An die ultraschallfreudigen Schwangeren

AnonymousAnonymous

59,500

bearbeitet 29. 08. 2020, 22:27 in Schwangerschaft
ich habe aus unserem archiv folgenden diskusionsbeitrag wieder in unser forum übernommen
Gisela schrieb:
Für den Menschen, der auf der Welt ist, ist die Frequenz nicht hörbar, aber für das Ungeborene... :shock: :sad: Und zwar in einer Lautstärke, die einem vorbeirauschenden Zug gleicht...
Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren setzen das Baby starkem Lärm aus

Quelle: Info 3 aus "Natur & Heilen" 3/2002, Seite 8

Anthroposophische Ärzte warnen seit langem vor dem übermäßigen Gebrauch der Ultraschalluntersuchungen. In kritischen Berichten ist immer wieder darauf hingewiesen worden, daß diese Form der Untersuchung dem ungeborenen Kind schaden könnte. Die Schulmedizin und Forschung hat solche Berichte bisher als völlig unbegründet zurückgewiesen. Nun schlagen die Forscher der Acoustical Society of America Alarm.

Ultraschalluntersuchungen bei Schwangeren setzen das Baby starkem Lärm aus. Das Ungeborene nimmt die Töne in einer Lautstärke wahr, die mit einer U-Bahn vergleichbar ist, die in die Haltestelle rumpelt. Dies berichtet das Wissenschaftsmagazin "The Scientist".

Ultraschall ist für Patienten nicht wahrnehmbar, da die Schallwellen mit einer Frequenz zwischen 2 und 20 Megahertz in den Körper geschickt werden. Die menschliche Hörfähigkeit endet bei einer Frequenz von rund 16 bis 18 Kilohertz. James Greenleaf und seine Kollegen von der Mayo Klinik in Rochester stellten jedoch fest, daß die aus dem Ultraschall gerät gesendeten elektrischen Pulse inder Gebärmutter Vibrationen auslösen. Sie plazierten dazu ein winziges Unterwassermikrophon in der Gebärmutter einer Frau, die sich einer Ultraschalluntersuchung unterzog. Richteten die Forscher den Ultraschall auf das Mikrophon, registrierte es ein Brummen von 100 Dezibel. In der Umwelt können bereits bei ständigem Lärm von 60 Dezibel am Tag oder 50 Dezibel in der Nacht gesundheitliche Schäden auftreten.

Der Mediziner Fredic Frigoletto vom Bostoner Brigham and Womans Hospital empfiehlt Ärzten daher, den Kopf des Ultraschallgerätes wenn möglich nicht direkt auf das Ohr des Ungeborenen zu richten. Daß die Mediziner trotzdem davon ausgehen, daß die kleinen Kinder keinen Schaden davontragen, ist nach diesen Erkenntnissen eher unverständlich.

Vor allem da vor wenigen Wochen Folgendes festgestellt wurde: Forscher um Helle Kieler von der Universität Uppsala/Schweden haben die Daten von fast 180 000 Wehrpflichtigen ausgewertet, die zwischen 1973 und 1978 geboren wurden. Dabei fanden sie heraus, dass Linkshänder vor ihrer Geburt häufiger mit Ultraschall untersucht wurden, als Rechtshänder. "Wir schließen daraus, daß Ultraschall offenbar bei Föten das Gehirn beeinflußt", schreiben die Autoren.
Quelle:Projekt Erdling

Googlet mal zum Thema "Baby Ultraschall Lärm... :sad: Mir ist schon lange klar, dass Ultraschall nicht gerade förderlich ist, ich hoffe nur, dass die ganzen Frauen, die sich technikgläubig bereitwillig alle vier Wochen schallen lassen, endlich begreifen, was sie damit ihrem Zwerg antun, wo sie doch alle das Beste wollen...
Unter dem Aspekt begreife ich die teilweise Hysterie um Toxoplasmose und Listeriose manch einer überhaupt nicht mehr... :gruebel01:

:byebye01:

Gisela
«134

Kommentare

  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    :!: Ich hatte vor 8 Tagen eine Fehlgeburt. Es begann mit ganz geringen Blutungen. Fast jeden Tag wurde ein Ultraschall durchgeführt um zusehen ob Babys Herz noch schlägt. Nach jeder Untersuchung setzten stärkere Schmerzen und die Blutung wurde immer etwas stärker. Mein Frauenarzt bestätigte schon, daß US-Untersuchungen + die dazugehörige konfensionelle US die Gebärmutter reizen........ Und das sagt alles.
    Bei bei meiner nächsten (hoffentlich bald) Schwangerschaft werde ich nicht vor der 7. SSW zu FA gehen Und dann werde ich nur eine Blutuntersuchung machen lassen und die 1. US nicht vor der 9/10 SSW. Ich
    Das US im ersten Trimonen bringt nichts. Sicherlich ist es schön, Babys Herz schlagen zu sehen...... Aber wenn die Natur will, dass es nicht mehr weiterschlägt, hilft auch das genialste US nichts. Mein nächstes Baby soll weitgehend ohne diesen US-Stress in mir gedeihen.....

    Ich bin nicht mehr davon überzeugt, das US so ganz und gar ohne Nebenwirkungen ist G.[/list]
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    leider sind es nicht so oft die Frauen, die alle 4 Wochen schalen wollen, sondern nach meiner Erfahrung vor allem die Ärzte - nämlich dann, wenn man privat versichert ist! - da wird sonstwas untersucht, nur nicht das, was offensichtlich wirklich ein Risiko darstellt - wie z.B. die Überprüfung der Schilddrüsenwerte bei einer Unterfunktion!

    Schade eigentlich und irgendwie hat man kaum eine Handhabe, außer definitiv und wiederholt nein zu sagen - oder den Arzt zu wechseln, was mittendrin auch nich so doll is...
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    1. Was ist schlimm daran, den Arzt zu wechseln?

    2. Warum geht frau überhaupt zu einem Arzt und läßt die Vorsorge nicht durch eine Hebamme machen?

    :byebye01:

    Gisela
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    leider ist es ein bisschen schwierig - bin momentan noch in Berlin, werde aber den Wurm sicher in Leipzig bekommen. arbeite voll und kann die Hebamme nur Freitag abend, Mo früh oder am Wochenende "besuchen".
    Aber das wird noch, zumal ich mir jetzt sehr sicher bin, dass es das richtige wäre und gestern nach einer nackenfaltenmessung und fein-us ausreichend ärtzliche risikountersuchungen hinter mir hab (letzteres war übrigens dann echt o.k. - sehr netter, kompetent wirkender, zurückhaltender Arzt - und über die Technik kann man wirklich nur stauenen - aber das reicht halt jetzt auch!)

    ps: kennt denn jemand eine gute Frauenärztin in B?

    dankeschön und Grüße

    zetti
  • Nele207Nele207

    59

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo ihr Lieben!

    Danke für den interessanten Beitrag!
    Ich bin bei einem anthropsophischen FA und sehr zufrieden. Er macht tatsächlich sehr wenig US. Mein letzter war in der 19. SSW. Mein 3. großer US wird nächste Woche (31.SSW) gemacht. In der Zwischenzeit hat er immer nur die Herztöne überprüft und die Größe der Gebärmutter abgetastet. Damit war dann alles ok. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben, weil es mir wichtig ist, dass ich als Schwangere auch emotional gut begleitet werde. Die Gespräche sind immer sehr intensiv und ich gehe mit einem guten Gefühl wieder nach Hause.
    Manchmal bin ich irritiert, wenn ich höre, was andere Frauen so alles machen lassen. Ist das alles nötig?
    Ich kann nur jeder Frau nahelegen, sich einen Anthroposophen zu suchen, wenn es möglich ist. Denn die kühle medizinische Seite allein ist in so einer sensiblen Lebensphase zu wenig!

    LG Nele :knutsch01:
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    gleich beim ersten Anlauf einen Volltreffer gelandet und eine - für meine Bedürfnisse - supi Hebamme in Leipzig gefunden. Werde dann mal die Ergebnisse der letzten Untersuchungen beim Arzt abholen :biggrin: - die kann die Habamme für die weiteren Vorsorgeuntersuchungen ja gut gebrauchen.

    Was mich verblüfft: offenbar scheinen sich die Hebammen ihren Job in den letzten Jahrzenten von den Ärzten streitig machen lassen. Es mutet schon sehr eigenartig an, dass meine KK standardmäßig die Vorsorge durch den Arzt bezahlt, nicht aber, wenn sie die Hebamme macht! - Das muss man erst beantragen und ist dann auf die Laune des Sachbearbeiters angewiesen, gleiches gilt für den Vorbereitungs- und Rückbildungskurs und die Gebúrtspauschale, wenn im Geburtshaus entbunden wird - vielleicht muss ich auch noch die Kasse wechseln :roll:
    aber das passt eigentlich nicht mehr unter diese Rubrik!

    beste grüße aus dem dicken B

    zetti
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Bei welcher Kasse bist du? :shock:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Das ist ein Verstoß gegen das Gestz zur Hebammenhilfe.
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    bei der central - danke für den Hinweis, dass es ein Gesetz dazu gibt - das ist immer die beste Argumentationshilfe. Wie heisst das genau - dann kann ich im Netz mal nachschauen
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Du bist privat versichert?
    Dann guck ob im Vertrag Hebammenhilfe drin steht.
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hebammenhilfe steht drin, aber soweit ich weiss, nix konkretes - ich schau heut abend noch mal genau rein. Am Telefon sagten sie halt, dass die Hebamme erst nach der Geburt standardmäßig für max. 10 Termine bezahlt wird. Aber ich nehm mir den Vertrag noch mal vor.

    Danke schon mal! - dazu hatte ich gar keine Untertützung erwartet!

    :knutsch01:
    zetti
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hebammenhilfe umfaßt das gesamte Tätigkeitsfeld. Also Vorsorge, Kurse Geburt, und Betreuung bis zum Ende der Stillzeit! Der Typ soll sich mal über die Hebammengebührenordnung schlau machen.
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    liegt mir jetzt schriftlich vor und ist bezüglich Rückbildungs- und Geburtsvorbereitungskurs negativ.

    "erstattungsfähig sind nach dem von Ihnen gewählten Tarif bei einer ambuklanten Heilbehandlung einschließlich Vorsorgeuntersuchung, Untersuchung und Behandlung wegen Schwangerschaft und Entbindung Aufwendungen für Hebammenleistungen. GVK und RBG gehören jedoch nicht dazu."

    Ich wollte jetzt noch mal konkret auf die Hebammenhilfe Gebührenverordnung hinweisen, wo diese Kurse sogar konkret erfasst sind. Zusätzlich versuche ich den Hebammenverband zu erreichen, was aber momentan nicht so einfach ist: dauerbesetzt.

    mal sehn`was rauskommt, zumindest zahlen sie erst mal die Vorsorgeuntersuchungen.

    Grüß

    Zetti
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Das Problem taucht seit Jahren immer wieder auf bei den Privatkassen.
    Ich habe immer einfach eine Rechung geshrieben, in der dann alles enthalten ist. Es ist nur sehr selten vorgekommen, dass einzelne Positionen nicht erstattet wurden. Sprich doch darüber mal mit der Kollegin.
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    das mach ich, ist sicher kein Problem! Vielleicht hilft das penetrante Nachfragen bei der Kasse ja auch.

    viele Grüße

    zetti
  • ElaineElaine

    136

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich vermute, ein großes Problem oder der Grund wieso Frauen zur Vorsorge eher zu Frauenärztinnen und Ärzten gehen ist, dass Frauenärztin oder Frauenarzt meist schon seit längerem bekannt sind, eine Habamme muss man sich erst suchen und wer weiß, an wen man da gerät?
    Also ich finde es immer sehr schwierig, mit einer neuen Person ein derartiges Vertrauensverhältnis einzugehen. Ich vermute, dass viele Frauen denke, lieber eine einigermaßen gute Frauenärztin, als eine schlechte Hebamme zu erwischen!
    Außerdem wissen längst nciht alle Frauen, dass sie eine Hebamme in Anspruch nehmen können!
    Ich würde mir sehr wünschen, dass die Hebammen gemeinsam viel stärker auftreten würden! Es heißt ja immer, für ein gutes Produkt muss man keine Werbung machen.
    Auf der einen Seite gut, zeigt schon irgendwie, ihr habts einfach nciht nötig!
    Auf der anderen Seite schade, weil dadurch einige Frauen viel zu wenig von euch mitkriegen! (z.B. wusste meine Mutter, die 4 Kinder geboren hat nicht, dass man sich auch ganz von einer Hebamme betreuen lassen kann!)

    Ich würde mir wünschen, dass ihr in der Öffentlichkeit einfach mehr und offener auftreten würdet!
    Z.B. bei Beratungstellen und anderen Stellen, an denen sich Schwangere aufhalten Broschüren auslegen, evt. eine Tag der offenen Tür machen (wenn so was nervlich zu verkraften ist... ;-) ) oder sich noch mehr im Internet präsentieren.

    Ich hatte z.B. Bedenken, wenn ich mir eine Hebamme suche und wir passen nicht zusammen, dann komme ich da nicht mehr raus.
    Meine Nachsorge Hebamme, die quasi der Glücksgriff war, den ich schon viel früher gebraucht hätte hat mir dann gesagt, sie schaut immer erst, ob sie mit den Frauen harmoniert und wenn nicht, weiß sie meistens eine Kollegin, zu der sie eher passen würde.
  • ElaineElaine

    136

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Da bin ich ja zum eine froh, "nur" 5 Ultraschalluntersuchungen gehabt zu haben, zum anderen ärgere ich mich mal wieder sehr, nicht auf mein Gefühl gehört zu haben, dass mir sehr deutlich sagte, dass das nciht gut ist. Vor allem die Unruhe, in der meine Süße war hätte mir viel wichtiger sien sollen, als alle Neugier!
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Klar kommt man "raus". Es ist natürlich möglich zu wechseln.
    Wirlich werben dürfen wir nicht, und für größere Aktionen fehlt oft die Zeit und /oder Energie.
  • ElaineElaine

    136

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ja, aber alle Welt darf doch diese dämlichen Baby-Zeitungen, voll von Werbung für Produkt, Krankenhäuser und gegen das Stillen drucken und verteilen! Überall wird man von diesen Sachen bombadiert und unterschwellig beeinflusst!
    Warum dürfen denn Hebammen nciht schreiben, was sie besser können und machen?
    Ich verstehe das einfach nicht!
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Moment... Sicher dürfen Hebammen schreiben, was sie denken und anders machen würden im Vergleich zur Ärzteschaft und den Empfehlungen diverser Publikationen.
    Aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass sich ein "normaler" Arzt oder Klinik freiwillig seinen eigenen Verdienst beschneidet, wenn er Hebammenmaterial in seiner Praxis/Klinik auslegt und somit die Frauen möglicherweise zum Umdenken animiert, andere Leistungen als seine eigenen in Anspruch zu nehmen?
    Ich habe ehrlich gesagt fast schon die Hoffnung aufgegeben, dass ich es noch erlebe, dass z. B. die Schwangerenbetreuung ein ähnliches Format bekommt wie das niederländische (mein absolutes Vorbild). Dort werden Frauen primär von Hebammen betreut, Ärzte sind während einer normal verlaufenden Schwangerschaft (was normal ist, entscheiden Hebammen) nur für die sehr geringen US-Untersuchungen zuständig und die meisten Babys kommen "außerklinisch" zur Welt.

    Im Gegenteil, die Schwangerenbetreuung in unserem Land nimmt Ausmaße an, dass man meinen könnte, eine Schwangerschaft sei ein totales Risiko für Mutter und Kind statt ein seit Jahrmillionen bewährter natürlicher Vorgang. Der Überwachungswahn treibt immer irrsinigere Blüten, gesunde junge Frauen werden von einer Pränataluntersuchung zur nächsten geschickt und ihr sehr nachhaltig suggeriert, wie verantwortungslos sie sei, wenn sie diese Untersuchungen verweigert. Der Witz bei der Sache ist, dass wir in Deutschland nicht fulminant weniger behinderte Kinder bekommen als z. B. in den Niederlanden. Dort kommen proportional gesehen genau so viel gesunde/kranke Kinder zur Welt und weder die Mütter- noch die Säuglingssterblichkeit ist dort größer als bei uns. Im Gegenteil, da es dort erheblich weniger Kaiserschnitte als bei uns gibt, gibt es dort um einiges weniger postnatale Komplikationen bei Mutter und Kind!

    Ich könnte mich da stundenlang drüber auslassen und ganze "Abhandlungen" schreiben (das ist eines meiner "Lieblingsthemen" :oops:), aber ich höre trotzdem mal auf. :lol:

    :byebye01:

    Gisela
  • ElaineElaine

    136

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ja, kein Mensch wird den Mut haben, daran was zu ändern!
    Denn eine sofortige Umstellung auf da Niederländische System würde eine riesigen Haufen arbeitsloser Frauenärzte (so was kann die Kassenärztliche Vereinigung natürlich nicht zulassen!), leer stehende Krankenhäuser und nicht genuzte Spezialgeräte, die dann überflüssig werden!
    Das nächste Problem wären die fehlenden Hebammen, die müssen ja auch irgendwoher kommen!
    Folglich ist die einzige Chance eine langsame Umwälzung, die aber durch Ärzte, Krankenhäuser und Frauen, die nicht für sich selbst Verantwortung übernehmen wollen verhindert.
    Ich denke aber, das Hauptproblem sind die Frauen selbst.
    Naja, die Aufklärung ist schon lange her, aber viel weiter gekommen ist man doch nicht...
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ich denke, ihr tut hier ne menge für euren ruf und vermehrt natürlich eure fürsprecher, indem die leute, die durch diese seite mut bekommen, es zu probieren auch wieder werben.

    ich hab schon mindestens zwei leutchen überzeugt (bei meiner mom isses zwar n`bissel spät jetzt für sie selbst -aber immerhin wieder ein mund mehr, der`s weiter sagt

    grüße!

    zetti
  • zettizetti

    184

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    - die römer - hätte wohl Asterix gesagt.
    Jetzt zahlt die Kasse plötzlich ALLES - ohne mit der Wimper zu zucken :fun12: die sollten mir nach Einreichung aller Rechnungen (frech wie ich bin) schriftlich mitteilen, welche Leistungen sie nicht zahlen. Ich hab dann einen erstauten Anruf bekommen, wie ich drauf kommen würde, dass was nicht gezahlt würde - das war übrigens genau dieselbe Person, die mir vorher schriftlich mitgeteilt hat, was alles nicht anerkannt wird :shock: :shock: das hab ich dann natürlich nicht erwähnt

    ich freu mich jedenfalls :laola03: - der ganze Ärger war umsonst - die Geburt steht ja noch bevor, mal sehn`wie dass dann so aussieht...


    liebe Grüße

    zetti
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Was?? :shock:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Zuück zum Ausgangsthema viele Ultraschälle:

    Viele Frauen klagen darüber, dass nur drei US vorgeschrieben sind. Ich wohne in Schweden und hier gibt es nur einen einzigen (18.-20. SSW).

    In meiner 1. SS war ich bei einer FÄ in Deutschland, die (wie ich recht spät erfuhr) bei jeder Untersuchung zu schallen pflegte. Ich habe ihr gleich beim ersten Mal verklickert, dass ich gar nicht wissen möchte, ob das Baby gesund ist oder nicht, da ich es auf jeden Fall behalten und eine unbeschwerte Schwangerschaft haben wollte. Bei der ersten Untersuchung (5. SSW) liess ich schallen, um zu sehen, dass es keine Eileiterschwangerschaft war. Es war für mich beeindruckend, das Herzchen schlagen zu sehen und hat mir bewusst gemacht, dass ich schwanger bin. Deswegen habe ich in der 20 SSW noch einen US machen lassen, damit mein Freund das Baby auch sehen kann. Dann fand ich, es reichte mit "Babyfernsehen".

    Ob es positiv ist, das Baby so früh in der SS schon zu sehen, da bin ich mir im Nachhinein auch gar nicht sicher. Was, wenn es eine Fehlgeburt wird? Dann leidet man doch sicher viel mehr, wenn man das Herzchen schon gesehen hat, oder?

    Ich fand es damals wichtig, zu sehen, dass es keine Eileiterschwangerschaft ist, aber inzwischen habe ich von vielen gelesen, die durch den ersten US nur beunruhigt werden, weil noch nichts zu sehen ist.

    Martina
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt gehörig in die Nesseln zu setzen, vor allem hier ;-)
    Ich würde Angstzustände kriegen, wenn ich grds. nur die Option auf Geburtshaus oder Hausgeburt hätte, und Krankenhaus nur im Ausnahmefall. Wer entscheidet denn, ob ich meine mich für eine normale Entbindung in der Lage zu fühlen? Also, sorry, aber wieviele Frauenärzte und Hebammen würden mich schwanger nicht mehr ernst nehmen, wenn ich sage, ich habe totale Panik vor einer normalen Entbindung, ich möchte das SO bitte nicht.
    Ich habe bereits eine Entbindung hinter mir, bei der ich irgendwie durchgeprügelt worden bin, das war sowohl dem Arzt als auch der Hebamme egal, die wollten nicht auf mich eingehen. Beim zweiten Mal hatte ich das Glück, daß mein Frauenarzt (der leider nicht entbindet, sonst wärs beim ersten mal auch schon anders gewesen) über meinen Kopf entschieden hat: Sie machen einen KS, Das Kind und das Becken passen nicht zusammen. (Pascal hat von Geburt an eine halbseitige Gesichtsnervenlähmung, ratet mal, was der wahrscheinliche Grund dafür ist)
    Für mich persönlich wäre es der Supergau, ohne mindestens die Option auf PDA durch eine Geburt gehen zu müssen, egal wie gut die Hebamme ist. Und es wäre der Grund, mich SOFORT steriliseren lassen. ;-)
    Gesetzt dem Fall, ich müsste umziehen, hätte nen neuen Arzt, ne neue Hebamme, die mich in etwa so ernst nehmen, wie das erste Team.....
    Vielen Dank auch.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    ...habe bisher auch jeden Ultraschall machen lassen, weil ich einfach selbst sehen wollte, dass es meinem Baby gut geht. Wenn ich das alles nun lese, fühle ich mich richtig schlecht, dass ich meinem Baby geschadet habe. Werde den nächsten US direkt absagen.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Das ist ja nun nicht der Sinn der Sache, ein schlechtes Gewissen...nur ein etwas kritischerer Umgang mit der Technik.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Natalie77 schrieb:
    Wenn ich das alles nun lese, fühle ich mich richtig schlecht, dass ich meinem Baby geschadet habe.

    Wer sagt denn, dass du ihm geschadet hast? Ich glaube kaum, dass alle Babys gleich mit Hörschaden geboren werden, nur weil viel geschallt wurde. Oder total gestresst. Etwas, was für das Baby unangenehm ist, muss noch lange nicht schaden.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich habe vor kurzem im ARD-Text gelesen, dass es eine neue Studie zum Thema US in der Schwangerschaft gibt, wonach US dem Ungeborenen nicht schadet. Hab' jetzt nicht im Internet geguckt, ob's die Studie irgendwo online gibt...
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    In Amerika wird ja auch nicht so viel geschallt wie in Deutschland.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Gibt es irgendein Land, wo so viel geschallt wird wie in Deutschland?


    Es gibt eine neue schwedische Studie zu den Auswirkungen von Ultraschall auf die Intelligenz der Kinder. Ich habe jedoch auch nur gelesen, was in den Medien stand. In der Studie wurden Intelligenztests von jungen Männern bei der Musterung verglichen. Bei denjenigen, bei denen nicht geschallt wurde, fiel der Test im Schnitt besser aus. Die älteren Brüder derjenigen, bei denen geschallt wurde, hatten auch keine verminderte Intelligenz, wenn bei ihnen nicht geschallt wurde.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Nein, ich glaube nicht.
    Hm...naja ich bin bei Studien immer vorsichtig, wenn ich die Hintergründe nicht kenne.
    Ich habe gar nichts weiter gegen Ultraschall, aber halte die drei Vorgesehenen für ausreichend, bei normal verlaufenden SS.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ja, ich bin genauso skeptisch, deswegen habe ich extra dazugeschrieben, dass ich die Studie nicht selbst gelesen habe. Ausserdem bin ich auch skeptisch gegenüber Intelligenztests.
  • criss81criss81

    98

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Ich glaube nicht, dass US schadet. Meine Frauenärztin hat mir erklärt, dass es keine erwähnenswerten Untersuchungen dazu gibt.
    Ich glaube ihr, denn sie ist eine sehr kompetente Fachfrau, die insebesondere mit Naturheilverfahren arbeitet.
    Sie legt viel Wert darauf, möglichst auf natürlichem Wege zu arbeiten.
    Ich denke, dass ich meiner Ärztin vertrauen kann.
    Das, was ich hier mitbekomme, wirkt auf mich eher nach Panikmacherei.
    Meine Mama hatte damals jeden Monat eine Ultraschalluntersuchung und meine Bruder ist kerngesund und sehr intelligent (um nicht zu sagen fast schon überbegabt).
  • AnonymousAnonymous

    59,500

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    @criss81: Das sieht mein ebenfalls homöopathisch und naturheilkundlich arbeitender Gynäkologe, der zudem Mediziner am Brustkrebszentrum ist, erheblich anders.

    Mein Gynäkologe unterstützt die Initiative "Bitte nicht stören" (http://www.bdh.de/archiv/arch_30.htm und http://www.1000fragen.de/) und spricht sich ebenfalls gegen die sehr oft exzessiv betriebene Schallerei seiner Kollegen und die oftmals vorhandenen Baby-TV-Wünsche vieler werdender Eltern aus.

    Ich kenne auch keine Hebamme, die es in einer normal verlaufenden Schwangerschaft befürwortet, bei jeder Vorsorgeuntersuchung zu schallen. Woran das wohl liegt? Und woran liegt es dann wohl, dass in so gut wie allen Ländern erheblich weniger als hier geschallt wird und die Babys genau so gesund zur Welt kommen? Selbst in Amerika, wo sich die Ärzte zigfach gegen Regressansprüche absichern müssen als hier, wird im Durchschnitt weniger geschallt.

    :byebye01:

    Gisela
  • criss81criss81

    98

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Kostenersparnis? Stichwort Qualitätsentwicklung!
    Wirklich, diese Argumente sind für mich nicht ausreichend.
  • NinelenNinelen

    675

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    In Oberhausen gibt es seit einiger Zeit ein neues Aquarium. Dort gibt es auch einen Infobereich von Greenpeace, in diesem Bereich steht eine Art Röhre, oben zu und durch eine Türöffnung zu betreten. In dieser Röhre kann man sich mal anhören wie es sich unter Wasser für die Lebewesen dort anhört wenn Schiffe fahren, wenn Bomben (ka ob die Dinger unterwasser auch Bomben oder anders heißen) gezündet werden und noch vieles mehr. Ich kann dir nur sagen es ist erschreckend gewesen. Wenn du eine Badewanne zuhause hast geh da mal rein, tauch im Wasser ganz unter und laß dann jemanden heftig von außen gegen die Wanne hauen. Das allein ist schon unangenehm. Wenn ich mir vorstelle das es so ähnlich für das kleine Wesen in einem drin sein muß wenn da auf einmal so ein Aufstand um ihn ist dann sind mir ehrlich gesagt sämtliche logischen und sonstigen Gründe egal. Du würdest doch wahrscheinlich (hoffentlich) auch nicht während der Schwangerschaft auf ein Konzert einer Metalgruppe z.B gehen und dich da vor die Verstärker stellen aus Rücksicht auf dein Baby. Viel Unterschied seh ich da nicht...
    Aber ist wie mit dem Meisten, jeder wie er meint und mag *schulternzuck*
  • jauchzerlejauchzerle

    6,272

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Außerdem haben Ungeborene keine Luft im Gehörgang, und somit keinen "eingebauten" Schalldämpfer im Ohr. :shock:
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Das hat diesmal nichts mit Kosten zu tun. Sondern es ist wirklich so, dass nicht mehr "Störungen" gefunden werden. Egal ob man drei oder 20 Schalle macht. Dazu gibt es wirklich langjährige Erkenntnisse, Ultraschall ist ja nicht neu. Man kann auch mit den Händen fühlen, ob das Kind wächst, wie es liegt, ob es Mehrlinge sind, und wie die Fruhtwassermenge ist. Für Herztönen braucht man ihn auch nicht.
  • NinelenNinelen

    675

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Also das es fraglos ganz toll ist sich seinen Zwerg auf dem Ultraschall life und in Bewegung ansehen zu können mögen wahrscheinlich die wenigsten abstreiten. Allerdings ist es nunmal wirklich einfach nicht nötig, so wie von Marlies und den anderen (Fach) -Leuten bestätigt. Mir drängt sich grad die Frage auf ob man auf das Sehen seines Kindes per US nicht eher verzichten würde wenn es eine ähnlich unangenehme und / oder riskante Sache wie der Fruchtwasseruntersuchung bedürft? Ist jetzt vielleicht eine (böse) Unterstellung aber da die Schmerzen oder Unannehmlichkeiten des Schallens für die Mütter ja nicht (oder kaum) zu erkennen sind ist es ja leicht zu sagen "Ich find das nicht schlimm". Klar wenn wer anderes sich in den Finger schneidet find ich das auch net sonderlich schlimm :???:
  • CriosaCriosa

    2,598

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hi


    Wie ist das eigentlich bei sehr übergewichtigen Frauen? Kann man da auch alles ertasten, statt zu schallen?

    Meine FA schallt mich eigentlich jedes Mal, wenn ich zur normalen Kontrolle da bin, weil sie meint, man könne bei mir nicht tasten. (Sehr starkes Übergewicht). Heisst das dann das, sollte ich mal schwanger sein, sie auch dauernd schallen müsste?
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Es kann schon etwas schwieriger sein, aber natürlich geht das.
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    *aufzeig*

    Extremst übergewichtig, wie mein Arzt sagen würde ( 134kg auf 1,67m :oops: )

    Ultraschallgeräte machen alle die Grätsche, bis auf das beim Spezialisten in Düsseldorf.

    Hebamme tastet gut und auch ich selber kann das Kind durch die Bauchdecke sehr gut ertasten, muss also nicht unbedingt nicht gehen ;-)

    Was die Intelligenz und das schallen angeht, hm das wär ich was zwiegespalten, mein Sohn ( jetzt 12) wurde auch bei jedem Termin geschallt, war damals so , hat nen IQ von 130 , also vom Dummen weit entfernt ;-)
  • LoniLoni

    250

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Frage an die Hebammen,
    Natürlixh auch an alle anderen,

    Wie genau sind die Diagnosen von diesen Ultraschallen eigendlich. Bin Etwas verwirrt weil mein Frauenarzt Diagnose mädchen gemacht hat aber nur 80 % zu den anderen 70 einen Jungen :shock: . Also ich soll noch keine rosa Kleidchen kaufen hat er gesagt. Also wie kann man sich auf Ultraschalldiagnosen verlassen ?

    Liebe Grüße Eure Loni
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Na wenn dein Arzt sagt er ist sich nur zu 80% sicher, dass es ein Mädchen wird, dann hat er doch schon selber gesagt für wie genau er seine Einschätzung hält. Oft kann man es halt nicht genau sehen, und gerade die Prognose auf ein Mädchen ist nie ganz sicher.
    Also sucht in jedem Fall auch einen Namen für einen Jungen aus ;-)
  • LoniLoni

    250

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Namen habe ich schon

    Junge Ian
    Mädchen Marie

    Is ja eigendlich egal was es wird, Hauptsache gesund. Habe auf arte sie Doku von am 13. gesehen und auch aufgenommen da bin ich doch froh das mein Kind gesund dein wird

    Aber ich weiß ja was es wird


    Mein Kind

    Liebe Grüße Eure Loni
  • bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Wie ist das denn am Anfang (bin jetzt 14+1): Die letzten drei Termine wurde bei mir immer geschallt, um festzustellen, ob sich das Baby Termingerecht entwickelt, ob es sich bewegt und ob Herztöne zu erkennen sind. Das wird ja später mit dem CTG überwacht oder? Aber das geht doch jetzt noch nicht in der Anfangszeit oder??
  • EowynEowyn

    27,156

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Also normalerweise reicht es die drei Ultraschalle zu machen. Was bringt es alle vier Wochen zu gucken ob das Kind auch gescheit wächst? In der Regel tut es das, und wenn es das nicht tut, kann man, so hart das klingt, eh nix dran ändern.
    Bei der Hebamme werden die Herztöne kurz per Höhrrohr oder per Doptone überprüft. eine längerfristige Überwachung der Herztöne per CTG kommt erst viel später.
  • Winni40Winni40

    23

    bearbeitet 30. 11. -1, 01:00
    Hallo, hier möcht ich mich auch zu Wort melden:
    Ich bin mit 41 zum ersten Mal Mutter geworden, und wurde als Risikoschwangere eingestuft, weil es mein erstes Kind war, aus keinem anderen Grund.
    Ich hatte insgesamt 23 Ultraschall in meiner Schwangerschaft, mein Arzt hat mich ständig kontrolliert und ich war beruhigt. Auf meine einmal gestellte Frage, ob US dem Baby schadet, sagte er, daß man den Ultraschall gezielt setzen soll - Ungeübtere suchen oft viel zu lange rum - und ihn so kurz wie möglich macht. Dann ist US völlig bedenkenlos.
    Aus diesem Grund habe ich auch auf ein Foto verzichtet, es ging immer ziemlich schnell. Mein Kind ist gesund!!
    LG Winni
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