompetenz einhergeht! :idea: :arrow: Grundsätzlich ist es wichtig, und das meinte ich auch in Paty´s Fall, dass eine Grundlage geschaffen wird, auf die später aufgebaut werden kann. Es spielt nur eine untergeordnete Rolle, inwieweit diese ausgebaut wurde, dies kann auch zu einem späteren Zeitpunkt geschehen.

    Theoretisches, zur Ergänzung: Wenn Du einen chinesischen Babysitter engagierst, der seine Sprache regelmässig, wenn auch stundenweise, mit dem Kind spricht, so ist auch dies eine Erstsprache.

    Noch eine interessante Anmerkung: wenn Kinder im Alter von 4-6 Jahren nicht mehr mit einer Sprache konfrontiert werden, verkümmert diese, wird sozusagen verlernt! Also nicht, dass sie nicht mehr im Gehirn gespeichert wäre, nur ist der Zugang sozusagen verschüttet. MAn weiß ja heute, dass sich die Nervenbahnen im Gehirn ständig neu verzweigen und verbinden; diese Verbindung wird eben unterbrochen und die Information nicht mehr abrufbar.

    Falls ich jetzt also nochmal was Verwirrendes geschrieben habe, so sagt es mir bitte, dass ich es gleich aus der Welt räumen kann. Ausserdem hab ich jetzt Smoothie´s Fall nicht so konkret vor Augen. Wie war das nochmal, ist Dein Mann ein Deutscher? Ich such nochmal... :oops: ;-)

    Nachtrag @ Susi: Na, Ihr habt doch eine britische und eine deutsche Schule! Na dann ist doch alles Bestens! Es sei denn, ihr kommt in der Zwischenzeit zurück nach Deutschland, aber dann könnt Ihr Klein-Niklas immer noch auf eine internationale oder englische Schule schicken. Das wird auch mal unsere Lösung werden. Wir haben hier eine Deutsche Schule, die nicht nur wegen ihrem hohen schulischen Niveau einen guten Ruf genießt. Dort unterrichten jeweils Muttersprachler, d.h. ein Jahr lang wird Mathematik und dann ein Jahr lang Mathematica unterrichtet. Leider ist es eine Privatschule, auf die fast nur betuchte Genuesen ihre Kinder schicken, da es nicht so viele deutsche Kinder hier gibt. Aber wenn wir jetzt schon sparen, wirds schon werden... ;-) .
  • meamea

    318

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Dann mache ich es ja richtig, wenn ich mit Elias nur Deutsch rede, auch wenn Dritte da sind. Denen muss ich dann eben übersetzen, was ich gerade meinem Spatz gesagt habe ;-) . Glückerlicherweise versteht sein Papa sehr gut Deutsch, da muss ich zu Hause nix übersetzen.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh, Danke Silke! Ich hatte es zum Teil schon richtig verstanden, aber durch deine Erläuterung habe ich jetzt jetzt zu 100% kapiert :fun10: .

    Bei uns ist es so, dass mein Mann und ich beide Deutsche sind, aber hier nur mit Amis und Engländern Kontakt haben. Niklas bekommt zu Hause also nur Deutsch mit und wenn wir unterwegs sind oder Gäste haben (also jeden Nachmittag), dann reden alle Englisch. Auch unsere Babysitterin spricht Englisch. Ich denke das Chinesisch, das er mal so auf der Straße hört, kann man vernachlässigen... Wir werden in spätestens drei Jahren wieder zurück gehen, er braucht dann hier also nicht auf eine Schule. Sollte er in den Kindergarten kommen (ist hier ab 2) dann tu ich ihn wahrscheinlich in den amerikanischen oder britischen, allein weil alle seine Freunde und Kinder die er kennt dann da sein werden. Ich dachte halt nur, dass es komisch sein wird. Denn sobald die Kinder sprechen hat Niklas ene andere Muttersprache als die Kinder mit denen er spielt. Hab natürlich jetzt schon Bedenken, dass mein Kleiner dadurch ausgegrenzt sein könnte :fies02: . Bescheuert.

    Eure Deutsche Schule hört sich ja wirklich toll an! Aber kommt ihr denn nach Deutschland zurück irgendwann mal? (weil du schreibst du schickst ihn dann auf eine internationale Schule). Wenn ihr mal zurück geht, dann wird er ja spätestens dann im Umgang mit deutschen Kindern richtig gut Deutsch lernen. Obwohl ich denke, du bist doch sein Hauptansprechpartner, und wenn du Deutsch mit ihm redest, dann lernt er es bestimmt genauso gut wie Italienisch.
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    smoothie schrieb:
    ... sobald die Kinder sprechen hat Niklas eine andere Muttersprache als die Kinder mit denen er spielt...

    Da ist Niklas klar im Vorteil! ;-)

    Bislang haben wir nicht geplant, nach Deutschland zu ziehen. Unser Traum, oder besser gesagt unsere Vision wäre eigentlich, ein Haus in Deutschland zu kaufen, damit wir ein paar Monate im Jahr dort verbringen könnten. :biggrin: Beide Länder haben Vor- und Nachteile und wir würden uns natürlich gerne die Rosinen heraus picken! :cool: Wer weiß, ob wir es realisieren können... . Bislang eher nicht... :???:

    Natürlich lernt Conrad seine Muttersprache von mir. Momentan ist Deutsch die stärkere Sprache; die wenigen Worte, die er bereits spricht, sagt er auf Deutsch. Das wird sich aber sicher ändern, sobald er mal in den Kindergarten kommt, da wird er dann wohl italienisch vorziehen. Mit einer zweisprachigen schulischen Förderung kann er dann aber sein Deutsch verbessern und da evtl aufholen... :cool:

    Wenn Ihr wieder zurück in Deutschland seid, musst Du halt dafür sorgen, dass Niklas´ Englischkenntnisse nicht verschüttet werden... ;-)
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich bin noch in einem anderen Schlamasel, da meine Tochter auch noch englisch für Vorschulkinder gezeigt bekommt. Aber sie kann zB. schon differenzieren, ob man jetzt eine Farbe auf Deutsch, Englisch oder Spanisch genannt hat.

    Ich erkläre ihr aber dann auf spanisch die englischen wörter, also alles total bekloppt. Aber durcheinander wirkt sie überhaupt nicht!

    Es ist glaube ich schon von Vorteil, wenn es mehrere Personen, bzw. gleichaltrige Personen für die jeweiligen Sprachen gäbe, aber wenn es nicht geht, dann reicht denke ich auch eine enselne Person! Und wenn man dann später mal Chance hat, verbessert man seinen Sprachgebrauch eben!
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir werden es auch so handhaben, dass ich mit der Kleinen deutsch und mein Mann nur englisch mit ihr spricht.

    Ich habe hier in der Anfangszeit in der deutsch-amerikanischen Schule gearbeitet. Wir hatten Kids, die nur deutsch, nur englisch oder beides sprechen konnten und die haben sich super verstanden...Kinder erlernen ja sowieso alles schneller und unkomplizierter.
    Da werden die Kids von den anderen mitgeschliffen, solang sie die Sprache noch nicht so konnten.
    Unsere Tochter wird auch die Schule besuchen und meine Family aus Deutschland wird uns besprochene Cassetten mit deutschen Geschichten schicken,...so lernt die Kleine gleich Oma und Opa's Stimme kennenlernen...Telefonieren wird ja erst mal nich so klappen :biggrin:
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @smoothie: ich glaube, den Kindern ist das echt wurscht, wer welche Sprache spricht. das ist am Anfang echt überhaupt nicht wichtig. Genauso wie die Hautfarbe,das Geschlecht oder eine Behinderung. Unterschiede registrieren Kinder natürlich schnell, aber ich kann mich nicht dran erinnern, das ich mal beobachtet hätte, das Kinder andere nachteilig behandeln würden.

    @Silke: danke für deine Mühe, jetzt blicke ich mehr durch!! das man den Kindern die zu lernenden Sprachen wenn dann auch richtig beibringen muß, das scheint ja auch irgendwie klar zu sein. Ich kann mir das auch garnicht vorstellen, das die Eltern ihren Kindern ihre Muttersprache nicht richtig beibringen. Aber das ist ja leider sogar bei deutschen Familien in Deutschland (sag ich jetzt mal so, also bei welchen, die an ihrer Homebase sitzen sozusagen) immer schwieriger :shock: :roll:
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Mädels, das hab ich soeben noch gefunden: ;-)
    Ulrike Jessner-Schmid, Sprachwissenschaftlerin an der Universität in Innsbruck, geht mit einem anderen Ansatz an das Phänomen des Spracherwerbs heran: «Jeder kann Fremdsprachen lernen, wenn er nur wirklich will», erklärt sie. Die Forscherin räumt zwar ein, dass natürliche Veranlagungen wie das Hörvermögen eine bestimmte Rolle spielen. Als entscheidenden Punkt beim Erwerb von Sprachen sieht Jessner-Schmid jedoch den Willen zur Integration. «Kinder auf dem Spielplatz lernen Sprachen so schnell, weil sie von ihren Spielkameraden akzeptiert werden wollen. Sie wollen sich integrieren und ein Teil der Gesellschaft sein.»

    Diese Fähigkeit beschränke sich aber nicht nur auf Kinder, so Jessner-Schmid. «Auch Erwachsene können Fremdsprachen noch so gut wie ihre Muttersprache lernen, wenn sie sich auf Land und Leute einlassen. Beispiele dafür kennen wir genug.» Mit einem Augenzwinkern rät sie deshalb auch ihren Studentinnen: «Wenn ihr Englisch wirklich lernen wollt, geht nach England und sucht euch dort einen Freund!»

    Für Wissenschaftler um Andrea Mechelli vom University College in London spielen beim Spracherwerb auch die Hirnstrukturen eine wesentliche Rolle. In einer im Fachmagazin «Nature» veröffentlichten Studie verglichen die Forscher die Sprachzentren von einsprachig- und zweisprachig aufgewachsenen Menschen anhand von Magnetresonanz-Aufnahmen. Die Probanden, die zweisprachig aufgewachsen waren, besaßen eine höhere Dichte an grauer Hirnsubstanz als die Personen, die nur eine Sprache erlernt hatten, beobachteten die Wissenschaftler. Je früher die Probanden die zweite Sprache erworben hatten, umso dichter war die graue Hirnmasse. Die grauen Zellen wuchsen also mit den Anforderungen, die an sie gestellt wurden.

    aus einer Meldung der dda
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Das erklärt alles und läßt einiges hoffen:
    Ich kam sowohl mit meinem Englisch als auch mit meinem Französischlehrer garnicht klar. Mit dem Franzlehrer stand ich sogar mehr als auf Kriegsfuß. Fazit: mit Französisch könnt ihr mich jagen! :groggy:
    Und von wegen schönste Sprache der Welt blabla....

    Außerdem habe ich eben erstaunlicherweise festgestellt als ich mich mit meiner Ex- Nachbarin traf: ich rede auf einmal einfach drauf los und es kommen wundersamerweise ganze Sätze dabei raus, die meiner Meinung nach grammatikalisch garnicht soooo falsch sind. Incredible!
    Da habe ich mir vor einem Monat noch wesentlich mehr einen abgebrochen (wow, das ist auch supergutes Deutsch :oops: , man könnte auch sagen, ich beherrsche jetzt keine Sprache mehr :biggrin: )....
  • NinelenNinelen

    675

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hätte dann mal einige Fragen an die "Auswanderermamas":

    Habt ihr eure Kinder auch im Ausland bekommen oder hier und seit dann umgezogen?

    Konntet ihr alle vorher schon fließend oder zumindest ausreichend die Sprache des Landes in das ihr gezogen seid?

    Hattet ihr Jobs und Wohung vorher "sichern" können?

    Hmpf vorhin hatte ich noch so viele im Kopf nun sind sie alle weg...naja muß ich euch wohl noch ein anderes mal mit belästigen ist heute nicht grad ein konzentrationsfähiger Tag bei mir :oops:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich habe das lange geplant, und ein finanzielles Polster angelegt. Bei mir ist das Ganze sicher etwas anders gelagert. Spanisch habe ich vorher etwas gelernt, um Guten Tag und so sagen zu können ;-)
    Mein Mann war vor mir hier und hat nach Wohnungen geguckt.
    Es gibt in Frankfurt eine Vermittlungsstelle für Arbeitsplätze im Ausland.
    Wo willst Du denn hin?
  • meamea

    318

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wir sind wegen der Arbeit nach Québec gegangen, also Job war sicher, Wohnung war seehr stressig zu finden. Sprachen konnte ich vorher schon, das ist schon positiv, man lebt sich doch viel leichter ein.

    Tja, und dann hab' ich hier meinen Liebling bekommen! Total cool, weil so hat Elias drei Staatsanghörigkeiten, von mir die deutsche, vom Papa die französische und weil er in Kanada geboren, ist er auch noch Kanadier! Und inzwischen haben wir auch alle drei Pässe! Mit drei Nachnamen ;-). Die Kanadier erlauben Doppelnamen, bei den Franzosen ist es der Vatername und bei den Deutschen meiner (wir haben unsere Namen bei der Heirat behalten) :grin:
  • dorifranzdorifranz

    360

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo an alle,

    Babygrill Silke hat gesagt hier waere ein Thread, wo ich meinen Senf dazugeben sollte, ja und das mache ich jetzt......

    Tut mir leid, dass ich lich solange nicht gemeldet habe, aber Vollzeitarbeit, 120km Fahrt am Tag und Kleinkind in Trotzphase und Mann mit Fortbildung, das ist etwas viel auf einmal...
    Aber nix jammern hier.

    Also: ich bin nach meiner Doktorarbeit in Astrophysik nach Frankreich gegangen das war jetzt vor fast 8 Jahren. Erst einmal auf 2 Jahre befristeteten Vertrag. Zu der Zeit hatte ich einen Freund in den Niederlanden und wollte nicht weg aus Europa. Ich wollte aber weg aus Deutschland, weil in meiner Domaene wird man als Frau in Deutschland nicht wirklich , hmmm, wie soll ich es ausdruecken.... gebraucht. Frankreich war gut, d.h. es gibt halt immer so Hoch und Tiefs, mal findet man sie toll die Franzosen, mal koennte man sie auf den Mond schiessen.... Sprache konnte ich schon, ich habe sozusagen das grosse Franzoesum, aber das war etwas eingerostet, so dass wir uns zu Anfang in der Arbeit auf Englisch unterhalten haben.

    Naja, anscheinend fanden sie mich dann in meiner Arbeit ganz ok, denn sie haben mir dann eine feste Stelle gegeben. Meine Beziehung mit meinem Niederlaender ist gleich nach meinen Eintreffen in F zerbrochen und ich habe dann meinen Mann hier kennengelernt. Und dann haben wir halt irgendwann auf Familie gemacht und haben jetzt Isabelle, die hoffentlich einmal sehr dichte graue Zellen hat! Sie wird zweisprachig erzogen und macht jetzt gerade eine internationale Trotzphase durch. Mit dem Verstehen tu ich mir manchmal etwas schwer, weil ich nicht genau weiss in was fuer einer Sprache sie brabbelt, nur MAAAAAAAAAAAAAMAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA, da bin ich mir immer sicher, was das heisst.

    Ins Ausland zu gehen war fuer mich die richtige Entscheidung, ich wuerde es jederzeit wieder machen. Auch wenn man sich manchmal entwurzelt vorkommt, es erweitert den Horizont und laesst einen wachsen. Ausserdem, nicht zu verachten: in F ist es ganz normal, dass Frauen nach ein paar Monaten wieder arbeiten gehen. Es gibt nicht diesen sozialen Druck wie in Deutschland, wo man gleich als Rabenmutter gilt, wenn man das macht. Es ist ja schon schwer genug den kleinen Wurm am Anfang bei jemand anderen zu lassen, da braucht man nicht noch andere, die einem ein schlechtes Gewissen einreden.... Aber ich bin keine Militantin: fuer die, die es noch nicht wissen, meine Meinung ist, jeder muss fuer sich die richtige Entscheidung treffen. Ich kann auch verstehen, wenn Frauen nach dem Kinderkriegen zu Hause bleiben wollen, waere halt nur nicht mein Ding.

    So, jetzt habe ich aber genug philosophiert!

    A bientot und grand bisous (Auf bald und grosses Bussi)
  • NinelenNinelen

    675

    bearbeitet 15. 03. 2005, 21:09
    Ui ui das klingt aber alles ziemlich spannend bei euch :bounce02: Ich hoffe und freue mich über neue / weitere Erzählungen.

    @Marlies Ich will bzw. kann im Moment nirgends hin, aber schon so eine Art Kindheitstraum ist Australien aber das ist noch in gaaaanz weiter Ferne, halt nach wie vor mehr ein Traum als ein Plan.

    Aber bin halt doch immer sooo neugierig und freu mich immer über solche Informationen / Berichte :oops:

    Edit: Achso wieso ich das fragen hier überhaupt angefangen hat lag daran das mein Freund einen Job in Paris angeboten bekam, allerdings sind sie sich nicht einig geworden und so ist aus der Sache (zum Glück?) nichts geworden. Ich sprech kein französisch, mein Freund auch nicht und die Vorstellung so völlig in der Fremde ohne sich verständigen zu können mit dem ohne hin schon hilflosen Gefühl das das Mutter werden bei mir auslöst bin ich eigentlich erleichtert das es nicht geklappt hat :oops:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Naja, man kann immer träumen, aber ihn auch Wirklichkeit werden lassen. Das liegt an einem selber.
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Oh, Ninelen, das kann ich sehr gut verstehen! Sei froh, das es nicht geklappt hat. Aufgeschoben ist ja auch nicht aufgehoben!
    Wir hätten die Möglichkeit nach Kanada zu gehen auch schon ein Jahr vorher gehabt. Mein Mann hatte sich hier beworben, die wollten ihn, "zischendurch" kam dann raus, das wir schwanger sind und dann haben wir das ganze abgeblasen. Mir war das nämlich auch nicht geheuer. Und im Nachhinein muß ich sagen, das es genau die richtige Entscheidung war. Denn die ersten Wochen mit Kind waren die härtesten in meinem ganzen Leben und wäre ich neu und in einem fremden Land gewesen, das wäre furchtbar gewesen (und dabei sind die Kanadier seeeehr nett. Nur wenn man 24 Std. an die Wohnung gefesselt ist bringt einem das ja nichts :neutral: ).
    Nun gab es die Möglichkeit unerwarteter und glücklicherweise noch einmal und wir haben sie ergriffen. Wenn das Kind erstmal da ist und du ein bischen sicherer im Umgang mit ihm bist, dann ist es das allerbeste was du machen kannst: denn mit einem Kind kannst du dich zuhause nicht einigeln. Und findest ganz leicht Kontakte!
    Ich wünsch dir viel Glück! Mit dem Kind.... und mit Australien :grin:
  • dorifranzdorifranz

    360

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ist schon klar, ein Kind in in einem Land zu entbinden, dessen Sprache frau nicht kennt, ist nicht gerade eine tolle Vorstellung....

    Der Vorteil woanders hinzuziehen, wenn das Kind schon mal da ist, ist, dass man recht leicht Kontakt knuepft. So ein Muetter-network klappt eigentlich immer ganz toll. Ist ja auch kein Wunder: junge Muetter haben ja so viel gemeinsame Interessen.

    Kannst ja schon mal anfangen mit dem Sprachen lernen, damit die Hemmschwelle sinkt ;-)

    Auslaendische herzliche Gruesse,
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Ninelen, ich seh deine Fragen erst jetzt, obwohl du sie schon ewig gestellt hattest :oops: . Naja antworte ich mal, Kassiopaja scheint das auch zu interessieren ;-) :

    Ich bin hier schwanger geworden und habe hier entbunden. Es hat sich als überhaupt kein Problem herausgestellt, der medizinische Standard ist fast wie in Deutschland und Sprachprobleme gab es nicht, weil alle Ärzte Englisch sprechen. Trotzdem würde ich beim zweiten Kind nochmal überlegen, ob ich nicht doch in Deutschland entbinden möchte...

    Wir hatten die Wohnung schon vorher, sprich wir sind hergekommen, haben Wohnungen besichtigt und uns entschieden, und dann sind wir zurück nach Deutschland und haben den Umzug organisiert.

    Die Sprache spreche ich bis heute nicht :oops: . Also verstehen kann ich einiges, sprechen eher wenig und lesen gar nichts... Trotzdem habe ich in der internationalen Community sehr viele enge Freunde gefunden, die mir wahnsinnig fehlen werden, wenn wir wieder zurück gehen.

    Es ist so wahr: mit Kindern Kontakte knüpfen ist so einfach und man hat immer was zu Reden :razz: !
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich hätte sehr gerne in Deutschland entbunden, auch wegen vorbereitung und Nachsorge, aber das ging ja nunmal nicht.
    Ich denke es kommt ganz darauf an, wo man hin geht, ob man im Ausland oder lieber zu Hause entbindet. Es kommt nicht direkt auf das Land an, sondern auf den Medizinischen Standard, den man sich leisten kann, in den meisten Ländern zumindest.

    Ich konnte die Sprache schon vorher, aber ich sehe viele, die gerade im Job bei Null anfangen und super schnell lernen, ich denke das ist kein Problem.

    Mir hat die Firma damals beim Umzug geholfen (sie haben alles gemacht), kommt eben ganz auf die Umstände an, ob man versetzt wird ins Ausland, ob der Job neu ist, was für einen Vertrag man hat, etc.

    Ich bereue es nicht hierher gekommen zu sein, es ist mein zu Hause, auch wenn man schonmal nostalgisch wird. Ich bin am 30.04.05 seit 7 Jahren in Mexico!
  • KathrinKathrin

    400

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Birgit: Danke für den Link hierher!!

    Das ist ja total interessant! Bei uns ist der Fall so: wir sind beides Deutsche und leben in México. Wenn wir Ende nächsten Jahres -vorraussichtlich- nach Deutschland zurückkehren ist unser Kleiner grad mal 1 1/2 Jahre alt und beginnt wohl erst mit der Sprache...
    natürlich würden wir es ihm total gern ermöglichen zweisprachig aufzuwachsen, aber wenn ich das hier so lese, bezweifele ich, ob ich das Konzept -eine Bezugsperson-eine Sprache- wirklich durchhalten kann...
    Ich komm ja hier mit dem Spanisch ganz gut klar, aber wenn wir wieder in Deutschland sind, fällt mir das mit dem Switchen sicher wieder sehr schwer... :sad:
    Ich hatte gehofft, dass ich wenigstens mit Reimen, Liedern und Spielchen und so eine Basis schaffen könnte, weil ich mal gehört hatte, dass Kinder sich Sprache so als "Muster" (Melodie, Laute, ...) abspeichern und dachte, dann könnte er später, wenn er mal "richtig" Spanisch lernen möchte, auf diese Erfahrungen zurückgreifen... :roll:
    Ist das jetzt zu naiv gedacht? Sollte ich trotzdem versuchen das Spanische durchzuziehen? Soll ich bis nächstes Jahr Spanisch mit ihm sprechen und dann konsequent auf Deutsch umstellen?!? Oder soll ich es doch lieber gleich vergessen?!? Was meint Ihr?
  • taschitaschi

    112

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hallo

    ja wir haben es auch vor.tenerife ist bald unser neues zuhause :cool01:

    es ist schon etwas komisch bald weg zusein.aber ich denke auch immer an die gesundheit meiner kinder,ich hoffe ihn gehts da besser als hier :krank: meinem großen ging es wirklich prima im urlaub.er hat wirklich zukämpfen mit seiner allergie.immer medikamente,fast das ganze jahr über.und mein kleiner hat es mit der haut.überall die dicken flechten.der arzt will mir noch nicht sagen ob es neurodermitis ist :fies02: er sagt immer das kann ja noch weggehen.was ich ja auch noch hoffe.aber nicht glaube :cry: er muß immer kratzen.und ob wir nochmal nach deutschland zurückkommen?das liegt hängt vom job ab.und die sprache ist ja auch nicht grad einfach zulernen.


    lg von taschi
  • babygrillbabygrill

    1,633

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hallo Kathrin,

    Was ich Dir sagen kann, ist folgendes:

    Bei Euch ist also Deutsch Familiensprache und Spanisch Umgebungssprache, sehe ich das richtig? :roll: Wie gut sprecht Ihr Eltern denn Spanisch?

    Wenn Ihr bald wieder nach Deutschland zieht und Deine Kinder würden dann nicht mehr mit dem Spanischen konfrontiert, so wird dies bald verschüttet.

    Das ist, als ob Du einem Kind langfristig die Augen verbinden würdest; die Nervenzellen vernachlässigen dann eben diese Verbindungen zwischen Sehnerv und Gehirn und bald wird das Kind, trotz guter Augen, blind werden.

    Was Du natürlich tun kannst, ist, dass Du Deine Kinder in einen spanischsprachigen Kindergarten oder eine internationale Schule schickst. Dort können sie ihre Fähigkeiten weiter trainieren.
    ;-)
  • KathrinKathrin

    400

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Hey, danke für Deine Antwort!
    Würde aber auch bedeuten, dass es die Verbindung zum Spanischen schneller wieder herstellen könnte, als wenn wir es nicht versuchen würden, oder?!?

    So. Und jetzt hab ich mir diesen Riesen-Thread mal durchgelesen und hab noch ein paar Fragen/ kann auch noch meinen Senf dazu abgeben...

    @Paty: Wie? Es gibt keine doppelte Staatsbügerschaft?!? Ich kenn das von Deutschland in Bezug auf Amis, die mussten sich ab dem 18.LJ für eine Staatsbürgerschaft entscheiden. Mein Mann hat sich bei der Botschaft (oder so?!) informiert und heraus kam, dass unser Kleiner angeblich beide Staatsangehörigkeiten haben dürfte, weil zwischen Deutschland und Mexiko ein anderes Abkommen herrscht... :shock:
    Hast Du denn nen spanischen Pass?! Meine kolumbianischen Freundinnen konnten übrigens schon nach 2 Jahren die mex. Staatsbürgerschaft beantragen, eben andere Abkommen...
    Mit der Geburtsurkunde, das wäre auch recht unkompliziert, das wird hier in der Botschaft geklärt und in Berlin ausgestellt.

    Bzgl. des Kindergeldes: Frage: Bekommt Ihr Kindergeld, wenn Ihr im Ausland lebt?!? Meiner Info nach muss man in Deutschland mindestens ein zu versteuerndes Einkommen vorweisen können...

    @Ninelen: Ich bin hier schwanger geworden und werde auch hier entbinden. Ich wohne direkt in Mexiko-Stadt, von daher ist die med. Versorgung sehr gut. Wir haben hier eines der besten KKH Mexicos um die Ecke und ich fühle mich gegenüber Deutschland keineswegs im Nachteil, eher bevorteilt... wir nehmen an einem Geburtsvorbereitungskurs teil, den eine super sympathische und sehr kompetente Hebamme leitet. Dank des Kurses, meiner Freunde hier und dieses Forums (!) fühl ich mich auch überhaupt nicht allein gelassen. Ausserdem kommen meine Eltern um die Zeit der Geburt herum.
    In Mexico-Stadt ist das allerdings auch anders als z.B. in Puebla, wo Paty wohnt oder noch "besser": als in der Provinz in Orizaba, wo wir vorher gewohnt haben... da hätte ich wohl sehr viel mehr Bedenken! Als wir 2002 ins Ausland gegangen sind, hab ich auch noch allen erzählt, dass ich auf keinen Fall im Ausland schwanger werden wollen würde... so ändert man seine Meinung... ;-)

    @Marlies: Heimweh hab ich auch fast gar nicht mehr, ich vermisse halt manchmal meine Familie und meine Freunde in Deutschland, aber Deutschland vermiss ich kaum... Es gibt, wie bereits oben erwähnt wurde in beiden Ländern Vor- und Nachteile... Ausserdem relativiert sich das, wenn man einen geregelten Tagesablauf hat und einen neuen Freudeskreis aufgebaut hat. Was ich ebenfalls vermisse: auch Quark :biggrin: , auch Kinder-Pingui uuund: Knoppers! Aus Deutschland haben wir uns etwa 3 Kilo Schokolade mitgenommen und zwischen den Sachen überall Knorr-Fix versteckt... ;-)
    In Mexiko-Stadt hat man den Vorteil, dass es schon auch viele Sachen gibt, die man aus Deutschland vermisst. Auf manche Dinge verzichten wir schmerzlich aber aus Prinzip: z.B: ital. Mozzarella für 5 Euro pro Tütchen... wie gesagt, einige Sachen gibt es, sind aber unverschämt teuer... :shock:
    Zurueck wollen wir schon demnächst mal wieder, irgendwie verpasst man sonst doch den "Anschluss", dann fühlt man sich "zwischen den Stühlen", ich weiss nicht, ob Euch das auch so geht, aber dann weiss man plötzlich nicht mehr, WO man sich Zuhause fühlt...

    Bzgl. der Sprache: mir geht es auch so, dass mir das "Umswitchen" immer schwer fällt! In Mexico fehlen mir am Anfang (wenn ich vom Deutschland-Urlaub wieder komme) die Vokabeln, in Brasilien die portugiesischen Wörter in Deutschland ist es mir auch immer super peinlich, wenn ich plötzlich nach Wörtern suche... Am Anfang brauch ich auch immer so 3-5 Tage, bis ich in der Landessprache träume... ist bei mir also auch so! :roll:

    Und für alle Brotvermisser:

    Ich mische immer:

    500 gr. Mehl
    1/2 Würfel Hefe (od. entsprechende Menge Trockenhefe)
    1 TL Salz
    1 EL Essig
    verschiedene Körner (je nach Geschmack: Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsamen oder Haferflocken, etc.)
    300 ml. warmes Wasser

    Lasse es ca. 1 Std. abgedeckt ruhen und backe es danach bei etwa 225°C in einer einfachen Kastenbackform 45- 60 min. ab.

    Das Brot sieht "netter" aus, wenn man vor dem Backen einige Schlitze in den Teig ritzt und es hält sich besser, wenn man es anschliessend in Alufolie wickelt. (Oder hat jmd. einen anderen Tipp?)

    Noch eine Frage: ist es Euch auch schon mal passiert, dass jmd. in Eurem Heimatland sich "komisch" verhalten hat, weil Ihr im Ausland wohnt? Ich hätte nicht erwartet damit einmal konfrontiert zu werden, aber als ich das letzte Mal in Deutschland war, hat mir eine "Kollegin" vorgeworfen, ich würde ja schon seit 2 Jahren nicht mehr in meinem Beruf arbeiten (was nicht ganz stimmt) und hätte daher keine Ahnung mehr und ich solle zurück nach Mexico abhauen... sogar mein Bruder warf mir vor, ich wolle mich wichtig tun, :cry: dabei hab ich immer versucht nicht zu viel zu "schwärmen" weil ich gerade solche Reaktionen vermeiden wollte. Der Rest meiner Familie und meine Freunde stehen aber total hinter mir... mein Schatz meinte, dass manche Menschen sich halt einfach nicht so mit einem freuen, wie man denkt, und dass man mit seinen Äusserungen vielleicht noch vorsichtiger sein sollte... :sad:
    Ich weiss, dass das ja nur zwei Meinungen sind, aber das hat mich doch sehr betroffen und ich würde gerne wissen, ob Euch schon mal ähnliches passiert ist...???

    Ui, sorry, das ist jetzt sehr lang geworden... :sad:
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Kathrin:
    Ich habe das so verstanden, das man sich wenn man 18 ist, für eine Staatsangehörigkeit entscheiden muss, nicht wegen der Mexikaner, wegen der Deutschen! Muss mich aber noch mal genauer informieren, muss diese Woche sowieso noch meine Papiere regeln.
    Ich hätte gerne doppelte Staatsangehörigkeit, aber das geht nicht, so hab ich das verstanden Ich würde die Mexikanische Staatsangehörigkeit soffort bekommen, da ich Mutter 3 Mexikaner bin (naja fast).

    Das mit der Geburts urkunde geht wirklich fix!
    Du musst die Mexikanische Geburtsurkunde "apostillieren" lassen, das ist sowas wie ne Beglaubigung oder so, danach muss sie samt Apostille, von einem anerkannten Übersetzer ins Deutsche übersetzt werden. Bei der Botschaft nachfragen, welche Kopien und wieviele sie jeweils von Reisepässen und visa haben möchten, Namenserklärung machen, bezahlen, und in ca. 4 - 6 Wochen, bekommt man die Geburtsurkunde und Kinderausweiss, falls du den beantragst.

    Wenn Du mit Deinem Kind ins Ausland reisen willst, solltest du auch einen Mexikanischen Reisepass beantragen, wegen der Ein- und Ausreise.

    Wenn man keinen ständigen Wohnsitz in D hat, bekommt man kein Kindergeld! Aber du kannst mal die Kindergeldbroschüre auf der Web vom Arbeitsamt lesen, da steht das mit dem versteuertem Lohn etc. den hab ich ja nicht, deshalb kenn ich mich da nicht aus.

    Hier gibts einen Deutschen Bäcker, bin da aber noch nie gewesen :oops:


    Diese Äusserung Deiner ehemaligen Kolegin ist ja sehr nett, was wär´die Welt ohne Neid!
    Deinem Bruder hast Du wahrscheinlich ein bisschen die Schau gestohlen, naja ;-) ist ja dein Bruder.
    Was soll man denn anderes Erzählen, als von dem Ort an dem man sich aufhält.
    Für so etwas solltest du Dir ein dickes Fell anlegen!
  • dorifranzdorifranz

    360

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Zum Thema Staatsangehoerigkeit: ja, Deutschland laesst die doppelte Staatsbuergerschaft nicht zu. Bis 18 Jahre kann man als Deutscher mehrere Staatsbuergerschaften haben, aber danach muss man sich entscheiden. Waere praktisch, wenn sich das aendern wuerde....

    Liebe Gruesse,
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich glaube auch, solche Sprüche sind der pure Neid.
    Leider träume ich nicht in spanisch, so gut bin ich nicht :oops:
    Das mit den Lebensmitteln verstehe ich gut. Ich bin vorgestern auch tapfer an drei mettwüstchen für 3,60 € vorbei marschiert.
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, wenn so Stück Brie ca, 4 € kostet :shock: , Ich warte dann halt bis ich nach D komme und hloe dann alles nach, dass ist dann zwar nie gut für die Figur, aber sind ja nur ein paar Tage.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ich kriege manchmal Carepakete, oder lasse von Besuchern etwas mitbringen. Aber eigentlich habe ich nur im Winter auf bestimmte Dinge Lust. Im Sommer essen wir "ausländisch" ;-)
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Ja, ich würd auch immer "ausländisch" bei euch essen, die Küche am Mittelmeer ist ja sowieso sehr lecker, gerade wenn´s warm ist!

    Ich würd eben gern mal Sauerbrfaten essen, aber den gibts hier ja nicht, oder mal einen schmierigen Gyros Teller, aber dafür gibts hier ja Tacos!

    Glaub ich hab Hunger :roll:
  • KathrinKathrin

    400

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Danke für Euren Zuspruch! :rotwerd01: Da geht's mir gleich besser, ich träum schon öfter davon, was ich denn nur verbrochen hab... :sad:

    Bzgl. der Staatsangehörigkeit sind wir wie gesagt anders informiert worden (deutsch-mexikanisch ginge angeblich) aber ich hab gestern auch schon gesagt, ich glaub's erst, wenn ich's schwarz auf weiss hab, viele Beamte kennen ja nicht mal selbst die Bestimmungen... :roll:
    Das Kindergeld können wir uns dann wohl abschminken...
    Würdest Du denn empfehlen, dass wir gleich einen deutschen Kinderausweis beantragen, Paty? Oder meintest Du einen mex. Kinderausweis? Müssen wir das Kind eigentlich sofort anmelden oder wie viel Zeit haben wir da? Melden wir es bei der Botschaft an oder müssen wir (ausserdem?) zu einer anderen Stelle?

    Die spanische Küche ist ja wirklich total lecker! Ob ich da viel vermissen müßte?! André hat am Wochenende aus Brasilien getrocknete Tomaten in Öl eingeschmuggelt... 3 Gläser!!! Die, die man hier bekommt, schmecken uns nicht... Aber irgendwo hatte ich doch mal ein Rezept dafür gesehen, na muss mal suchen...

    Wegen des Quarks hatte ich in Deutschland mal ein paar ältere Mutties befragt, wie man das herrstellt, konnte sich aber auch keiner dran erinnern... Man muss wohl irgendwelche Bakterien aus der Apotheke dazu haben.... Hier in Mexiko-Stadt gibt es nämlich eine Frau, die das Pfund für 5 Euro verkauft... Das muss doch selbst zu machen sein!!

    P.S.: Hab was gefunden!!!

    Die einfache Herstellung von Quark
    2 liter Milch sauer werden lassen oder fertige 2 l Dickmilch kaufen.
    1 Liter Milch gibt etwa 300 - 350 g Käsemasse(Quark)
    ( Man kann das sauerwerden beschleunigen indem man 1 Esslöffel Zitronensaft an die Milch gibt und diese über Nacht stehen lässt)
    man schätzt das natürliche dickwerden der Milch dauert etwa 16 Stunden

    Zubereitung:
    Die Dickmilch wird erhitzt ( nicht zu heiß ca. 50 Grad C.), sodaß sich die Molke von der Käsemasse trennt.
    Abkühlen lassen und in einem feinen Sieb ca. 12 Stunden abtropfen lassen.
    Man kann ein Leinentuch dafür nehmen oder eine Mullwindel.
    Zur Weiterverarbeitung als Kuchenquark streicht man die abgetropfte Käsemasse durch ein feines Sieb. .... fertig

    :biggrin:
  • PatyPaty

    2,953

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    @Kathrin:
    was die doppelte Staatsangehörigkeit in D angeht, frag doch mal in der Botschaft, die wissen das ganz bestimmt!

    Geburtsurkunde:
    Du musst Dein Kind erstmal in DF anmelden, da gibts oft einen Service der Meldebehörde direkt im KH. Vater und Mutter müssen dann Reisepass und Visum dabei haben und man braucht 2 Zeugen. Das Original wird beantragt und du bestellst am besten mehrere beglaubigte Kopien dazu.
    Du brauchst eine zum übersetzen lassen, eine für den Mexikanischen Reisepass, der jeweils nur 1 Jahr gültig ist. 3Kopien reicht wahrscheinlich, sonst musst du hinterher ständig ins Registro Civil und Beamte sind in mexico genau wie in D :biggrin:
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Kathrin schrieb:
    @Paty: Wie? Es gibt keine doppelte Staatsbügerschaft?!? Ich kenn das von Deutschland in Bezug auf Amis, die mussten sich ab dem 18.LJ für eine Staatsbürgerschaft entscheiden. Mein Mann hat sich bei der Botschaft (oder so?!) informiert und heraus kam, dass unser Kleiner angeblich beide Staatsangehörigkeiten haben dürfte, weil zwischen Deutschland und Mexiko ein anderes Abkommen herrscht... :shock:
    Bzgl. des Kindergeldes: Frage: Bekommt Ihr Kindergeld, wenn Ihr im Ausland lebt?!? Meiner Info nach muss man in Deutschland mindestens ein zu versteuerndes Einkommen vorweisen können...
    Also die doppelte Staatsbuergerschaft gibt es...habe in San Fransisco bei der deutschen Botschaft angerufen und die haben mir gesagt, dass die Kleine automatisch die amerikanische und auch die deutsche bekommt. Sie muss sich uebrigens nicht mehr mit 18 Jahren entscheiden, welche sie behalten moechte (hat die Frau bei der Botschaft extra betont)...das muessen sie geaendert haben.
    Kindergeld kann man nur beziehen, wenn man auch in D Steuern zahlt oder einen deutschen Hauptwohnsitz hat...was auch vollkommen legitim ist.
  • jssy69jssy69

    258

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    hallo erstmal
    alsoooo
    ich habe meinen mann vor 11 jahren in deutschland kennen gelernt , ( er ist ami) als wir geheiratet haben bekam er orders fuer FT.HOOD texas. haben dort ca 18 monate gelebt.das war fuer mich das erste mal im nem fremden land. ich tat mir sehr schwer. konnte die sparache nicht richtig und ich vermisste meine family sehr. dann ging es zurueck nach deutschland fuer eine 3 jaehrige tour.war schon komisch nicht mehr 24 std einkaufen gehen zu koennen. war aber froh wieder deutsches brot , und kaese und so essen zu koennen.danach ging es nach atlanta, dort ist mein mann dann auch aus der army getreten, und hat dort dann erst mal gearbeitet. ( fuer ca 1 1/2 jahre) wir bekamen gute job offers und sind dann nach kentucky gezogen , und und hier bleibe ich!!vom umziehen habe ich erst mal die nase voll. jedesmal wenn man sich halbwegs eingelebt hat muss man wieder um ziehen und verliert freunde und das gewohnte.
    ich bin nun wenn ich alles zusammen rechne ca7 jahre in den staaten. meine family vermisse ich immer noch sehr...grade wenn man kinder hat. und dann natuerlich das essen ..... und es stimmt mein sohn wird beide staatsbuergerschaften behalten.
    ich habe letztens gelesen , das man bevor man die amerikanische staatsbuergerschaft annehmen will , aufs deutsche konsulat gehen kann und beantragen kann das man die deutsche staatsbuergerschaft behaelt... das muss aber erst genehmigt werden bevor man die amerikanische annimmt.ich will mich da mal etwas genauer rum hoeren.
    was ich traurig finde ist ;das es hier keine deutsche schule gibt.die naechste internationale schule ist ca 8-9 std weg.( chicago)....
    wuerde ich wieder nach deutschland wollen???hm.. ich denke nicht, habe mich an dieses leben nun gewoehnt, ich glaube ich wuerde mich nicht mehr zurecht finden.
  • ChousyChousy

    116

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Sehr interessant wo ihr alle so lebt, also mein Mann und ich sind bis jetzt "noch" glücklich" hier in Deutschland, aber vielleicht wagen wir es auch "auszuwandern".
  • kerstinjkerstinj

    2,322

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    Wenn ich nen Job/Green Card bekommen könnte, würd ich auch auswandern *schluchz*
    Ich schieb schon sooo Sehnsucht nach dem nächsten USA Urlaub...
  • pregnypregny

    387

    bearbeitet 30. 11. -1, 02:00
    jssy69 schrieb:
    hallo erstmal
    alsoooo
    ich habe meinen mann vor 11 jahren in deutschland kennen gelernt , ( er ist ami) als wir geheiratet haben bekam er orders fuer FT.HOOD texas. haben dort ca 18 monate gelebt.das war fuer mich das erste mal im nem fremden land. ich tat mir sehr schwer. konnte die sparache nicht richtig und ich vermisste meine family sehr. dann ging es zurueck nach deutschland fuer eine 3 jaehrige tour.war schon komisch nicht mehr 24 std einkaufen gehen zu koennen. war aber froh wieder deutsches brot , und kaese und so essen zu koennen.danach ging es nach atlanta, dort ist mein mann dann auch aus der army getreten, und hat dort dann erst mal gearbeitet. ( fuer ca 1 1/2 jahre) wir bekamen gute job offers und sind dann nach kentucky gezogen , und und hier bleibe ich!!vom umziehen habe ich erst mal die nase voll. jedesmal wenn man sich halbwegs eingelebt hat muss man wieder um ziehen und verliert freunde und das gewohnte.
    ich bin nun wenn ich alles zusammen rechne ca7 jahre in den staaten. meine family vermisse ich immer noch sehr...grade wenn man kinder hat. und dann natuerlich das essen ..... und es stimmt mein sohn wird beide staatsbuergerschaften behalten.
    ich habe letztens gelesen , das man bevor man die amerikanische staatsbuergerschaft annehmen will , aufs deutsche konsulat gehen kann und beantragen kann das man die deutsche staatsbuergerschaft behaelt... das muss aber erst genehmigt werden bevor man die amerikanische annimmt.ich will mich da mal etwas genauer rum hoeren.
    was ich traurig finde ist ;das es hier keine deutsche schule gibt.die naechste internationale schule ist ca 8-9 std weg.( chicago)....
    wuerde ich wieder nach deutschland wollen???hm.. ich denke nicht, habe mich an dieses leben nun gewoehnt, ich glaube ich wuerde mich nicht mehr zurecht finden.
    So wie mir die deutsche Botschaft hier gesagt hat, haben unsere Kinder hier automatisch die deutsche Staatsbuergerschaft. Das selbst muss nicht beantragt werden...nur der deutsche Pass fuer's Kind. Dass die Kids ihr lebenlang beide Staatsbuergerschaften behalten koennen und sich nicht entscheiden muessten, sagten sie mir auch...allerdings haengt es davon ab, dass wir unsere deutsche behalten...sonst muessen sie sich doch entscheiden.
    Wir haben hier in der Nachbarschaft eine deutsch-amerikanische Schule....leider kostet sie ein Vermoegen, wie wir nun erfahren haben....preschool um die 700/800 Dollar im Monat. Aber theoretisch macht das nun auch nich den riiieeesssen Unterschied...eine "normale" child care / preschool kostet hier ja auch schon 600 bucks.
    Liebe Gruesse nach Texas...aus dem recht kuehlen Oregon.
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